Heinrich Kisting
Christian Heinrich Kisting (* 9. Februar 1769 in Hannover; † 18. März 1853 vermutlich in Berlin) war ein deutscher Klavierbauer in Berlin, dessen Instrumente einen hervorragenden Ruf genossen.
Inhaltsverzeichnis
Leben und Firmengeschichte
Ein Dokument für die Bedeutung Kistings ist dessen Erwähnung in E. T. A. Hoffmanns später Erzählung Irrungen – Fragment aus dem Leben eines Fantasten (1820) sowie in Theodor Fontanes autobiografischem Roman Meine Kinderjahre (1892/93). Weitere Erwähnung findet Kisting u.a. in der Korrespondenz von Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy sowie Robert und Clara Schumann.
Instrumente
Ein vor 1837 gebauter Hammerflügel von Heinrich Kisting & Sohn steht heute im Berliner Musikinstrumenten-Museum, weitere Exemplare in der Sammlung Fritz Neumeyer in Bad Krozingen (um 1835), im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg (um 1835), in der Instrumentensammlung der Smithsonian Institution, Washington, D.C. (USA), ein Instrument aus dem Besitz des Berliner Malers Adolph Menzel im "The Schubert Club Museum of Musical Instruments" in Saint Paul, Minnesota (USA) sowie in der Hochschule für Musik Mainz (1835, s. Fotos).
Literatur
- Gesine Haase, Dieter Krickeberg: Tasteninstrumente des Museums. Kielklavier – Clavichorde – Hammerklaviere. Staatliches Institut für Musikforschung, Berlin 1981, ISBN 3-922378-03-X.
- Hermann Mendel (Hrsg.): Musikalisches Conversations-Lexicon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für Gebildete aller Stände. Band 6: Kar - Lyt. Robert Oppenheim, Berlin 1876, S. 76 f.
- Franz Josef Hirt: Meisterwerke des Klavierbaus. Geschichte der Saitenklaviere von 1440 bis 1880. Graf, Olten 1955.
Weblinks
Personendaten | |
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NAME | Kisting, Heinrich |
ALTERNATIVNAMEN | Kisting, Christian Heinrich (vollständiger Name) |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Klavierbauer |
GEBURTSDATUM | 9. Februar 1769 |
GEBURTSORT | Hannover |
STERBEDATUM | 18. März 1853 |
STERBEORT | Berlin |