Peter Steinforth
Peter Steinforth (* 20. Mai 1923 in Berlin; † 9. Oktober 1981 in Darmstadt) war ein deutscher Künstler.
Leben
Nach dem Abitur in Köln leistete Peter Steinforth Kriegsdienst und geriet in Kriegsgefangenschaft. Ab 1945 studierte er Malerei an der Berliner Akademie der Künste bei Karl Schmidt-Rottluff. Er hatte unter anderem Kontakt zu Max Kaus, Cuno Fischer und Karl Hofer. Er war Mitbegründer der Berliner Künstlergruppe Der Igel. 1953 bis 1956 war er mit einem Stipendium des Berliner Senats in Altea in Spanien, wo er Eberhard Schlotter kennenlernte.
Ab 1956 lebte er in Darmstadt, wo er 1960 ein städtisches Atelier übernahm. Er gehörte bald zu den prägendsten Figuren der Darmstädter Kunstszene. Steinforth war Mitglied in der Neuen Darmstädter Sezession, im Deutschen Künstlerbund ab 1959 und im Westdeutschen Künstlerbund ab 1960. Bis 1961 gehörte er dem Vorstand der Künstlergruppe der Darmstädter Sezession an.
Steinforth starb im Alter von 68 Jahren in Darmstadt. Kurz vor seinem Tod hat er große Teile seines Werkes zerstört.
Auszeichnungen
- 1953: Gario-Preis der Stadt Berlin
- 1958: Kunstpreis der Stadt Darmstadt
Literatur
- Literatur von und über Peter Steinforth im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Kunstverein Darmstadt e.V. (Hrsg.) 1958: Vier junge Maler der Neuen Darmstädter Sezession: Bruno Erdmann - Helmut Lander - H. O. Müller-Erbach - Peter Steinforth. Ausstellung vom 8. April bis 4. Mai 1958 in der Kunsthalle am Steubenplatz, Broschiert.
- Claus K. Netuschil (Hrsg.): Maler des neuen Aufbruchs, Darmstadt um 1960. Wolf Hoppe, Etzel Klomsdorff, H. O. Müller-Erbach, Peter Steinforth. Katalog der Ausstellung, Galerie Netuschil Darmstadt, April 1993.
Personendaten | |
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NAME | Steinforth, Peter |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Künstler |
GEBURTSDATUM | 20. Mai 1923 |
GEBURTSORT | Berlin |
STERBEDATUM | 9. Oktober 1981 |
STERBEORT | Darmstadt |