Mexikanische Amerikaner


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Als mexikanische Amerikaner (Mexican Americans) werden in den USA Bürger bezeichnet, die selbst oder deren Vorfahren in Mexiko geboren wurden. Mexikanische Amerikaner machen etwa 66 % der Hispanics aus. Nach Angaben des United States Census Bureau gab es 2009 31,7 Millionen Amerikaner, deren Vorfahren mexikanisch waren.<ref>United States Census Bureau: Facts for Features: Cinco de Mayo - 25. März 2011</ref> Umgangssprachlich werden die mexikanischen Amerikaner als Chicanos bezeichnet.

Die USA sind ein Land von Einwanderern, haben jedoch nicht alle Gruppen von Einwanderern gleich behandelt, wie die Geschichte von Irisch-Amerikanern, Italo-Amerikanern, Schwedenamerikanern, Deutschamerikanern oder Sino-Amerikanern zeigt.

Geschichte

Die Geschichte der Mexican Americans umfasst mehr als 400 Jahre und unterscheidet sich innerhalb der Vereinigten Staaten von Region zu Region. Mexican Americans waren ursprünglich in den Bundesstaaten konzentriert, die früher zu Mexiko gehört hatten, vor allem Kalifornien, Arizona, New Mexico, Colorado und Texas. Als sie während des Ersten Weltkriegs Jobs in der Stahlindustrie fanden, begannen sie sich in San Diego, Los Angeles, Chicago und anderen stahlproduzierenden Regionen niederzulassen. In der jüngeren Vergangenheit haben Immigranten aus Mexiko einen großen Teil der Arbeitskräfte in der Fleischindustrie im Mittleren Westen, der Landwirtschaft im Südosten der Vereinigten Staaten und im ganzen Land in der Bauwirtschaft, im Landschaftsbau, in Restaurants und Hotels und in anderen Dienstleistungsbetrieben gestellt.

Die Identität der Mexican Americans wandelte sich im Laufe der Jahre tiefgreifend. In den letzten 100 Jahren haben Mexican Americans für ihr Recht zu wählen und gegen Diskriminierung im Bildungswesen und auf dem Arbeitsmarkt gekämpft und sich für ihren sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt engagiert. Gleichzeitig haben viele Mexican Americans versucht, die Identität ihrer Community zu definieren und zu bewahren. In den 1960er und 1970er Jahren wandten sich Latino bzw. Hispanics-Studenten dem Nationalismus zu und Meinungsverschiedenheiten über den angemessenen Namen für Mitglieder der Community - Chicano, Latino, Mexican Americans, Hispanics oder einfach La Raza - verbanden sich mit tiefer gehenden Differenzen darüber, ob man sich in die angloamerikanische Gesellschaft integrieren oder getrennt von ihr bleiben sollte. Dazu kamen Differenzen zwischen den Mexican Americans, deren Familien schon eine oder mehrere Generationen in den USA lebten, und neu eingewanderten Migranten.

Definition der Mexican Americans

Mexican Americans sind eine Teilgruppe der Hispanics. Sie können Immigranten oder Nachkommen von vor Jahrzehnten in die USA eingewanderten Mexikanern oder der Siedler sein, die in den heutigen Südwesten der USA kamen, als das Land unter spanischer bzw. mexikanischer Herrschaft war. Manche Mexican Americans sind einsprachig, andere zweisprachig oder polyglott.

Vor der Gründung der Vereinigten Staaten

Texas, New Mexico, Arizona, Nevada, Utah, Kalifornien und Teile von Colorado und Wyoming waren Teil von Neuspanien und wurden später ein Teil der neu gegründeten mexikanischen Republik. Die Spanier kamen im 16. Jahrhundert in diese Region und begannen mit der Besiedlung in einer Gegend, die heute zu New Mexico gehört. Diese Gemeinden lebten in der Nachbarschaft von indianischen Gemeinden und bis zu einem gewissen Grad vermischten sie sich mit ihnen.

In Kalifornien bildeten die Franziskaner die Vorhut der spanischen Kolonisierung und gründeten eine Reihe von Missionsstationen in den Küstenregionen Kaliforniens. Diese Missionen waren sowohl wirtschaftliche als auch religiöse Institutionen und zwangen der indianischen Bevölkerung eine Form der Knechtschaft (einschließlich Zwangsarbeit) auf. Zusammen mit dem System der Forts und Landzuteilungen für Favoriten des Königs ermöglichten sie die spanische Besiedlung des westlichen Kaliforniens.

In anderen Teilen des heutigen Südwestens waren die Missionen weniger erfolgreich. Spanischsprachige Siedlungen etablierten sich in Gebieten, die heute zu Arizona, New Mexico, Colorado und Texas gehören.

