Messe Nr. 2 in e-Moll
Die Messe Nr. 2 in e-Moll für achtstimmigen gemischten Chor und Blasorchester ist ein musikalisches Werk des österreichischen Komponisten Anton Bruckner (WAB 27). Er komponierte in seinem Leben mehrere geistliche Werke, unter diesen geistlichen Werken befinden sich auch einige Messen, von denen drei nummeriert werden: d-Moll (Nr. 1), e-Moll (Nr. 2) und f-Moll (Nr. 3).
Inhaltsverzeichnis
Entstehung
Die Messe in e-Moll entstand im Jahr 1866 anlässlich der Eröffnung der Votivkapelle des Linzer Doms und wurde am 28. September 1869 uraufgeführt.
Das Werk
Die Messe fußt stark auf altkirchlicher Musiktradition mit einer Thematik, die sich nachhaltig an die Intonation des gregorianischen Gesanges anlehnt. Die Messe erfordert einen bis zu achtstimmigen gemischten Chor und 13 Blasinstrumente in folgender Besetzung: 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotte, 4 Hörner, 2 Trompeten, 3 Posaunen.
Kyrie
Das Kyrie ist ein achtstimmiger, fast durchgehender a cappella-gesang. Es fängt zart an in den Frauenstimmen und steigert sich stufenartig zum Forte und Fortissimo im achtstimmigen Chor.
Gloria
Das Gloria beginnt in choralartiger Einfachheit, aber wird abgeschlossen durch eine Fuge.
Credo
Das Credo bleibt einfach gehalten.
Sanctus & Benedictus
Im Sanctus benutzt Bruckner ein Thema der Missa Brevis von Palestrina. In keinem seiner Werke hat Bruckner je wieder ein fremdes Thema aufgegriffen.
Agnus Dei
Im Agnus Dei klingt das Werk wie ein Gebet des Friedens aus.
Weblinks
- Messe e-Moll (Bruckner): Noten und Audiodateien im International Music Score Library Project.
Windhaager Messe |
Kronstorfer Messe |
Messe für den Gründonnerstag |
Requiem in d-Moll |
Missa Solemnis in b-Moll |
Messe Nr. 1 in d-Moll |
Messe Nr. 2 in e-Moll |
Messe Nr. 3 in f-Moll