Gondiswil
Gondiswil | ||||||
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Staat: | Schweiz | |||||
Kanton: | Bern (BE) | |||||
Verwaltungskreis: | Oberaargau | |||||
BFS-Nr.: | 0326 | |||||
Postleitzahl: | 4955 | |||||
Koordinaten: | 632993 / 221742 {{#coordinates:47,145829|7,873614|primary | dim=5000 | globe= | name= | region=CH-BE | type=city
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Höhe: | 660 m ü. M. | |||||
Fläche: | 9.4 km² | |||||
Einwohner: | 745 (31. Dezember 2013)<ref>Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung) </ref> | |||||
Einwohnerdichte: | 79 Einw. pro km² | |||||
Website: | www.gondiswil.ch | |||||
Hauptstrasse im Dorfzentrum | ||||||
Karte | ||||||
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Gondiswil, Mundart Gumiswil, ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Oberaargau des Kantons Bern in der Schweiz. Unter dem Namen existiert neben der Einwohnergemeinde auch eine Burgergemeinde.
Inhaltsverzeichnis
Geographie
Gondiswil liegt im Oberaargau im Schweizer Mittelland. Die Nachbargemeinden sind Huttwil, Auswil, Madiswil, Reisiswil, Melchnau, Grossdietwil, Fischbach, Zell und Ufhusen.
Bevölkerung
Bevölkerungsentwicklung | |
---|---|
Jahr | Einwohner |
1764 | 694 |
1850 | 1422 |
1900 | 1008 |
1950 | 958 |
2000 | 734 |
2010 | 713 |
Die Gemeinde ist stark von Abwanderung betroffen, verursacht durch die Krise im Agrarsektor, dem wichtigsten Wirtschaftsfaktor der Gemeinde.
Bildung
Der Kindergarten und die Primarschule wird zusammen mit Reisiswil geführt. Der Kindergarten befindet sich in Reisiswil, die Primarschule in Gondiswil. Für die Kindergartenkinder besteht ein Schulbus.
Wirtschaft
Die Gemeinde ist stark bäuerlich geprägt, 66 % der Betriebe sind Bauernhöfe.
Verkehr
Gondiswil liegt zwar an der Bahnlinie Wolhusen–Huttwil und besitzt eine Haltestelle; diese wird ab Dezember 2009 mangels genügender Passagierfrequenzen nicht mehr bedient. Dafür fährt schon seit Dezember 2004 ein sogenannter Bürgerbus von Gondiswil nach Huttwil. Dieser figuriert aber nicht im offiziellen Kursbuch. In Gondiswil wird das Kugelbahnsystem Cuboro hergestellt.
Geschichte
1894 wurden beim Bau der Bahnlinie Schieferkohle gefunden. Von 1918 bis 1919 fand ein beschränkter Kohleabbau statt, doch die Flöze waren zu klein und die Grube stürzte ein, worauf ein kleiner See entstand. Im Zweiten Weltkrieg wurde nochmals Kohle abgebaut. Anfang des 20. Jahrhunderts wanderten viele Bauern wegen des Berner Erbrechtes (Minorat) ins Säuliamt aus, wo sie Höfe von Bauern kauften, die finanziell vor dem Ruin standen. Einige Gondiswiler Bauern zogen nach Ottenbach<ref>Ottenbacher Geschichte(-n): erzählt von Ottenbacherinnen und Ottenbachern in den Jahren 2009/2010. IG Ottenbacher Geschichten (Hrsg.), Ottenbach 2013, ISBN 978-3-906068-02-2</ref>.
Bilder
- 2012-03-01-Supra Argovio (Foto Dietrich Michael Weidmann) 020.JPG
Dorfeingang
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Historischer Kornspeicher
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Reformierte Kirche, Gemeindehaus und Poststelle von Gondiswil
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Wirtschaft zum Bahnhof in Haltestelle
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Rössli Gondiswil
Literatur
- Max Jufer (Red.): Der Amtsbezirk Aarwangen und seine Gemeinden. Herausgegeben vom Amtsbezirk Aarwangen und die 25 Einwohnergemeinden. Merkur, Langenthal 1991, ISBN 3-9070-1210-0.
Weblinks
- Commons Commons: Gondiswil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
- Offizielle Website der Gemeinde Gondiswil
- Anne-Marie Dubler: Gondiswil im Historischen Lexikon der Schweiz
Einzelnachweise
<references />
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