Alfreð Finnbogason
Alfreð Finnbogason | ||
Spielerinformationen | ||
---|---|---|
Geburtstag | 1. Februar 1989 | |
Geburtsort | Reykjavík, Island | |
Größe | 184 cm | |
Position | Mittelstürmer | |
Vereine in der Jugend | ||
1995–1999 1999–2000 2001–2005 2005–2007 |
Fjölnir Reykjavík Hutchison Vale FC Fjölnir Reykjavík Breiðablik Kópavogur | |
Vereine als Aktiver | ||
Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
2007–2010 2010–2012 2012 2012–2014 2014– 2015– |
Breiðablik Kópavogur Sporting Lokeren → Helsingborgs IF (Leihe) SC Heerenveen Real Sociedad → Olympiakos Piräus (Leihe) |
43 (18) 22 (4) 17 (12) 62 (53) 25 (2) 7 (1) |
Nationalmannschaft2 | ||
2009–2011 2010– |
Island U-21 Island |
11 30 (7) | (5)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. Stand: 10. Dezember 2015 2 Stand: 10. Dezember 2015 |
Alfreð Finnbogason (* 1. Februar 1989 in Reykjavík) ist ein isländischer Fußballspieler. Der Stürmer, der 2010 in der isländischen Nationalmannschaft debütierte, spielte in seiner bisherigen Karriere in seinem Heimatland, Belgien, Schweden und den Niederlanden. Seit Sommer 2014 steht er beim spanischen Klub Real Sociedad unter Vertrag. Seit 2015 spielt er auf Leihbasis beim griechischen Erstligisten Olympiakos Piräus.
Werdegang
Alfreð begann mit dem Fußballspielen in der Jugend von Fjölnir Reykjavík, ehe er Ende der 1990er Jahre wegen eines Studienaufenthaltes seines Vaters im schottischen Edinburgh für die Nachwuchsmannschaft des dort ansässigen Vereins Hutchison Vale FC auflief.<ref>heraldscotland.com: „Icelandic Hibernian fan Alfred Finnbogason cannot wait to face former homeland“ (abgerufen am 16. August 2012)</ref> Anschließend erneut für seinen Heimatklub aktiv wechselte er 2005 in die Jugend des Breiðablik Kópavogur. Dort spielte er im Nachwuchs unter anderem an der Seite der späteren Nationalspieler Jóhann Berg Guðmundsson, Gylfi Þór Sigurðsson, Elfar Freyr Helgason und Guðmundur Kristjánsson.
Ab Juli 2007 verlieh Breiðablik UBK bis zum Saisonende im Oktober Alfreð an den unterklassig antretenden Klub Augnablik Kópavogur, der vor allem für seine Basketballmannschaft bekannt ist. Dort absolvierte er seine ersten Pflichtspiele im Erwachsenenbereich. Nach seiner Rückkehr debütierte er im folgenden Jahr in der Úrvalsdeild. In der Spielzeit 2009 etablierte er sich als Stammspieler im Angriff und war mit 13 Saisontoren hinter Björgólfur Takefusa und Atli Viðar Björnsson drittbester Torschütze der Meisterschaft. Zudem erreichte er mit der Mannschaft das Endspiel um den Landespokal. Im Spiel gegen Fram Reykjavík im Oktober des Jahres stand er an der Seite von Kristinn Jónsson, Elfar Freyr Helgason, Kristinn Steindórsson, Arnar Grétarsson und Guðmundur Kristjánsson in der Startformation und erzielte beide Tore zum 2:2-Endstand nach 120 Minuten. Im Elfmeterschießen gewann er mit der Mannschaft den Titel.
Vor Beginn der folgenden Spielzeit debütierte Alfreð Finnbogason, der bereits seit Juni des Vorjahres für die isländische U-21-Auswahl aufgelaufen war, in der A-Nationalmannschaft. Beim 2:0-Erfolg über die Färöer Ende März 2010 ersetzte er kurz vor Schluss Kolbeinn Sigþórsson. Die Spielzeit gestaltete sich für ihn erfolgreich: mit 14 Saisontoren trug er entscheidend zum ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte bei, gleichzeitig bedeuteten diese gleichauf mit Atli Viðar Björnsson und Gilles Mbang Ondo den Titel des Torschützenkönigs.
