Hainer See
Hainer See | ||||||
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Blick von Nordwesten auf den Hainer See | ||||||
Geographische Lage | Landkreis Leipzig | |||||
Städte am Ufer | Borna | |||||
Daten | ||||||
Koordinaten | 12,466908333333|primary | dim=4774 | globe= | name=Hainer See | region=DE-SN | type=waterbody
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Höhe über Meeresspiegel | 126 m ü. NN | |||||
Fläche | 5,45 km² | |||||
Volumen | 73.000.000 m³ | |||||
Umfang | 15 km | |||||
Maximale Tiefe | 49 m | |||||
Mittlere Tiefe | 18 m | |||||
Besonderheiten |
Der Hainer See ging wie die benachbarten Seen Haubitzer See und Kahnsdorfer See aus dem Braunkohle-Tagebau „Witznitz II“ hervor und ist Teil des Leipziger Neuseenlandes.
Inhaltsverzeichnis
Geografische Lage
Der Hainer See liegt in der Leipziger Tieflandsbucht nordwestlich von Borna und südlich von Leipzig im Gemeindegebiet Neukieritzsch. Der Hainer See ist der mittlere der drei Restlochseen des ehemaligen Tagebaus Witznitz II. Er gehört zum Naturraum Bergbaurevier Südraum Leipzig.
Geschichte
Der Hainer See entstand wie der Haubitzer und der Kahnsdorfer See durch Renaturierung des 1993 stillgelegten Tagebaus Witznitz II. Seinen Namen hat er von dem durch den Tagebau Witznitz II abgebrochenen Ort Hain, dessen ehemalige Flur nun im See liegt. Anfang 2010 erreichte der See seinen Endwasserstand. Im gleichen Jahr wurde der See über einen Kanal an die Pleiße angeschlossen.<ref>Der Tagebau Witznitz und seine Folgelandschaft auf der Webseite der LMBV</ref> Der See und die angrenzenden Uferbereiche gehören zum Eigentum der Blauwasser GmbH & Co. KG. Seit 2008 wird der Hainer See touristisch erschlossen. Die zwei Entwicklungsschwerpunkte sind dabei die Lagune Kahnsdorf (Bereich der ehemaligen Tagesanlagen Kahnsdorf) und das Nordufer bei Rötha.
Um der Versauerung entgegenzuwirken und für das Seewasser „Erholungsqualität“ zu erreichen, setzte die LMBV bis zum Endpunkt der Flutung dem Flutungswasser gelösten Brandkalk zur Neutralisation zu. Die Neutralisationsanlage ist jetzt am Zwenkauer See im Einsatz.<ref>Julia Tonne: Mit Kalk ins Badevergnügen. In: Leipziger Volkszeitung. 12. Juli 2011.</ref>
Literatur
- Lutz Schiffer u. a. (Hrsg.): Bergbaurestseen in Mitteldeutschland. Seenkompass. Chemnitz/Espenhain 2002.
Siehe auch
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- Der See im Verbund der LeipzigSeen
- Der Hainer See
- Seenkompass – Hainer See
- Karte Bergbaufolgelandschaft Hainer See – Endzustand