Manifest Destiny und Integration der spanischsprachigen Bevölkerung

Die neuen Vereinigten Staaten gerieten seit den 1830er Jahren in Konflikt mit Mexiko. Neue angloamerikanische Siedlungen und die Sklaverei breiteten sich in dem „Tejas“ genannten Gebiet aus, das zu Mexiko gehörte. Nach dem Mexikanisch-Amerikanischen Krieg (1846–1848), dem Vertrag von Guadalupe Hidalgo von 1848 und dem Gadsden-Kauf von 1853 gehörte etwa die Hälfte des früheren Staatsgebiets von Mexiko zu den USA. Die große Mehrheit der spanischsprachigen Bevölkerung entschloss sich zu bleiben und wurden Bürger der USA. Zunächst unterstützte die spanischsprachige Bevölkerung im Allgemeinen die neue Regierung. Die mexikanische Regierung war unter dem General Antonio López de Santa Anna despotisch geworden und die Regierung der USA gewährte Schutz vor Überfällen der Indianer, die Mexiko nicht verhindert hatte. Überdies bedeutet die neue Situation für die Region das Ende der Bürgerkriege, die Mexiko damals in Atem hielten und schien auf lange Sicht Wohlstand zu versprechen.

Obwohl der Vertrag den Landbesitzern der neu erworbenen Territorien versprach, dass ihr Eigentum geschützt würde als ob sie Bürger der USA wären, verloren dennoch viele frühere Bürger Mexikos durch Prozesse vor den Gerichten der Bundesstaaten und vor den Bundesgerichten sowie durch später erlassene Gesetze ihr Land. Selbst Gesetze, die dazu gedacht waren, die Personen, die zum Zeitpunkt der Erweiterung der USA Eigentümer waren, zu schützen wie der California Land Act von 1851 hatten die Enteignung der Californios (spanischsprachige Kalifornier) zur Folge, da sie durch die Kosten für jahrelange Rechtsstreitigkeiten über Landtitel ruiniert wurden.

Der Verlust der Eigentumsrechte in New Mexico schuf eine große landlose Bevölkerung, die den Mächten, die ihnen ihr Land weggenommen hatten, feindlich gesinnt war. Nachdem es dem Santa Fe Ring gelungen war Tausende von Landbesitzern in New Mexico zu enteignen, rissen Gruppen wie Las Gorras Blancas Zäune nieder und brannten Farmgebäude der Eindringlinge nieder. Im westlichen Texas wurde aus dem Kampf der San Elizario Salt War, in dessen Verlauf die spanischsprachige Mehrheit die Kapitulation der Texas Rangers erzwang, aber am Ende dennoch ihren Einfluss, ihre Ämter und ihre wirtschaftliche Macht einbüßte.

In anderen Gebieten, besonders in Kalifornien, wurden die hispanischen Bewohner einfach durch die schiere Zahl der angloamerikanischen Siedler überwältigt, die zunächst in Nordkalifornien durch den kalifornischen Goldrausch und Jahrzehnte später durch den Boom in Südkalifornien angelockt wurden. Angloamerikanische Goldsucher vertrieben hispanische Konkurrenten aus ihren Camps, verboten es nicht-angloamerikanischen Bewohnern vor Gericht auszusagen und setzten diskriminatorische Praktiken durch, die vergleichbar sind mit den Jim Crow- Gesetzen gegen die Afroamerikaner. Einige Hispanics, unter denen Joaquín Murieta ein legendäres und Tiburcio Vásquez ein reales Beispiel waren, antworteten, indem sie zu Banditen wurden. Während des Goldrauschs wanderten mexikanische Bergleute nach Kalifornien ein.

1850er Jahre

In den 1850er Jahren lebten über 20.000 Tejanos in Südtexas. Die Sozialstruktur analysierte der Historiker Radolph Campbell wie folgt:

Südtexaner hispanischer Herkunft lebten vor dem Bürgerkrieg in einer dreischichtigen Gesellschaft. Ganz oben stand eine landbesitzende Elite, die Besitzer großer Ranches, von denen viele aus Haziendas aus der Zeit der spanischen Kolonialherrschaft hervorgegangen waren. Die Elite gründete ihr ökonomisches Leben auf die Viehwirtschaft. Sie verkauften einiges Vieh in Mexiko und Louisiana und exportierten Tierhäute und Talg, aber der Zugang zu großen städtischen Märkten außerhalb der Region war so begrenzt, dass die Rancher von Südtexas in den Vorkriegsjahren keine Geschäfte im großen Stil tätigten. Dies scheint die meisten unter ihnen nicht gestört zu haben, da sie ihre Ranches eher als einen Lebensstil denn als eine wirtschaftliche Investition betrachteten und sich so darauf konzentrierten ihr Eigentum zu bewahren und Gewinne zu machen ...