Nach Abschluss der Spielzeit unterschrieb Alfreð einen Vertrag beim belgischen Klub Sporting Lokeren.<ref>fotbolti.net: „Alfreð Finnbogason í Lokeren (Staðfest)“ (abgerufen am 16. August 2012)</ref> Ab Januar für den Klub spielberechtigt, traf er in den ausstehenden acht Saisonspielen der regulären Spielzeit 2010/11 dreimal. In den Play-Off-Spielen nicht mehr als Torschütze erfolgreich, verlor er wieder seinen zwischenzeitlich erkämpften Stammplatz. Nach nur sieben weiteren Spieleinsätzen bis zum Frühjahr 2012 verlieh ihn der Klub Anfang März bis zum 15. August ohne Einbindung einer Kaufoption an den amtierenden schwedischen Doublegewinner Helsingborgs IF.<ref>hd.se: „Isländsk stjärna förstärker HIF“ (abgerufen am 16. August 2012)</ref> Sein Pflichtspieldebüt feierte er beim Gewinn des Supercupen gegen den schwedischen Vizemeister AIK Solna durch einen 2:0-Erfolg nach Treffern des Doppel-Torschützen Rachid Bouaouzan. In der anschließenden Allsvenskan-Spielzeit 2012 avancierte er zum regelmäßigen Torschützen, bis zum Ende der Leihfrist erzielte er in 17 Saisonspielen zwölf Tore. Auch im Europapokal machte er auf sich aufmerksam, alleine bei den beiden Spielen gegen den polnischen Meister Śląsk Breslau in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League traf er einmal und legte fünf weitere Tore auf. Dies weckte Begehrlichkeiten auch außerhalb der Landesgrenzen. Hatte die Presse noch wenige Tage vor Ablauf der Leihfrist den Spieler damit zitiert, Einigkeit mit dem schwedischen Klub über einen Drei-Jahres-Vertrag erzielt zu haben<ref>fotbolltransfers.com: „Alfred Finnbogason: "Jag och HIF är överens om ett treårskontrakt"“ (abgerufen am 16. August 2012)</ref>, unterschrieb er am 16. August einen Vertrag über drei Spielzeiten beim von Marco van Basten trainierten niederländischen Klub SC Heerenveen.<ref>sc-heerenveen.nl: „sc Heerenveen trekt IJslandse spits Finnbogason aan“ (abgerufen am 16. August 2012)</ref> 2014 wechselte Finnbogason zum spanischen Erstligisten Real Sociedad. Im Sommer 2015 wurde er an den griechischen Rekordmeister Olympiakos Piräus ausgeliehen.
Weblinks
- Alfreð Finnbogason in der Datenbank von weltfussball.de
- Alfreð Finnbogason auf der Seite des isländischen Fußballverbandes
- Alfreð Finnbogason in der Datenbank von National-Football-Teams.com (englisch)
Einzelnachweise
<references />
2 Maniatis Kapitän der Mannschaft | 3 Botía | 5 Milivojević | 6 Da Costa | 7 Fortounis | 8 Bouchalakis | 9 Finnbogason | 10 Domínguez | 11 Kasami | 14 Elabdellaoui | 15 Laci | 16 Roberto | 17 Pulido | 19 Fuster | 20 Kolovos | 21 Durmaz | 23 Siovas | 24 Avlonitis | 26 Masuaku | 28 Goutas | 29 Vouros | 30 Leandro Salino | 31 Nabouhane | 32 Tzandaris | 33 Choutesiotis | 34 Saliakas | 37 Kapino | 41 Tsimikas | 44 Zdjelar | 70 Gianniotas | 77 Hernâni | 90 Pardo | 91 Cambiasso | 92 Sebá | 99 Brown
Trainer: Marco Silva
1957: Dillen | 1958: Canjels | 1959: Canjels | 1960: Groot | 1961: Groot | 1962: Tol | 1963: Kerkhoffs | 1964: Geurtsen | 1965: Geurtsen | 1966: Kruiver / van der Kuijlen | 1967: Cruijff | 1968: Kindvall | 1969: van Dijk / Kindvall | 1970: van der Kuijlen | 1971: Kindvall | 1972: Cruijff | 1973: Janssens | 1974: Brokamp / van der Kuijlen | 1975: Geels | 1976: Geels | 1977: Geels | 1978: Geels | 1979: Kist | 1980: Kist | 1981: Geels | 1982: Kieft | 1983: Houtman | 1984: van Basten | 1985: van Basten | 1986: van Basten | 1987: van Basten | 1988: Kieft | 1989: Romário | 1990: Romário | 1991: Bergkamp / Romário | 1992: Bergkamp | 1993: Bergkamp | 1994: Litmanen | 1995: Ronaldo | 1996: Nilis | 1997: Nilis | 1998: Machlas | 1999: van Nistelrooy | 2000: van Nistelrooy | 2001: Kežman | 2002: van Hooijdonk | 2003: Kežman | 2004: Kežman | 2005: Kuijt | 2006: Huntelaar | 2007: Afonso Alves | 2008: Huntelaar | 2009: El Hamdaoui | 2010: Luis Suárez | 2011: Vleminckx | 2012: Dost | 2013: Bony | 2014: Finnbogason | 2015: Memphis
Island | Anmerkung zu isländischen Personennamen: Isländer werden mit dem Vornamen oder mit Vor- und Nachnamen, jedoch nicht allein mit dem Nachnamen bezeichnet. Weiterführende Informationen finden sich unter Isländischer Personenname. |
Personendaten | |
---|---|
NAME | Alfreð Finnbogason |
KURZBESCHREIBUNG | isländischer Fußballspieler |
GEBURTSDATUM | 1. Februar 1989 |
GEBURTSORT | Reykjavík, Island |