Löhme


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52.62916666666713.67416666666775Koordinaten: 52° 37′ 45″ N, 13° 40′ 27″ O{{#coordinates:52,629166666667|13,674166666667|primary
Löhme
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  }}
Höhe: 75 m ü. NN
Eingemeindung: 31. Dezember 1998
Eingemeindet nach: Seefeld
Postleitzahl: 16356
Vorwahl: 033398

Löhme war bis 1998 ein selbständiges Dorf mit 306 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 1997)<ref name="LDS06">Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik (LDS) - Beitrag zur Statistik - Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg von 1875 bis 2005 - Landkreis Barnim vom Dez. 2006</ref> und wurde zum 31. Dezember 1998<ref>Stadt Werneuchen - Geschichte - Seefeld - Löhme</ref><ref name="LDS05">Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik (LDS) - Gebiets- und Namensänderungen im Land Brandenburg 1991 bis 2004 vom April 2005, PDF</ref> nach Seefeld eingemeindet. Seit dem 26. Oktober 2003<ref name="LDS05"/><ref>Fünftes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Barnim, Märkisch-Oderland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Prignitz, Uckermark (5.GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003,geändert durch Gesetz vom 1. Juli 2003</ref> ist Löhme ein Teil des Ortsteils Seefeld der Stadt Werneuchen im Landkreis Barnim in Brandenburg. Der Jakobsweg führt durch den Ort. Löhme liegt am Haussee, Seefeld liegt auf der gegenüber liegenden Seite des Sees.

Geschichte

Erstmals genannt wurde Löhme im Jahr 1375 als Lomen.<ref name="HOFB6">Lieselott Enders, Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil VI: Barnim, 1981 - Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs, Band 16</ref> Als Rittersitz gehörte es den Brüdern Wulff.<ref>Ernst Fidicin: Die Territorien der Mark Brandenburg oder Geschichte der einzelnen Kreise, Städte, Rittergüter, Stiftungen und Dörfer in derselben, als Fortsetzung des Landbuchs Kaiser Karl's IV., Walter de Gruyter & Co, Berlin 1974, Seite 112, ISBN 3110034204</ref> Das Dorf hatte wechselnde Besitzer, so gehörte es 1388<ref name="NADAL1868"/> der Familie von Schlegel (»Altes, in der Mittelmark begütertes Adelsgeschlecht, wohl schon im 16. Jahrh. erloschen«<ref name="NADAL1868">Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon, Achter Band, Seite 190, von Prof. Dr. Ernst Heinrich Kneschke, 1868 bei Friedrich Voigt in Leipzig</ref>), welche noch 1540<ref name="NADAL1868"/> zu Löhme saßen. Es befand sich im Besitz des Adelsgeschlechts von Arnim.<ref name="HOFB6"/> Nach dem Tod von Bernd von Arnim-Boitzenburg im Jahr 1661 war Löhme verwahrlost. Am 31. Dezember 1998 wurde Löhme nach Seefeld eingemeindet.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1998</ref>

Die Dorfkirche ist ein spätgotischer Feldsteinbau mit einem Turm aus dem 15. Jahrhundert.<ref>Förderverein Dorfkirche zu Löhme e.V.</ref> Unter Denkmalschutz stehen die Dorfkirche und die Dorfschmiede aus dem späten 19. Jahrhundert.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl:<ref name="LDS06"/>

  • 1875 - 342 Einwohner
  • 1890 - 446 Einwohner
  • 1910 - 400 Einwohner
  • 1925 - 333 Einwohner
  • 1933 - 301 Einwohner
  • 1939 - 298 Einwohner
  • 1950 - 446 Einwohner
  • 1981 - 363 Einwohner
  • 1991 - 315 Einwohner
  • 1994 - 316 Einwohner
  • 1996 - 299 Einwohner

Weblinks

Commons Commons: Löhme – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>