Worin
Worin Gemeinde Vierlinden
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dim=10000 | globe= | name=Worin | region=DE-BB | type=city
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Höhe: | 43 m | |||
Einwohner: | 339 (2007) | |||
Eingemeindung: | 26. Oktober 2003 | |||
Postleitzahl: | 15306 | |||
Vorwahl: | 033477 |
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Lage von Worin in Brandenburg |
Worin ist ein Ort im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg und gehört seit dem 26. Oktober 2003 zur Gemeinde Vierlinden. Zusammengeschlossen mit vier weiteren Gemeinden, werden die Amtsgeschäfte durch das Amt Seelow-Land getätigt.
Inhaltsverzeichnis
Geschichte
Im Jahr 1253 gibt es die erste urkundliche Erwähnung Curiam Waryne. Worin stammt vom altslawischen Waryne ab. Bis 1398 gehörte der Ort Worin dem Augustinerorden. Spätere Besitzer waren unter anderem die Familien von Beerfelde und Familie von Hohendorff. Bis zum Jahr 1945 war Worin im Besitz der Familie von Gerloff.
Schon im Jahre 1952 wurde hier die erste LPG Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG Thomas Müntzer) von 29 Neubauern in der DDR gegründet. 1961 wurden Alt-Rosenthal und Görlsdorf als Ortsteile mit Worin vereinigt. 1972 wurde die Polytechnische Oberschule POS Thomas Müntzer Worin eingeweiht.
Am 1. Januar 1962 wurden die Orte Alt Rosenthal und Görlsdorf eingemeindet.<ref>Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt</ref>
Die Gemeinde Vierlinden entstand am 26. Oktober 2003 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Diedersdorf, Friedersdorf, Marxdorf und Worin.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003</ref>
Einwohnerentwicklung
Jahr | 1875 | 1890 | 1910 | 1925 | 1933 | 1946 | 1993 | 2000 | 2006 |
Einwohnerzahl<ref>Das Genealogische Orts-Verzeichnis: Worin</ref> | 174 | 193 | 178 | 164 | 133 | 284 | 752 | 694 | 344 |
Politik
Wappen
Der Ortsteil Worin führt das Wappen und die Flagge der ehemaligen Gemeinde Worin als Ortsteilsymbol weiter.
Blasonierung: „Von Gold und Schwarz gespalten, vorne pfahlweise zwei flammende, von je zwei schwarzen Pfeilen schrägkreuzweise durchbohrte rote Herzen und eine rote Rose mit goldenen Butzen, hinten ein halbes goldenes Mühlrad am Spalt.“<ref>Wappenangaben aus der Hauptsatzung der Gemeinde Vierlinden (PDF; 148 kB)</ref>
Ortsteilflagge
Die Flagge besteht - bei Aufhängung an einem Querholz - aus zwei Längsstreifen in den Farben Schwarz - Gelb mit dem auf der Nahtstelle aufgelegten Wappen.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
In der Liste der Baudenkmale in Vierlinden stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale des Ortes Worin. Dazu gehören:
- die Dorfkirche von Worin, ein Feldsteinbau aus dem 15. Jahrhundert
- das Gutshaus, ein eingeschossiger Putzbau mit 9 Achsen und Krüppelwalmdach aus dem 18. Jahrhundert
- die Wassermühle<ref>Märkische Oderzeitung: Saisonstart in der Wassermühle Worin vom 10. April 2009.</ref>, eine dreigeschossige Anlage aus dem 19. Jahrhundert<ref>www.woriner-wassermuehle.de Geschichte der Woriner Mühle</ref>
Siehe auch
- Worin (Neuguinea), auf dem Inselstaat Papua-Neuguinea gibt es eine gleichnamige Ortschaft.
Weblinks
- Homepage der Gemeinde Vierlinden - Worin
- Homepage vom Amt Seelow-Land - Worin
- Beitrag in der RBB-Sendung Landschleicher vom 4. März 2012
Einzelnachweise
<references/>
Alt Rosenthal mit Vorwerk | Diedersdorf mit Waldsiedlung | Friedersdorf mit Ludwigslust | Görlsdorf mit Hufen | Marxdorf | Neuentempel mit Hedwigshof | Worin