Die kleinen Landbesitzer nahmen in der südtexanischen Ökonomie und sozialen Hierarchie den zweiten Rang ein. Diese Rancheros, wie sie genannt wurden, lebten in einräumigen Lehmhäusern und verbrachten ihre meiste Zeit damit, sich um ihre kleinen Herden aus Pferden und Rindern zu kümmern. Obwohl sie einen kleineren Teil der Bevölkerung ausmachten, können sie mit den einfachen Angloamerikanern in Osttexas verglichen werden. Sie unterschieden sich von der Elite nur durch die Größe ihres Besitzes, nicht in Bezug auf die Abhängigkeit von ihrem Land oder in Bezug auf den Lebensstil, den sie zu verwirklichen strebten.

Schließlich gab es in Südtexas die untere Klasse, die aus Peons, Vaqueros und cartmen (Fuhrleuten) bestand. Peóns hatten einen Status oberhalb dem der Sklaven im Texas der Vorkriegszeit, aber unterhalb dem wirklich freier Menschen. Sie besaßen kein Eigentum, konnten ohne die Genehmigung des Gutsbesitzers (dem patrón) nicht reisen oder einen Arzt rufen und brauchten bei einer Heirat seine Zustimmung. Wenn ein Peón eines Vergehens beschuldigt wurde, war der Gutsbesitzer Jury und Richter zugleich. Andererseits waren Peóns kein Eigentum und konnten daher nicht gekauft oder verkauft werden oder als persönliches Vieh behandelt werden. Einen schlecht definierten Platz zwischen den Sklaven und den freien einnehmend, dienten sie den oberen Klassen als 'treue Diener'.

Peóns arbeiteten auf Anweisung der Patrons - pflanzten und ernteten, hüteten Ziegen, gruben Brunnen und erledigten jedwede Art von manueller Arbeit, die anfiel. Als Gegenleistung erhielten sie Löhne oder Kredite im Laden des Gutsbesitzers, die so niedrig waren, dass sie immer verschuldet waren. Sie lebten in Jacales, kleinen einräumigen Hütten aus Lehm oder sonst einem gerade verfügbaren Material und strohbedeckten Dächern. Der eine Raum diente als Aufenthalts- und Schlafraum; Kochen und Essen fand innerhalb einer separaten Umzäunung statt, die aus Gras oder Getreidehalmen bestand.

Zur armen landlosen Klasse gehörten auch die Vaqueros, die Männer, die die Herden führten und sich um das Vieh kümmerten. Die Ranchbesitzer und die Priester der Missionsstationen sahen es im Allgemeinen als unter ihrer Würde an solche Arbeit zu tun und sahen diese ersten Cowboys Texas' einfach als Arbeiter, die Pferde ritten. Niemand unter den Beteiligten hätte sich damals vorstellen können, dass Millionen von Amerikanern eines Tages die Arbeit mit dem Vieh als den ultimativ romantischen und heroischen Teil der texanischen Vergangenheit sehen würden. Zumindest waren Vaqueros, was zu ihrem zukünftigen Image passte, unabhängiger als Peóns. Sie waren nicht an das Land gebunden und konnten sogar erwarten, eines Tages selbst Land zu erwerben.

Die Fuhrleute lebten in San Antonio oder entlang der Straße, die von dieser Stadt nach Indianola führt und verdienten ihren Lebensunterhalt, indem sie Nahrungsmittel und andere Waren von der Küste ins Landesinnere transportierten. Sie benützten Ochsenkarren und hatten auf dieser Route quasi ein Monopol, da sie die Güter schnell und billig transportierten. Angloamerikanische Wettbewerber tauchten in den 1850er Jahren auf, schafften es aber nicht mit den Tarifen der Tejanos zu konkurrieren. Der Transport mit den Ochsenkarren scheint das lukrativste Geschäft gewesen zu sein, das armen Tejanos damals offen stand.<ref>"Gone to Texas: A History of the Lone Star State." S. 190-191</ref>

In Teilen von Südtexas und des südlichen Arizona vermochten es hispanische Amerikaner Positionen in der lokalen Verwaltung zu bekommen und in New Mexico stellten sie bis Ende des 19. Jahrhunderts die Mehrheit der Bevölkerung. Die Bundesregierung verzögerte die Anerkennung New Mexicos als Bundesstaat, weil seine Führung von Mexican Americans dominiert wurde.

Trotz der (partiellen) Integration bewahrten hispanische Amerikaner ihre spanische Sprache und Kultur. Sie waren dabei dort am erfolgreichsten, wo sie ein gewisses Maß an politischer und ökonomischer Macht bewahrt hatten, wo die Segregation ihnen ihre Isolierung aufzwang und dort wo Immigranten aus Mexiko einen erheblichen Teil der Bevölkerung ausmachten.

