Marienturm (Frankfurt am Main)


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Datei:Hochhaeuser-ffm001.jpg
Geplanter Standort: Links neben Taunusanlage 11 (etwa untere Bildmitte)

Der Marienturm<ref name="Planen und Bauen in Frankfurt am Main">Anzeige von Hochtief in der Frühjahrsausgabe von Planen und Bauen in Frankfurt am Main (Seite 29)</ref> (ursprünglich: Marieninsel) ist ein geplantes Hochhausprojekt im Bahnhofsviertel von Frankfurt am Main.

Planungsgeschichte

Anfänge

2004 wurden Pläne bekannt das 75 Meter hohe Bürogebäude Taunusanlage 11, gelegen an dem prominenten Schnittpunkt von Taunusanlage und Mainzer Landstraße im Frankfurter Bankenviertel, zugunsten eines 250 Meter hohen Neubaus abzureißen. Die Grundstückseigentümer DekaBank Deutsche Girozentrale, die Immobilienfondsgesellschaft der Deutschen Bank DB Real Estate sowie die Degi, die Managementgesellschaft für offene Immobilienfonds der Dresdner Bank, ließen durch den Frankfurter Architekten Dieter Köhler erste Vorentwürfe erarbeiten, um die städtebaulichen Auswirkungen zu prüfen<ref name="FAZ 1">Zeitungsartikel der FAZ vom 27. Mai 2004</ref>. Das Projekt erhielt den Namen Marieninsel, benannt nach der angrenzenden Marienstraße.

2008 wurde der Standort mit einer verringerten Höhe von 210 Metern in den zweiten Hochhausrahmenplan der Stadt Frankfurt aufgenommen, wobei das Architekturbüro Jourdan & Müller zwei Varianten vorschlug: Den Erhalt der Taunusanlage 11 und eine Platzierung der Marieninsel an die Marienstraße oder aber den Abriss von Taunusanlage 11 und den Bau der Marieninsel an der Ecke Taunusanlage/Mainzer Landstraße.

Letztendlich wurde die erste Variante für das seit 2008 leer stehende Gebäude Taunusanlage 11 gewählt: in den Jahren 2011 bis 2013 wurde das 1972 erbaute Hochhaus saniert und hat nun mit der Anwaltskanzlei Gleiss Lutz einen neuen Hauptmieter, der 2013 eingezogen ist.

Verkauf an Hochtief

Im Juli 2013 erwarb der Baukonzern Hochtief die Baugrundstücke Taunusanlage 9 und 10. Das ehemalige Bankgebäude der Berliner Handels-Gesellschaft auf dem Grundstück Taunusanlage 10 wurde 1954 von Sep Ruf errichtet und wird in Kürze dem geplanten Neubau weichen. Im September 2013 wurden die Ergebnisse eines Gutachterverfahrens präsentiert: An der Taunusanlage soll ein Hochhaus mit 140–150 Metern Höhe und maximal 50.000 m² Bruttogrundfläche entstehen, sowie ein etwa 30 Meter hohes, achtgeschossiges Bürohaus an der Mainzer Landstraße (Marienforum). Der Siegerentwurf für das Hochhaus stammt von den Berliner Architekten Thomas Müller und Ivan Reimann. Es sieht zwei schmale, sich überlagernde Gebäudeteile vor. 2017 könnte der Bau abgeschlossen sein.<ref name="FR 1">Zeitungsartikel der Frankfurter Rundschau vom 20. September 2013</ref> <ref name="Immobilienzeitung 1">Artikel der Immobilienzeitung vom 20. September 2013</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

50.1122222222228.6686111111111Koordinaten: 50° 6′ 44″ N, 8° 40′ 7″ O{{#coordinates:50,112222222222|8,6686111111111|primary

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