Oskar Göschen
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Exlibris Oskar Göschen
Oskar Göschen (* 1824 in Leipzig; † 18. Februar 1900 auf Schloss Tentschach bei Klagenfurt am Wörthersee) war ein deutscher Heraldiker.
Inhaltsverzeichnis
Leben
Göschen studierte an der Universität Leipzig und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Dort wurde er Mitglied der Corps Misnia (1845) und Guestphalia Heidelberg (1846).<ref>Kösener Corpslisten 1960, 90, 62; 64, 445</ref> Der Gutsbesitzer war kaiserlich-königlicher Major. Ab 1880 war er Mitarbeiter am Neuen Siebmacher, einem ab 1854 neu aufgelegten Wappenbuch.
Unter dem Pseudonym Pusikan verfasste er seine heraldischen Werke.<ref>Sächsische Landesbibliothek</ref>
Werke
- Die Kaiserstein. Geschichte des Hauses. Wien 1873. Digitalisat
- Die Helden von Sempach. Wappendarstellungen. Zürich, 1886.
- Neuer Siebmacher. Band: Kärnten. ab 1880.
- Entstehung und Bedeutung der Wappenbilder. In: Jahrbuch d. k. k. herald. Ges. "Adler". N. F. Bd. 16. Wien 1906.
- Der Ritterstand. In: Heraldisch-Genealogische Zeitschrift des Vereines Adler. Wien 1873.
- Fürsten, Grafen, Herren und Ritterbürtige, welche von 1477 bis 1628 zu Tübingen studiert haben. In: Vierteljahresschrift für Heraldik, Sphragistik und Genealogie. Berlin 1876.
Weblinks
- Literatur von und über Oskar Göschen im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Verbundkatalog der Hochschulbibliotheken Nordrhein-Westfalens
Einzelnachweise
<references />
Personendaten | |
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NAME | Göschen, Oskar |
ALTERNATIVNAMEN | Pusikan (Pseudonym) |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Heraldiker |
GEBURTSDATUM | 1824 |
GEBURTSORT | Leipzig |
STERBEDATUM | 18. Februar 1900 |
STERBEORT | Schloss Tentschach, Kärnten |