Beginn des 21. Jahrhunderts

Das Wohlstandsgefälle zwischen den USA und Mexiko ist weiterhin groß und so hält der Zustrom illegaler Einwanderer an; die Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko wurde stärker abgesichert und kontrolliert. Die Kinder illegaler Einwanderer gelten ebenfalls als illegal im Land befindlich und die Politik sucht nach Wegen, ihnen bessere Chancen zu geben.<ref>Verena Klein: Die Angst lebt mit; illegale Einwanderer in den USA. dw.de, 24. November 2012, abgerufen am 21. Juli 2014</ref> Zwischen 2005 und 2013 kehrten über eine halbe Million junger Illegaler, häufig unfreiwillig, nach Mexiko zurück.<ref>Sonja Peteranderl: Abgeschoben und aufgestiegen. spiegel.de, 21. Juli 2014, abgerufen am 21. Juli 2014</ref> Eine Legalisierung von insgesamt 11 Millionen illegalen Einwanderern war für 2014 geplant, konnte im US-Senat eine Mehrheit finden, wurde im Abgeordnetenhaus aber nicht zur Abstimmung gestellt.<ref>Sebastian Fischer: Gescheiterte US-Einwanderungsreform: Obamas Grenz-Erfahrung. spiegel.de, 1. Juli 2014, abgerufen am 21. Juli 2014</ref>

Gebiete mit hohem Anteil an mexikanischen Amerikanern

Gebiete, in denen ein besonders hoher Anteil von mexikanischen Amerikanern lebt, sind der Südwesten der USA und der Mittlere Westen. In Chicago und Los Angeles gibt es große mexikanisch-amerikanische Gemeinden. Andere Städte im Oberen Mittelwesten mit bedeutenden mexikanisch-amerikanischen Gemeinden sind Detroit, Kansas City, St. Louis, Milwaukee und Minneapolis und St. Paul, Minnesota. Es gibt auch isolierte Gemeinden von mexikanischen Amerikanern in überwiegend ländlichen Gegenden in Florida und North Carolina. Eine wachsende Population gibt es auch in südöstlichen Staaten der USA wie Georgia, Oklahoma, Tennessee, Alabama und Arkansas. Die mexikanisch-amerikanische Bevölkerung wächst auch in den Ostküstenstädten Gebieten wie Washington, New York, Miami und Philadelphia.

Klassifizierung der mexikanischen Amerikaner

Bevor die Grenzen der USA westwärts verschoben wurden, galt in den zum spanischen Kolonialreich gehörenden Regionen im 16. Jahrhundert ein komplettes System von Castas, das Menschen aufgrund ihrer „Rasse“ und geographischen Herkunft einstufte.<ref>Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatRacial Classifications in Latin America. Abgerufen am 2006-25-12.</ref><ref>A History of Mexican Americans in California: Introduction. Abgerufen am 2. Juli 2012.</ref>

Als die USA expandierten, änderte das United States Census Bureau die traditionell rassischen Klassifikationsmethoden für mexikanische Amerikaner, für die das Recht der USA galt. Das Klassifikationssystem des Census Bureau war dabei beträchtlichen Veränderungen unterworfen:

Von 1790 bis 1850 gab es keine spezielle Klassifizierung für mexikanische Amerikaner durch den U. S. Census. Die einzigen rassischen Kategorien, die das Census Bureau anerkannte, waren Weiß und Schwarz. Das Census Bureau schätzt, dass in diesem Zeitraum, der Anteil der Personen, die nicht als weiß oder schwarz kategorisiert werden konnten, 0,25 % der gesamten Bevölkerung nicht überschritt, wenn man die Zahlen der Volkszählung von 1860 zugrunde legt.<ref name="historical census"> Gibson, Campbell: Historical Census Statistics on Population Totals By Race, 1790 to 1990, and By Hispanic Origin, 1970 to 1990, For The United States, Regions, Divisions, and States. In: Working Paper Series No. 56. 2002, archiviert vom Original am 26. März 2010, abgerufen am 7. Dezember 2006.</ref>

Von 1850 bis 1920 erweiterte das Census Bureau seine rassischen Kategorien, um zu verschiedenen Zeitpunkten Mulatten, Amerikanische Indianer, Chinesen, Japaner, Filipinos, Hindus und Koreaner einzuschließen, klassifizierte aber Mexikaner und mexikanische Amerikaner weiterhin als Weiße.<ref name="historical census"/>

Auf dem Formular für die Volkszählung 1930 wurde nach „Farbe oder Rasse“ gefragt. Das auswertende Personal bekam die Anweisungen: „schreibe ‚W‘ für Weißer; ‚Mex‘ für Mexikaner.“ <ref name = "1930 census"> US Population in the 1930 Census by Race. 2002. Abgerufen am 7. Dezember 2006.</ref>

