Marienwerder (Barnim)
Wappen | Deutschlandkarte | ||||||
---|---|---|---|---|---|---|---|
Wappen der Gemeinde Marienwerder |
|
dim= | globe= | name= | region=DE-BB | type=city
}} | |
Basisdaten | |||||||
Bundesland: | Brandenburg | ||||||
Landkreis: | Barnim | ||||||
Amt: | Biesenthal-Barnim | ||||||
Höhe: | 35 m ü. NHN | ||||||
Fläche: | 40,32 km² | ||||||
Einwohner: | 1739 (31. Dez. 2014)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-BB">Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2014 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).</ref> | ||||||
Bevölkerungsdichte: | 43 Einwohner je km² | ||||||
Postleitzahl: | 16348 | ||||||
Vorwahl: | 03335 | ||||||
Kfz-Kennzeichen: | BAR, BER, EW | ||||||
Gemeindeschlüssel: | 12 0 60 154 | ||||||
Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | ||||||
Adresse der Amtsverwaltung: | Plottkeallee 5 16359 Biesenthal | ||||||
Webpräsenz: | |||||||
Bürgermeister: | Mario Strebe (Unabhängig) | ||||||
Lage der Gemeinde Marienwerder im Landkreis Barnim | |||||||
<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden |
Marienwerder ist eine amtsangehörige Gemeinde im Landkreis Barnim des Bundeslandes Brandenburg. Sie ist Mitglied des Amtes Biesenthal-Barnim. Marienwerder bezeichnet gleichzeitig einen Ortsteil der gleichnamigen Gemeinde.
Inhaltsverzeichnis
Geografie
Die Gemeinde Marienwerder liegt westlich der Barnimer Kreisstadt Eberswalde. Durch die Gemeinde führen der Oder-Havel-Kanal und der Finowkanal.
Gemeindegliederung
Das Gemeindegebiet von Marienwerder wird gebildet aus den Ortsteilen:<ref name="Hauptsatzung" />
- Marienwerder
- Ruhlsdorf
- Sophienstädt
sowie den Wohnplätzen<ref name="Wohnplätze" />
- Forsthaus Grafenbrück
- Grafenbrücker Mühle
- Grafenbrückschleuse
- Pechteich
- Ruhlsdorfer Schleuse
Geschichte
Die neue (Groß-)Gemeinde Marienwerder wurde am 1. Mai 2001 aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Marienwerder und Sophienstädt gebildet.<ref name="Amtsblatt" /> Am 31. Dezember 2002 kam die ebenfalls vormals selbstständige Gemeinde Ruhlsdorf dazu.<ref name="Ruhlsdorf" /> Alle drei Gemeinden gehörten zu diesem Zeitpunkt zum 1992 gebildeten Amt Groß Schönebeck (Schorfheide) an. Dieses wurde zum 26. Oktober 2003 aufgelöst; die Gemeinde Marienwerder wurde dem Amt Biesenthal-Barnim zugeordnet.<ref name="Gemeindereform" />
Ortsteil Marienwerder:
Die Gründung des Ortes im Jahr 1746 geht auf Friedrich den Großen zurück. Im Zuge des Neubaus des Finowkanals sollte an der Leesenbrücke ein Spinnerdorf errichtet werden.
Bevölkerungsentwicklung
- Blaue Linie: Bevölkerungsentwicklung des Gebietes in den heutigen Grenzen (2013).
- Gepunktete Linie: Normierte Bevölkerungsentwicklung des Landes Brandenburg.
|
|
|
|
Wappen
Das Wappen wurde am 17. Juli 2000 genehmigt.
Blasonierung: „In Silber auf blauem Wellenschildfuß ein linksgewendetes rotes Segelboot mit silbern-befensterter Kajüte, blauem Segel, belegt mit einer silbernen Garnspule, und rotem Wimpel an der schwarzen Mastspitze.“<ref name="Wappen" />
Die Entstehung des Wappens reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Im Jahr 1935 wurde die von dem Heraldiker Ottfried Neubecker gestaltete Fassung vom preußischen Staatsministerium als Gemeindewappen von Marienwerder genehmigt.
