Graue Eminenz


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Als graue Eminenz (französisch: éminence grise) wird eine einflussreiche Person verstanden, die nach außen nicht oder kaum in Erscheinung tritt. Meist ziehen diese Personen im Hintergrund die Fäden, indem sie Ratschläge geben und Meinungen bilden.

Geschichte

Die Bezeichnung geht auf den Beinamen des Kapuziners Père Joseph (François Leclerc du Tremblay, 1577–1638), Beichtvater und enger Berater von Kardinal Richelieu, zurück. Richelieu wurde als Kardinal mit Eminenz angesprochen und da die Kapuziner einen graubraunen Habit trugen, wurde „graue Eminenz“ zum Synonym für einen mächtigen Berater im Hintergrund.

Beispiele

Weitere Beispiele sind:

Joachim Fest nannte in Analogie Martin Bormann, Chef der Parteikanzlei der NSDAP und einflussreichster Mitarbeiter Adolf Hitlers seit 1941, die braune Eminenz.<ref>Vgl. Das Gesicht des Dritten Reiches, München 1993, S. 175.</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />pl:Szara eminencja