Bei der Volkszählung von 1940 galten mexikanische Amerikaner wieder als Weiße. Den Anweisungen für die Zähler zufolge sollten Mexikaner als Weiße gezählt werden, es sei denn sie wären definitiv indigen oder sonstige Nichtweiße („Mexicans – Report ‚White‘ (W) for Mexicans unless they are definitely of indigenous or other nonwhite race.“) Während der gleichen Volkszählung begann das Büro jedoch auch die „Weiße Bevölkerung spanischer Muttersprache“ zu erfassen. Diese Praxis setzte sich bei der Volkszählung von 1960 fort.<ref name="historical census" />

Die Volkszählung 1960 kannte auch die Rubrik „Amerikaner mit spanischen Nachnamen“ („Spanish- surnamed American“), um mexikanische Amerikaner zu erfassen, rubrizierte aber auch Kubano-Amerikaner und Puertoricaner unter derselben Kategorie.

1970 klassifizierten die mexikanischen Amerikaner sich selbst als Weiße. Hispanische Individuen, die sich selbst als rassisch, als „Andere“ (Other), eingestuft hatten, wurden vom Census Bureau als Weiße umklassifiziert. Während dieser Volkszählung versuchte das Bureau alle Hispanics mit Hilfe folgender Kriterien zu erfassen:<ref name="historical census"/>

  • Spanisch sprechende Personen und Personen, die zu einem Haushalt gehören dessen Haushaltsvorstand spanischsprechend ist
  • Personen mit spanischem Erbe durch Geburtsort oder Nachnamen
  • Personen, die sich selbst eine hispanischen Ursprung oder eine hispanische Herkunft zusprechen
  • Seit 1980 versucht das Census Bureau, Daten über alle Personen hispanischer Herkunft zu sammeln. Das Bureau hat festgestellt, dass eine wachsende Zahl der befragten Personen sich selbst eine spanische Herkunft aber nicht „Weiß“ als ‚Rasse’ zuschreiben.<ref name="historical census"/>

Politik der rassischen Klassifikation

In der gesamten Geschichte der USA sind viele mexikanische Amerikaner von Amerikanern sozial als nicht weiß eingestuft worden, obwohl die Kriterien der Volkszählung und juristische Konstruktionen sie als ‚weiß’ klassifizierten.<ref name="Ariela Gross">Gross, Ariela J.: Texas Mexicans and the Politics of Whiteness. Law and History Review, archiviert vom Original am 26. September 2003, abgerufen am 2. Juli 2012.</ref> Dennoch war es Mexikanern (anders als Schwarzen oder Asiaten) in den Zeiten, in denen ihnen durchgängig der Status von ‘Weißen’ zuerkannt wurde, erlaubt, Personen zu heiraten, die heute als „nicht-hispanische Weiße“ bezeichnet werden.

Es wurde ihnen erlaubt, bei der Ankunft die US-Staatsbürgerschaft zu erwerben; während des Zweiten Weltkriegs dienten sie in weißen Einheiten; sie konnten wählen und hatten Wahlämter in Texas, besonders in San Antonio, inne; sie bestimmten in New Mexico die Politik des Staates und machten seit Kolonialzeiten den größten Teil der Elite aus; sie gingen in gemischte Schulen in Central Texas und Los Angeles. Asiaten war es verboten, mexikanische Amerikaner zu heiraten, weil mexikanische Amerikaner vor dem Gesetz als Weiße galten.

Alle Mexikaner galten aufgrund juristischer Verpflichtungen, die aus Verträgen hervorgingen, die zu einer Zeit abgeschlossen wurden als weiß sein Voraussetzung für den Erwerb der US-Staatsbürgerschaft war, als weiß.<ref name = "Haney-Lopez0"> Ian F. Haney-Lopez: White by Law: The Legal Construction of Race. New York University, 1996, S. 61.</ref>

Ökonomische und soziale Fragen

César Chávez, der Gründer der United Farm Workers, einer Landarbeitergewerkschaft, und Bürgerrechtsaktivist in den 1960ern und 1970ern, rief zur Organisation von Gruppen auf, die die Arbeiter unterstützten und erweiterte die politische Repräsentation der mexikanischen Amerikaner.

Die Wirtschaft benötigt seit langem Arbeitskräfte im Dienstleistungssektor, in der Industrie, in der Landwirtschaft, und qualifizierte Handwerker. Mexikanische Arbeiter haben gewöhnlich dieser Nachfrage nach billigen Arbeitskräften entsprochen. Die Angst davor, entdeckt und deportiert zu werden, hält viele illegalisierte Arbeiter davon ab, wohlfahrtsstaatliche Programme in Anspruch zu nehmen oder mit den Behörden in Kontakt zu treten, was sie der verstärkten Ausbeutung durch Unternehmer ausliefert. Einige Arbeitgeber haben im letzten Jahrzehnt eine „frag nichts, sag nichts“-Haltung entwickelt, die eine entspanntere Haltung zur Beschäftigung von Mexikanern, die sich illegal im Land aufhalten, anzeigt.

