Dr. Wolff-Gruppe


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Dr. Wolff-Gruppe GmbH
Rechtsform GmbH
Gründung 1905
Sitz Bielefeld, Deutschland
Leitung Eduard R. Dörrenberg, Christoph Harras-Wolff, Carsten Heins
Mitarbeiter ca. 530<ref name="RB"/>
Umsatz 243 Mio. Euro<ref name="RB">Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatDr. Wolff wächst wie noch nie. Radio Bielefeld, 2. Februar 2015, abgerufen am 3. Februar 2015.</ref>
Branche Arzneimittel, Kosmetik
Website www.dr-wolff-gruppe.de
Stand: 2015 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2015

Die Dr. Wolff-Gruppe GmbH ist die Familienholding der Dr. August Wolff GmbH & Co. KG Arzneimittel (zuständig für Arzneimittel) und der Dr. Kurt Wolff GmbH & Co. KG (zuständig für Kosmetik).

Geschichte

Der Bielefelder Apotheker August Wolff gründete 1905 die Nährmittelwerke Sudbrack. Später wurde daraus die Dr. August Wolff GmbH & Co. chemisch-pharmazeutische Fabrik; produziert wurden Aufbaupräparate, dermatologische Produkte und andere Kosmetika.

1930 erfolgte die Entwicklung von Alpecin, das gezielt zur Pflege der Kopfhaut dient. Nach dem Tod des Firmengründers übernahm 1942 dessen Sohn Kurt das Unternehmen; in der Nachkriegszeit konzentrierte man sich zunächst auf die Produktion lebenswichtiger Pharmazeutika, wie z. B. Insulin.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Unternehmen Alcina Cosmetic Dr. Kurt Wolff gegründet, heute Dr. Kurt Wolff GmbH & Co. KG, um den Kosmetikbereich vom Pharmabereich zu trennen.

1981 erhielt Kurt Wolff posthum die Unna-Medaille der Deutsche Dermatologische Gesellschaft für seine Verdienste in der Dermatologie.

1984 wurde das Dr. Kurt Wolff-Institut in Bielefeld eröffnet und 1996 schenkte das Unternehmen der Stadt Bielefeld die Alcina-Uhr am Jahnplatz zum 50-jährigen Jubiläum der Hausmarke.

Anfang 2015 wurde bekannt, dass der Umsatz im Jahr 2014 einen Rekordanstieg von ca. 18 Prozent erfahren hat. Insbesondere das Wachstum im Ausland sorgte für größeren Mehrumsatz. Speziell die Märkte Singapur, England, Ungarn und Südafrika sorgten für etwa 50 Prozent mehr Umsatz als im Jahr davor. Als stärkste Marke des Bielefelder Unternehmens wird Alpecin angesehen. Das Unternehmen will bis etwa 2017 einen zweistelligen Millionenbetrag am Standort Bielefeld investieren. Das Geld soll in die Logistik, Produktion und in die zentrale Verwaltung fließen.<ref name="RB"/>

Produkte

Dr. August Wolff GmbH & Co. KG Arzneimittel:

  • Acne attack (Creme und Waschgel zur Behandlung von Pickeln und Akne)
  • Etopril (Lösung und Schaum gegen Läuse)
  • Linola (Cremes für trockene und entzündete Haut, Werbefigur Lino)
  • Vagisan (Pflege für den weiblichen Intimbereich)

Dr. Kurt Wolff GmbH & Co. KG:

  • Alcina (Kosmetik- und Haarpflegestyling)
  • Alpecin (Vorbeugung von Haarausfall, graue Haare und Schuppen für Männer)
  • Biorepair (Zahncreme und Zahn-Mundspülung zum Zahnschmelzaufbau mittels Hydroxylapatit)
  • Plantur 21 (Vorbeugung von Haarausfall bei Frauen ab 20 Jahren)
  • Plantur 39 (Vorbeugung von Haarausfall für Frauen ab 40 Jahren)

Werbefigur

Seit 2007 fungiert Adolf Klenk, der Laborchef der Dr. Wolff-Gruppe in Bielefeld, als Testimonial im weißen Laborkittel für die Unternehmensmarke Alpecin. Im Werbespot mit dem Slogan „Doping für die Haare“ bestätigt er die Wirkung des Coffein-Shampoos C1 mit dem Ausspruch „In der Tat!“. Von Klenk stammt auch die Idee eines „Glatzenrechners“.<ref>Rebecca Eisert: Männer-Shampoo: Dr. Klenk und der Glatzenrechner. In: wiwo.de. 1. August 2013, abgerufen am 1. Juli 2015.</ref><ref>Glatzenrechner im Internet. In: merkur.de. 20. Mai 2010, abgerufen am 1. Juli 2015.</ref> Sein Vorname wird in der Werbung stets abgekürzt (A. Klenk).

Quellennachweis

<references />

Weblinks

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