Goo Goo Dolls


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Goo Goo Dolls
The Goo Goo Dolls
Allgemeine Informationen
Herkunft Buffalo, New York, USA
Genre(s) Alternative Rock
Gründung 1986
Website www.googoodolls.com
Aktuelle Besetzung
John Rzeznik
Bass, Gesang
Robby Takac

Die Goo Goo Dolls sind eine US-amerikanische Alternative-Rock-Band aus Buffalo, New York, die 1986 gegründet wurde.

Bandgeschichte

Die Anfänge

Als eine anfangs reine Coverband, gründeten die Schulkameraden John Rzeznik und Robby Takac zusammen mit George Tutuska im Jahre 1986 in Buffalo die Sex Maggots. Als die Band jedoch begann, immer mehr eigene Songtexte zu schreiben und eigene Stücke zu komponieren, änderten sie ihren Bandnamen in The Goo Goo Dolls, da der ursprüngliche Name ziemlich obszön klang und so damit einhergegangenen Probleme gelöst werden konnten. Ihren jetzigen Namen verdanken sie einem Magazin, welches den Namen goo goo doll erwähnte. Außerdem hätte sich die Band nie träumen lassen, dass sie irgendwann solchen Erfolg ernten würden. John Rzeznik selbst erwähnte in einem Interview: „Hätte ich fünf Minuten länger überlegen können, so hätte ich definitiv einen anderen Namen gewählt.“ In den ersten Jahren galt die Band als eine reine Punkband, deren Stil an die Gruppe The Replacements angelehnt war. Deswegen ernteten sie auch häufig Kritik. Damals sang ein Großteil der Songs noch der Bassist Robby Takac; im Laufe der Jahre übernahm dies zunehmend John Rzeznik. Während die Musik der Band auf den ersten Alben Punkrock war, veränderte sich ihr Stil im Laufe der Zeit zu alternativem Rock ’n’ Roll.

Der erste Erfolg & Der Durchbruch

Einen kleineren Hit hatte die Band 1990 mit dem Album Hold Me Up, das in den amerikanischen College-Radiosendern zum Hit avancierte. 3 Jahre später erschien dann das Album Superstar Car Wash. Aufgrund einer Auseinandersetzung mit dem Leadsänger John Rzeznik kam es zum Ausstieg des Schlagzeugers George Tutuska. Für ihn rückte kurze Zeit später Mike Malinin nach. Den ersten größeren Charterfolg hatten die Goo Goo Dolls dann 1995 mit dem Titel Name vom Album A Boy Named Goo, der in den US-Top-100 bis auf Platz 5 aufstieg. Nach ihren Filmsoundtracks I’m Awake Now (Nightmare on Elm Street 6) und Lazy Eye (Batman & Robin) schrieb John Rzeznik 1998 für den Film Stadt der Engel die Ballade Iris, welche auch auf dem Album Dizzy Up the Girl zu finden war. Hiermit schafften sie ihren kommerziellen Durchbruch in Amerika und Europa; Iris stieg in den US-Single-Charts zwar nur bis auf Platz 9 auf, war aber 18 Wochen in den Radio-Airplay-Charts auf Platz 1 und stellte damit einen neuen Rekord auf. Dieser Song war auch für drei Grammys nominiert, konnte aber keinen davon gewinnen. Die Singles Slide, Black Balloon, Dizzy und Broadway aus dem Album Dizzy Up the Girl schafften es ebenfalls, sich in den Charts zu platzieren.

