Excrementory Grindfuckers
Excrementory Grindfuckers | ||
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Excrementory Grindfuckers beim Wacken Open Air 2014 | ||
Allgemeine Informationen | ||
Genre(s) | Grindcore, Fun Metal, Cover | |
Gründung | 2001 | |
Website | http://www.grindfuckers.de/ | |
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Him | ||
Rob | ||
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Gitarre, Gesang |
Rob (seit 2001) | |
Christus (seit 2003) | ||
Gesang |
Kai (seit 2014) | |
Bass |
ND (seit 2013) | |
Keys |
Mike (seit 2013) | |
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Gitarre |
Henni (2004 bis 2005) | |
Gesang |
Miriam (2004) | |
Gesang, Gitarre |
Rufus (2005 bis 2010) | |
Gesang |
Horn (2011 bis 2012) | |
Bass |
Pempas (2006 bis 2013) | |
Gesang |
Mao (2013) | |
Gesang, Keyboard, Trompete |
Him (2001 bis 2006 und 2008 bis 2014) |
Die Excrementory Grindfuckers sind eine Fun-Metal-Band aus Hannover. Kennzeichen ihrer Musik ist die humoristisch-satirische Mischung von Popmusik und deutschen Schlagern mit Grindcore.
Inhaltsverzeichnis
Geschichte
Die Excrementory Grindfuckers wurden von Him und Rob am 22. Mai 2001 ursprünglich als Recording-Projekt gegründet. Zwischen Mai und Oktober 2001 entstanden 30 Stücke, die auf der Bandhomepage zum Download standen. Später wurde eine CD-R mit dem Titel Guts, Gore & Grind zum Verkauf angeboten, die diese Stücke beinhaltete. Durch ihre eigenwillige Mischung aus eingängigen und bekannten Pop-, Rock- und Schlagermelodien (z.B. Europes The Final Countdown, Modern Talkings You’Re My Heart, You’re My Soul, When the Saints Go Marching In und Limp Bizkits Rollin’, Bad Religions Punk Rock Song) und Grindcore, der sich durch besonders schnelle und harte Riffs auszeichnet, gewann die Band in der extremen Metal-Szene viele Fans. Neben der rein musikalischen Verarbeitung der Lieder wurden auch alle Stücke mit neuen oder modifizierten Texten versehen, des Weiteren enthielt das Album auch satirische Eigenkompositionen mit Titeln wie Picknick im Zenit metaphysischen Widerscheins der astralen Kuhglocke oder Grind It Yourself.
2004 veröffentlichte man das selbstproduzierte Album Fertigmachen, Szeneputzen!, das mit 99 Tracks und einer Spielzeit von 73:59 min aufwartete und unter anderem Cover von Marmor, Stein und Eisen bricht, Joachim Heiders und Christian Heilburgs Er gehört zu mir, Rudi Carrells Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?, Metallicas For Whom the Bell Tolls und Costa Cordalis’ Anita enthielt. Mit diesem Album ging die Band im Herbst 2004 im Vorprogramm der Apokalyptischen Reiter auf Deutschlandtour.
Im Winter 2006/2007 wurde ein neues Album aufgenommen (Eigenproduktion, Spielzeit 79:59 min, ebenfalls 99 Tracks), das unter dem Titel Bitte nicht vor den Gästen und wieder in Eigenregie veröffentlicht wurde. Erstmals halten sich auf diesem Album Coverversionen und Eigenkompositionen anteilig die Waage. Neben den Bandmitgliedern sind auf dem Album zehn Gastsänger vertreten. Zu den Coverversionen zählte hier Udo Jürgens’ Griechischer Wein.
Nach rund einjähriger Pause stieg Him Ende 2007 wieder ein. Im Dezember 2007 veröffentlichte die Band ihre Frühwerke von Guts, Gore & Grind erneut inkl. einiger Bonustitel auf CD.
Der für eine Band ohne Label mittlerweile recht hohe Bekanntheitsgrad ermöglichte der Band auch Live-Auftritte auf den größten Metal-Festivals Deutschlands, u.a. dem Wacken Open Air (2008, 2011 und 2014) und dem Summer Breeze Open Air (2006, 2009, 2011, 2012 und 2014<ref>http://www.summer-breeze.de/de/bands/details/54327.excrementory-grindfuckers.html</ref>).
Anfang 2011 ließ die Band über Facebook verlauten, dass Rufus aus persönlichen Gründen die Band verlassen habe. Eine Woche später stieß dann Horn von Jack Slater hinzu.<ref>Meldung bei Facebook.</ref>
Nebelmacht
Rob und Him von den Excrementory Grindfuckers führten noch ein Nebenprojekt namens Nebelmacht, das als Satire auf die Black-Metal-Szene gedacht war, jedoch von entsprechenden Webmagazinen und Bands überraschend positiv aufgenommen wurde. Der satirische Gehalt der Band zeigt sich vor allem in den pseudo-philosophischen Songtexten, der übertrieben häufigen Verwendung von Begriffen aus der nordischen Mythologie und einer absichtlich schlechten Produktion. Die einzelnen Instrumente wurden nach Aussage der Band absichtlich außerordentlich amateurhaft eingespielt (die Keyboard-Parts teilweise sogar mit den Füßen) und die zehn Songs angeblich an einem Tag komponiert und aufgenommen.<ref>Bandinfo.</ref>
Einzige Veröffentlichung von Nebelmacht war ein Seuchenfriede betiteltes Album, das 2002 als kostenloser Download veröffentlicht wurde. Das zugehörige Albencover verwendet das Gemälde Mönch im Schnee von Caspar David Friedrich. Einen „Gastauftritt“ hatte Nebelmacht noch auf dem Excrementory-Grindfuckers-Album Fertigmachen, Szeneputzen! mit einer Coverversion des Liedes Ganz in Weiß von Roy Black.
Diskografie
- Guts, Gore & Grind (2001; CD-R; mit 20 Bonustiteln im Dezember 2007 wiederveröffentlicht)
- Fertigmachen, Szeneputzen! (2004; Eigenproduktion)
- Bitte nicht vor den Gästen! (2007; Eigenproduktion)
- Headliner der Herzen (2010; Eigenproduktion)
- Aus Liebe zum Geld - Ihre schönsten Misserfolge (2012; Eigenproduktion)
- Ohne kostet Extra (2013; Eigenproduktion)
- Rampampampamm! - Weihnachten mit den Grindfuckers (2014; Eigenproduktion)
Als Nebelmacht
- Seuchenfriede (2002; nur zur Promo)
Einzelnachweise
<references/>
Weblinks
- Excrementory Grindfuckers
- Nebelmacht (Memento vom 17. Februar 2005 im Internet Archive)