Die Immigration ist in den USA Gegenstand großer politischer Auseinandersetzungen und im Mai 2006 gingen Millionen illegalisierter Immigranten mexikanischer und anderer Nationalität auf die Straße und gingen einen Tag nicht zur Arbeit, um für Änderungen in den Gesetzen zur Immigration zu demonstrieren, in der Hoffnung auf eine Amnestie, die es ihnen erlauben würde, die amerikanische Staatsbürgerschaft zu erhalten. Eine ähnliche Amnestie hatte es 1986 gegeben.

In US-Bundesstaaten wie Kalifornien oder Texas, in denen mexikanische Amerikaner einen großen Teil der Bevölkerung stellen, nehmen illegalisierte Einwanderer und mexikanische Amerikaner fast alle Arbeitsplätze im Blue Collar-Bereich ein: Sie arbeiten in Restaurants, als Reinigungskräfte, Lastwagenfahrer, Gärtner, Bauarbeiter, Transportarbeiter oder üben eine andere manuelle Arbeit aus. In vielen dieser Orte mit einer großen Latino-Bevölkerung werden Arbeiter allgemein für mexikanische Amerikaner gehalten, da diese Gruppe in diesem Bereich dominiert. Gelegentlich kommt es zu Spannungen zwischen mexikanischen Amerikanern und anderen ethnischen Gruppen, aufgrund von Sorgen um die Verfügbarkeit von Arbeiterklasse-Jobs für nicht-hispanische ethnische Gruppen. Spannungen sind auch zwischen amerikanischen hispanischen Arbeitern und mexikanischen Arbeitern aufgetreten, da erstere durch billige mexikanische Arbeit verdrängt wurden; afroamerikanische Arbeiter sind zum Teil der Ansicht, dass mexikanische Arbeiter rascher vorwärts kommen als in den USA geborene schwarze Arbeiter. Dies hat im Südwesten der USA zu Spannungen zwischen Schwarzen und Mexikanern geführt.

Diskriminierung und Stereotype

Während der ganzen Geschichte der USA waren mexikanische Amerikaner negativen Stereotypen ausgesetzt.<ref>Flores Niemann Yolanda, et al. „Black-Brown Relations and Stereotypes“ (2003); Charles Ramírez Berg, „Latino Images in Film: Stereotypes, Subversion, & Resistance“ (2002); Chad Richardson, „Batos, Bolillos, Pochos, and Pelados: Class & Culture on the South Texas Border“ (1999)</ref> Solche Stereotype zirkulieren seit langem in den Massenmedien. Mexikanische Amerikaner wurden zum Beispiel als Straßenkriminelle, Feldarbeiter und illegale Immigranten bezeichnet. Diese Stereotype erscheinen in Kinofilmen, im Fernsehen, in der Musik und in Nachrichten. Die meisten mexikanischen Amerikaner werden in Filmen als rückständige Bürger zweiter Klasse porträtiert.

Mexikanische Amerikaner wurden während des ganzen zwanzigsten Jahrhunderts durchgängig diskriminiert. Sie hatten in der Vergangenheit Schwierigkeiten, eine Arbeit zu finden, eine gute Schule zu besuchen oder einen Kredit zu bekommen. Private Clubs nahmen weder mexikanische Amerikaner noch Schwarze oder Juden auf. In den südwestlichen Staaten lebten mexikanische Amerikaner aufgrund von Gesetzen und der Geschäftspolitik von Immobilienunternehmen in getrennten Wohngebieten. Diese Praktiken, die als Redlining bekannt sind, dauerten bis in die 50er Jahre an und entsprachen der offiziellen Rassentrennung.

Berühmte mexikanische Amerikaner wie der Chicano-Folkmusiker Lalo Guerrero machten sich in musikalischen Komödien in Songs wie „Yes, There are No Tortillas“, „No Chicanos on TV“ und „Pancho Sánchez“, gesungen nach der Melodie des 1950er Disney-Lieds „Davy Crockett, Man of the Wild Frontier“, über diese Stereotype lustig. Die sogenannte Chicano-Literatur thematisiert zum Teil ebenfalls diese Diskriminierung und diese Stereotype.

Mexikanische Amerikaner wurden von rassistischen Gruppen angegriffen, darunter dem Ku Klux Klan, der in den 1920er Jahren in Texas großen Einfluss hatte. In den 1940ern stellten rassistische Stereotype in Zeitungen und Krimis mexikanische zoot suiter als illoyale „Fremde“ oder als Mörder, die anglo-weiße Polizisten angreifen, dar.

