San Fernando (Spanien)


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Gemeinde San Fernando
Wappen Karte von Spanien
100x150px|Wappen von San Fernando

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Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Andalusien
Provinz: Cádiz
Comarca: Bahía de Cádiz
Koordinaten -6,2|primary dim=20000 globe= name= region=ES type=city
  }}
Höhe: msnm
Fläche: 30,65 km²
Einwohner: 96.335 (1. Jan. 2014)<ref>Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung). </ref>
Bevölkerungsdichte: 3.143,07 Einw./km²
Postleitzahl: 11100
Gemeindenummer (INE): 11031 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Website: www.aytosanfernando.org
Lage der Gemeinde
Map of San Fernando (Cádiz).png

San Fernando (Provinz Cádiz) ist eine Stadt in Andalusien (Spanien), inmitten des Naturparks Bahía de Cádiz auf einer inselähnlichen Anhöhe, der Isla de León, gelegen. Von den Einheimischen wird die Stadt daher auch einfach „La Isla“ (die Insel) genannt. Sie ist mit der 15 km entfernt liegenden Provinzhauptstadt Cádiz durch eine Landzunge verbunden.

San Fernando ist Marinestadt und besitzt eine bedeutende Schiffswerft von Navantia. Der Ort kann heutzutage aber eher als Vor- oder Satellitenstadt von Cádiz angesehen werden. Historisch nimmt San Fernando allerdings einen wichtigen Platz in der Geschichte Spaniens ein, denn 1810/11 tagte die spanische Regierung dort, um die erste spanische Verfassung auszuarbeiten. Außerdem gehen in Spanien alle Uhren nach dem Observatorium der Armada, denn dort wird die offizielle Zeit festgesetzt.

Sehenswürdigkeiten

  • Rathaus mit bemerkenswerter Fassade (1774 von Torcuato Cayón erbaut)
  • Castillo de San Romualdo (eine Burg aus dem 14. Jh., heute Ruine)
  • Iglesia Mayor (Hauptkirche, Ende des 18. Jahrhunderts im neoklassizistischen Stil erbaut)
  • Königliches Institut und Observatorium der Armada (1753 von Jorge Juan gegründet – dort wird die offizielle Uhrzeit festgesetzt)
  • Teatro de las Cortes (das Hoftheater wurde 1770 erbaut und beherbergte 1810 das spanische Parlament, um die erste spanische Verfassung auszuarbeiten – heute wieder als Theater genutzt)
  • Panteón de Marinas Ilustres (ein Mausoleum berühmter Seeleute, 1786 begonnen, 1870 eingeweiht und 1948 überdacht)
  • Archäologisches Museum
  • Botanischer Garten.
  • Sternwarte, die südlichste Europas <ref>Meyers Großes Konversations-Lexikon 1905</ref>

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

Einzelnachweise

<references />