Pińczów


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Pińczów
Wappen von Pińczów

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Pińczów
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Heiligkreuz
Powiat: Pińczów
Fläche: 14,32 km²
Geographische Lage: 20,526111111111|primary dim=10000 globe= name= region=PL-SK type=city
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Höhe: 257 m n.p.m
Einwohner: 11.217
(30. Jun. 2014)<ref name="L_ludnosc_stan_struktura_30-6-2014"></ref>
Postleitzahl: 28-400
Telefonvorwahl: (+48) 41 35
Kfz-Kennzeichen: TPI
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Krakau-Balice
Gmina
Gminatyp: Stadt- und Landgemeinde
Gminagliederung: 41 Schulzenämter
Fläche: 212,75 km²
Einwohner: 21.331
(30. Jun. 2014)<ref name="L_ludnosc_stan_struktura_30-6-2014">Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2014. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), archiviert vom Original am 7. Dezember 2014, abgerufen am 30. November 2014.</ref>
Bevölkerungsdichte: 100 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 2608043
Verwaltung (Stand: 2010)
Bürgermeister: Włodzimierz Badurak
Adresse: Pl. 3 Maja 10
28-400 Pińczów
Webpräsenz: www.pinczow.com.pl



Pińczów ist eine polnische Kreisstadt in der Woiwodschaft Heiligkreuz, zwischen Krakau und Kielce am Fluss Nida gelegen. Sie ist zugleich Sitz einer Stadt- und Landgemeinde.

Geschichte

Der Ort wurde im Jahre 1405 erstmals erwähnt. 1428 verlieh König Władysław II. Jagiełło dem Ort als Piędziców die Stadtrechte. Im 16. Jahrhundert war es neben Raków das zweite wichtige Zentrum der polnischen Reformation. Wegen seiner Bedeutung für das Geistesleben wurde es mitunter auch „polnisches Athen“ genannt. In jener Zeit war in der Stadt die berühmte Bildhauerwerkstatt des italienischen Renaissancekünstlers Santi Gucci tätig. Infolge der Dritten Teilung Polens 1795 wurde Pińczów österreichisch, um sich 1815 in den Grenzen des russischen Kongresspolen wiederzufinden.

Im Zweiten Weltkrieg waren die Stadt und ihre Umgebung Schauplatz heftiger Kämpfe zwischen den deutschen Besatzern und polnischen Partisaneneinheiten. Im Juli und August 1944 wurden die deutschen Truppen zeitweise von der Heimatarmee vertrieben, die eine Pińczówer Republik ins Leben rief. Der Krieg hinterließ die Stadt zu 80 Prozent zerstört.

Von 1975 bis 1998 gehörte die Stadt zur Woiwodschaft Kielce.

Gemeinde

Zur Stadt- und Landgemeinde (gmina miejsko-wiejska) gehören neben der Stadt Pińczów folgende 41 Schulzenämter (sołectwo):

Aleksandrów
Bogucice
Bogucice Drugie
Borków
Brzeście
Bugaj
Byczów
Chrabków
Chruścice
Chwałowice
Gacki
Grochowiska
Kopernia
Kowala
Kozubów
Krzyżanowice Dolne
Krzyżanowice Średnie
Leszcze
Marzęcin
Młodzawy Duże
Młodzawy Małe
Mozgawa
Orkanów
Pasturka
Podłęże
Sadek
Skowronno Dolne
Skowronno Górne
Skrzypiów
Szarbków
Szczypiec
Uników
Winiary
Włochy
Wola Zagojska Dolna
Wola Zamojska Górna
Zagórzyce
Zagość Nowa
Zagość Stara
Zakrzów
Zawarża

Sehenswürdigkeiten

  • Klosterkomplex der Franziskaner
  • Ehemaliges Paulinerkloster mit St.-Johannes-der-Evangelist-Kirche
  • Wielopolski-Palais
  • Schlossruine aus dem 15./16. Jahrhundert
  • Synagoge aus dem 16. Jahrhundert
  • Heiligtum der Muttergottes von Mirowo

Annakapelle

Die St.-Anna-Kapelle (Kaplica św. Anny) wurde 1600 auf den St.-Anna-Hügeln der Stadt vom Architekten Santi Gucci errichtet. Die Kapelle hat einen rechteckigen Grundriss und ist ein Beispiel für die Architektur des Manierismus. Die Kapelle, die auf ihrer Kuppel einen Balkon besitzt, wurde vom Schlachzitzen Zygmunt Myszkowski gestiftet.<ref>Siehe auch http://www.pinczow.com/kultura/przechadzka/pin5.htm</ref>

Partnerstädte

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

Commons Commons: Pińczów – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />