Gregg Allman
Gregg Allman (manchmal auch Greg Allman geschrieben, eigentlich Gregory Lenoir Allman; * 8. Dezember 1947 in Nashville, Tennessee) ist ein US-amerikanischer Rockmusiker, Sänger und Songschreiber. Bekannt wurde er vor allem als Sänger der Allman Brothers Band.
Die Brüder Gregg und Duane Allman wuchsen in Daytona Beach, Florida, auf, Sie spielten in verschiedenen Bands, darunter The Escorts und The Allman Joys, die als The Hour Glass einen Plattenvertrag in Los Angeles bekamen. Sie nahmen zwei psychedelische Bluesalben auf, waren aber mit dem Resultat nicht zufrieden. Die Gruppe löste sich auf, und Gregg Allman versuchte eine Solokarriere.
Inzwischen hatte sein Bruder Duane in Jacksonville, Florida, eine Band zusammengestellt, der sich Gregg 1969 als Sänger anschloss. Er übernahm auch die Hammond-Orgel, die er zuerst spielen lernen musste. Die Allman Brothers Band ging in die Rockmusikgeschichte ein.
1973 brachte Gregg Allman das Soloalbum Laid Back heraus. In den nächsten Jahrzehnten liefen Solo- und Bandkarriere parallel. Solo wurde Allman zunächst von der Gregg Allman Band unterstützt, später trat er unter dem Namen Gregg Allman and Friends auf. Seinen größten Solohit hatte Gregg Allman 1986 mit I’m No Angel.
Seit den 1970ern hatte Gregg Allman Drogenprobleme, doch seit Mitte der 1990er ist er „clean“. In den 1970ern war er mit der Sängerin und Schauspielerin Cher verheiratet, mit der er einen Sohn hat, Elijah Blue Allman, der heute ebenfalls Musiker ist. Ein weiterer Sohn aus einer anderen Beziehung, Devon Allman, ist gleichfalls als Musiker aktiv, unter anderem bei dem Bandprojekt Royal Southern Brotherhood.
Abwechselnd ist Gregg Allman immer noch mit der Allman Brothers Band und mit Gregg Allman and Friends unterwegs. Im Januar 2014 wurde ihm zu Ehren ein Tribute-Konzert im Fox Theatre von Atlanta, Georgia, veranstaltet, bei dem neben Warren Haynes, Derek Trucks, Susan Tedeschi, Devon Allman, Sam Moore, Keb’ Mo’, Dr. John, John Hiatt, Taj Mahal, Jackson Browne u. a. auch Allman selbst auftrat und das für eine CD/DVD-Veröffentlichung mitgeschnitten wurde.
Diskographie
- 1973: Laid Back
- 1974: Gregg Allman Tour
- 1977: Playin’up a Storm
- 1977: Allman & Woman – Two the Hard Way (mit Cher)
- 1987: I’m no Angel
- 1988: Just before the Bullets Fly
- 1989: Greatest Hits
- 1997: Searching for Simplicity
- 1997: One More Try: An Anthology
- 2001: The Gregg Allman Tour remastered
- 2002: No Stranger to the Dark
- 2002: 20th Century Masters: The Millennium Collection
- 2011: Low Country Blues
- 2014: All My Friends: Celebrating The Songs & Voice Of Gregg Allman (Doppel-CD/DVD-Set)
- 2015: Live: Back To Macon, GA (Doppel-CD/DVD-Set)
Weitere Veröffentlichungen mit den Allman Brothers.
Literatur
- Gregg Allman (with Alan Light): My Cross to Bear (New York: William Morrow, 2012) ISBN 978-0-06-211203-3
Weblinks
Personendaten | |
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NAME | Allman, Gregg |
ALTERNATIVNAMEN | Allman, Gregory Lenoir |
KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Rockmusiker |
GEBURTSDATUM | 8. Dezember 1947 |
GEBURTSORT | Nashville, Tennessee |