Neonazis griffen in den 1990ern einige Latinos an, die ihrer Ansicht nach „mexikanisch“ oder wie „illegale Ausländer“ aussahen.

Sozialer Status und Assimilation

Barrow (2005) zufolge sind im 21. Jahrhundert das Pro-Kopf-Einkommen und das Haushaltseinkommen für mexikanische Amerikaner gestiegen. In den USA geborene mexikanische Amerikaner verdienen mehr und sind häufiger in den mittleren und oberen Einkommensgruppen vertreten als kürzlich angekommene Migranten. In den Berufen, die eine akademische Ausbildung voraussetzen, sind mexikanische Amerikaner wenig vertreten.

Huntington (2005) argumentiert, die schiere Zahl der hispanischen Immigranten, ihre Konzentration, sprachliche Homogenität und andere Charakteristika würden die Dominanz des Englischen als die Nation einigendes Band schwächen, die herrschenden kulturellen Werte untergraben und dazu führen, dass der Identifizierung mit der eigenen ethnischen Gruppe mehr Gewicht zugemessen werde als der Identifizierung mit der amerikanischen Nation.

Indem sie diese Hypothesen mit Daten aus der offiziellen Statistik sowie Meinungsumfragen in Los Angeles testeten, zeigten Citrin et al. (2007), dass Hispanics bereits in der zweiten Generation vorrangig Englisch lernen und dass bei ihnen der Gebrauch des Spanischen abnimmt; sie sind nicht mehr oder weniger religiös als im Land geborene Weiße und sind auch der Arbeitsethik nicht weniger verpflichtet. Überdies lehnt eine Mehrheit der Hispanics eine rein ethnische Identifizierung ab und der Patriotismus nimmt von Generation zu Generation zu. So scheint gegenwärtig das traditionelle Muster politischer Assimilation zu überwiegen.<ref> Jack Citrin, Amy Lerman, Michael Murakami and Kathryn Pearson, „Testing Huntington: Is Hispanic Immigration a Threat to American Identity?“ Perspectives on Politics, Volume 5, Issue 01, February 2007, pp 31–48 </ref>

South et al (2005) untersuchten die räumliche Assimilation und die geographische Mobilität von Hispanics. In einer Langzeituntersuchung von 700 mexikanischen, puerto-ricanischen und kubanischen Immigranten von 1990 bis 1995 fanden sie die Hypothesen, die aus der klassischen Theorie der Assimilation hervorgehen, bestätigt. Ein hohes Einkommen, der Gebrauch der englischen Sprache und das Eingebettetsein in angloamerikanische soziale Kontexte ließen den Umzug in eine englischsprachige Nachbarschaft wahrscheinlicher werden. Die amerikanische Staatsbürgerschaft und die Dauer des Aufenthalts korrelierten positiv mit der geographischen Mobilität hin zu englischsprachigen Nachbarschaften, während der Kontakt mit der eigenen ethischen Gruppe negativ mit dieser Form der Mobilität korrelierte. <ref> South, Scott J.; Crowder, Kyle; and Chavez, Erick. „Geographic Mobility and Spatial Assimilation among U.S. Latino Immigrants.“ International Migration Review 2005 39(3): 577–607. Issn: 0197–9183 </ref>

Siehe auch

Literatur

deutsch

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englisch

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  • David J. Weber; Foreigners in Their Native Land: Historical Roots of the Mexican Americans (1973), primary sources to 1912

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  • Jack Citrin, Amy Lerman, Michael Murakami and Kathryn Pearson, „Testing Huntington: Is Hispanic Immigration a Threat to American Identity?“ Perspectives on Politics, Volume 5, Issue 01, February 2007, pp 31–48
  • De la Garza, Rodolfo O., Martha Menchaca, Louis DeSipio. Barrio Ballots: Latino Politics in the 1990 Elections (1994)
  • De la Garza, Rodolfo O. Awash in the Mainstream: Latino Politics in the 1996 Elections (1999)
  • De la Garza, Rodolfo O., and Louis Desipio. Ethnic Ironies: Latino Politics in the 1992 Elections (1996)
  • De la Garza, Rodolfo O. Et al. Latino Voices: Mexican, Puerto Rican, and Cuban Perspectives on American Politics (1992)
  • Arnoldo De León: Mexican Americans in Texas: A Brief History. 2nd ed. (1999)
  • Erlinda Gonzales-Berry, David R. Maciel, editors, The Contested Homeland: A Chicano History of New Mexico 2000, ISBN 0-8263-2199-2
  • Nancie L. González; The Spanish-Americans of New Mexico: A Heritage of Pride (1969)
  • Hero, Rodney E. Latinos and the U.S. Political System: Two-Tiered Pluralism. (1992)
  • Garcia, F. Chris. Latinos and the Political System. (1988)
  • Samuel P. Huntington. Who Are We: The Challenges to America’s National Identity (2005)
  • Kenski, Kate and Tisinger, Russell. „Hispanic Voters in the 2000 and 2004 Presidential General Elections.“ Presidential Studies Quarterly 2006 36(2): 189–202. Issn: 0360–4918 Fulltext: in Swetswise and Ingenta
  • David Montejano, Anglos and Mexicans in the Making of Texas, 1836–1986 (1987)
  • Pachon, Harry and Louis Desipio. New Americans by Choice: Political Perspectives of Latino Immigrants. (1994)
  • Rosales, Francisco A., Chicano!: The history of the Mexican American civil rights movement. (1997), ISBN 1-55885-201-8
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  • Suárez-Orozco, Marcelo M. And Mariela M. Páez. Latinos: Remaking America. (2002)
  • Villarreal, Roberto E., and Norma G. Hernandez. Latinos and Political Coalitions: Political Empowerment for the 1990s (1991)