Das 7. Album & Live-DVD

In dieser Zeit füllten die Goo Goo Dolls auch größere Arenen und waren in Amerika fast jedem Kind bekannt (dank Auftritten bei Nickelodeon und der Sesamstraße). 2001 erschien What I Learned About Ego, Opinion, Art & Commerce, eine Sammlung schon veröffentlichter Songs, die digital nachbearbeitet waren. Dieses Album sollte einen Querschnitt der gesamten Karriere darstellen, von den ersten Zeiten als Punkband bis hin zur Mainstream-Band. Iris war jedoch nicht auf dieser Platte enthalten. 2002 erschien Gutterflower, aus denen sich die Singles Here Is Gone, Sympathy und Big Machine ebenfalls in den Charts platzieren konnten. Das Album war jedoch nicht so erfolgreich wie Dizzy Up the Girl. Zusammen mit Fred Durst spielten sie den Pink-Floyd-Song Wish You Were Here für die Opfer der Terroranschläge am 11. September 2001 unter dem Motto Geschenk an Helden. 2004 wurde in Buffalo bei monsunartigen Regenfällen ein Live-Album aufgenommen, auf dem auch alle Hits der Band live dargeboten wurden. Zu diesem Konzert erschien auch eine DVD und die Single Give a Little Bit, (eine Coverversion des Supertramp-Songs). Dieses Livealbum, Live in Buffalo, erschien 2004 in Nordamerika und mit Verspätung 2005 in Europa.

Die Greatest Hits

Im Jahre 2005 erschien in den USA die Single Better Days als Vorbote ihres Albums Let Love In, das im April 2006 veröffentlicht wurde. Daraus wurden noch Stay With You und Let Love In ausgekoppelt. Im Februar 2007 erschien eine Special Edition von Let Love In mit einer zusätzlichen DVD. Außerdem sind die Goo Goo Dolls auf dem Soundtrack des Films Transformers mit dem bisher sonst nur auf 2007 Greatest Hits Volume 1 erschienen Song Before It’s Too Late vertreten. Im Jahr darauf erschien mit Volume 2 eine weitere Compilation mit B-Sides sowie einigen Coversongs. Im September 2008 folgte dann die Veröffentlichung ihrer Single Real. Am 3. September 2010 erschien nach vier Jahren das Album Something For The Rest Of Us, das in den USA auf Platz 7 der Album-Charts landete. Daraus wurden bisher Home und Notbroken, lediglich als Download, ausgekoppelt. 2013 erschien das Album Magnetic auf CD und Vinyl sowie die darauf vertretenen Singles Rebel Beat, Come To Me und Caught In The Storm.

Das Jubiläum

Im Jahr 2014 gab Schlagzeuger Mike Malinin seinen Ausstieg aus der Band bekannt. 2015 erschien auf dem Soundtrack zum Musical Finding Neverland der Song If The World Turned Upside Down, geschrieben von Take That - Frontmann Gary Barlow. Anlässlich des 20. Jahrestags der Veröffentlichung des Albums A Boy Named Goo erscheint am 27. November 2015 eine 20th Anniversary Edition mit 7 zusätzlichen Livetracks.

Diskografie

Hauptartikel: Goo Goo Dolls/Diskografie

Studioalben

Jahr Titel Chartplatzierungen<ref name="charts">Chartquellen: DE AT CH UK US</ref> VÖ-Datum
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1987 Goo Goo Dolls 9. Juni 1987
1989 Jed 22. Februar 1989
1990 Hold Me Up 5. Oktober 1990
1993 Superstar Car Wash 23. Februar 1993
1995 A Boy Named Goo 27 Doppelplatin
(54 Wo.)
14. März 1995
1998 Dizzy Up the Girl 30
(5 Wo.)
20
(6 Wo.)
47 Silber
(3 Wo.)
15 3-fach-Platin
(104 Wo.)
22. September 1998
2002 Gutterflower 43
(3 Wo.)
89
(1 Wo.)
56
(2 Wo.)
4 Gold
(25 Wo.)
9. April 2002
2006 Let Love In 58
(4 Wo.)
9
(20 Wo.)
25. April 2006
2010 Something for the Rest of Us 36
(1 Wo.)
7
(6 Wo.)
31. August 2010
2013 Magnetic 57
(1 Wo.)
8
(5 Wo.)
11. Juni 2013

Weblinks

Einzelnachweise

<references />