Albert I. von Harthausen


aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Datei:Fürstengang Tafel 23 - Albert I. von Harthausen.jpg
Wappentafel von Albert I. von Harthausen im Fürstengang Freising

Albert I. von Harthausen, auch Adalbert († 11. November 1184) war der 23. Bischof von Freising von 1158 bis 1184.

Albert entstammte vermutlich dem Freisinger Ministerialengeschlecht derer von Harthausen und war in Freising Domdekan und Dompropst. Albert konnte als Bischof den Einfluss der Wittelsbacher als Vögte der Freisinger Kirche durch Einschränkung ihrer Rechte 1164 zurückdrängen. Er führte seine Diözese geschickt durch den Konflikt Kaiser Friedrich Barbarossas mit dem Papst.

Ab 1159 entstand unter Bischof Albert der bis heute bestehende Neubau des am 5. April 1159 abgebrannten Freisinger Doms. 1160 wird erstmals auch eine Brauerei auf dem Domberg urkundlich erwähnt.

Literatur

VorgängerAmtNachfolger
Otto I. von ÖsterreichBischof von Freising
11581184
Otto II. von Berg