Das Boot auf den Wellen beschreibt die Lage des Ortsteils zwischen dem Oder-Havel-Kanal im Norden und dem Finowkanal im Süden, was Marienwerder auch die Bezeichnung „Insel“ eintrug. Die Spindel erinnert an die Gründung des Ortes als Spinnerdorf durch Friedrich den Großen im 18. Jahrhundert.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
In der Liste der Baudenkmale in Marienwerder und in der Liste der Bodendenkmale in Marienwerder stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale.
Bauwerke
Das Ortsbild des Ortsteils Marienwerder wird geprägt durch die 1855 erbaute Dorfkirche in neugotischem Stil.
Regelmäßige Veranstaltungen
Seit dem Jahr 2004 findet jährlich an einem Wochenende im Sommer das „Inselleuchten Festival“ an der Leesenbrücker Schleuse statt. Zu den zweitägigen Open-Air-Konzerten wird die „Insel“, an der Schleuse beidseitig vom Wasser des Finowkanals umflossen, durch Lichtinstallationen geschmückt. Viele Kleinkünstler bieten ein abwechslungsreiches Nebenprogramm mit Gesang, Tanz, Jonglage und Artistik. Prominente Künstler, die beim „Inselleuchten“ Konzerte gaben, waren bisher beispielsweise Heinz Rudolf Kunze, Annett Louisan, Katja Riemann, Joachim Witt, Klaus Hoffmann, Marianne Rosenberg, die Rockbands Silly und Lift oder auch der Popchor Scala & Kolacny Brothers. Im Juli 2008 hatte das Festival auf der „Kulturinsel“ von Marienwerder an beiden Auftrittstagen insgesamt rund 2000 Besucher.
Verkehr
- Leesenbrücker, Grafenbrücker und Ruhlsdorfer Schleuse
- Bundesstraße 167 zwischen Eberswalde und Liebenwalde im Norden des Gemeindegebietes
Persönlichkeiten
- Axel Prahl (* 1960), Schauspieler, wohnte von 2003 bis 2010 in Marienwerder<ref>http://www.moz.de/lokales/artikel-ansicht/dg/0/1/1299899/</ref>
Weblinks
- Website der Gemeinde Marienwerder
- Marienwerder in der RBB-Sendung Landschleicher vom 12. Juni 2005
Quellenangaben
<references> <ref name="Hauptsatzung"> Hauptsatzung der Gemeinde Marienwerder vom 4. Juni 2003 PDF </ref> <ref name="Wohnplätze"> Gemeinde Marienwerder auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung </ref> <ref name="Amtsblatt"> Bildung einer neuen Gemeinde Marienwerder. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 16. März 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 22, Potsdam, den 30. Mai 2001, S. 390 PDF </ref> <ref name="Ruhlsdorf"> Bildung der neuen Gemeinde Marienwerder. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 6. August 2002. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 13. Jahrgang, 2002, Nummer 38, Potsdam, den 11. September 2002, S. 837 PDF </ref> <ref name="Gemeindereform"> Fünftes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Barnim, Märkisch-Oderland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Prignitz, Uckermark (5.GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003 (Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr. 05, S. 82), geändert durch Gesetz vom 01. Juli 2003 (Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr.10, S. 187) </ref> <ref name="Wappen"> Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg </ref> </references>
Ahrensfelde | Althüttendorf | Bernau bei Berlin | Biesenthal | Breydin | Britz | Chorin | Eberswalde | Friedrichswalde | Hohenfinow | Joachimsthal | Liepe | Lunow-Stolzenhagen | Marienwerder | Melchow | Niederfinow | Oderberg | Panketal | Parsteinsee | Rüdnitz | Schorfheide | Sydower Fließ | Wandlitz | Werneuchen | Ziethen