Weitere Literatur (chronologisch geordnet)

Deutsch

  • Kühler, Andreas: Chicanos und mexikanische Arbeitsmigranten: „Dritte Welt“ in den USA. Verlag Westfälisches Dampfboot, 1989
  • Herms, Dieter: Die zeitgenössische Literatur der Chicanos: (1959–1988). Frankfurt am Main: Vervuert, 1990
  • Ikas, Karin: Die zeitgenössische Chicana-Literatur: eine interkulturelle Untersuchung. Heidelberg: Winter, 2000

Englisch

  • Manuel Gamio: Mexican immigration to the United States: A study of human migration and adjustment. University of Chicago Press 1930
  • George I. Sanchez: Forgotten People: A Study of New Mexicans. University of New Mexico Press, 1940.
  • Mirta Vidal: Chicanas Speak Out. Women: New Voice of La Raza. NY: Pathfinder Press, 1971
  • Rodolfo Acuña: Occupied America: A History of Chicanos. 1972, 6. Auflage 2006, ISBN 0-321-42738-6
  • Mirandé, Alfredo, und Enríquez, Evangelina: La Chicana: The Mexican-American Woman. Chicago, IL: University of Chicago Press, 1979
  • Portes, Alejandro, and Robert L. Bach. Latin Journey: Cuban and Mexican Immigrants in the United States. University of California Press, 1985
  • Juan Gomez-Quinones: Chicano Politics: Reality and Promise 1940–1990. University of New Mexico Press, 1990,
  • Chicanos and Film: Representation and Resistance, hg. von Chon A. Noriega, University of Minnesota Press 1992
  • Juan Gomez-Quinones, Mexican American Labor, 1790–1990, University of New Mexico Press, 1994
  • Pierrette Hondagneu-Sotelo: Gendered Transitions: Mexican Experiences of Immigration. University of California Press, 1994
  • Zaragosa Vargas: Proletarians of the North: A History of Mexican Industrial Workers in Detroit and the Midwest, 1917–1933. University of California Press, New Edition, 1999
  • Marco Portales: Crowding Out Latinos: Mexican Americans in the Public Consciousness. Temple University Press, 2000
  • Juan Gomez-Quinones: Roots of Chicano Politics, 1600–1940. University of New Mexico Press, 2001
  • The Chicano Studies Reader: An Anthology of Aztlan, 1970–2000, Chicano Studies Research Center, 2001, ISBN 0-89551-097-9, 656 Seiten
  •  Martha Menchaca: Recovering History, Constructing Race: The Indian, Black, and White Roots of Mexican Americans. University of Texas Press, 2002, ISBN 0-292-75254-7.
  • Meier, Matt S. and Gutierrez, Margo, eds. The Mexican American Experience: An Encyclopedia, (2003) (ISBN 0-313-31643-0)
  • Vicki Mayer: Producing Dreams, Consuming Youth: Mexican Americans and Mass Media. Rutgers University Press 2003
  • George Mariscal: Brown-Eyed Children of the Sun: Lessons from the Chicano Movement, 1965–1975. University of New Mexico Press 2005, ISBN 0-8263-3805-4
  • Arnoldo De León and Richard Griswold del Castillo, North to Aztlán: a history of Mexican Americans in the United States, Harlan Davidson, 2. Auflage 2006, ISBN 0-88295-243-9
  • William A. Nericcio (2007). „Tex(t)-Mex: Seductive Hallucination of the ‚Mexican‘ in America“; utpress book; book galleryblog
  • Mike Davis: Magical Urbanism: Latinos Reinvent the US City, New and Fully Updated Edition, Verso 2008, ISBN 1-84467-247-6

Weblinks

Nachweise

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