Ammoniummagnesiumphosphat
Strukturformel | |||||||||||||||
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Ammoniumion Magnesiumion Phosphation | |||||||||||||||
Allgemeines | |||||||||||||||
Name | Ammoniummagnesiumphosphat | ||||||||||||||
Summenformel | NH4MgPO4 | ||||||||||||||
CAS-Nummer |
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Kurzbeschreibung |
weiße Kristalle<ref name="alfa"/> | ||||||||||||||
Eigenschaften | |||||||||||||||
Molare Masse | 137,32 g·mol−1 (wasserfrei) | ||||||||||||||
Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||
Löslichkeit |
nahezu unlöslich in Wasser<ref name="alfa"/> | ||||||||||||||
Sicherheitshinweise | |||||||||||||||
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Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. |
Ammoniummagnesiumphosphat ist ein Salz aus Ammonium- und Magnesiumkationen und Phosphatanionen mit der Formel (NH4MgPO4 · x H2O). Es wird auch als Tripelphosphat bezeichnet.
Inhaltsverzeichnis
Vorkommen
Die Verbindung kommt als Mineral Struvit beispielsweise in Guano vor und stammt oft aus menschlichen oder tierischen Abfallstoffen. Die Verbindung findet sich im Urinsediment. Des Weiteren kann sich Ammoniummagnesiumphosphat bei der Biogasproduktion in Trockenfermentations-Anlagen bilden.
Eigenschaften
Ammoniummagnesiumphosphat bildet farblose, in Wasser unlösliche, aber säurelösliche, stark lichtbrechende Kristalle, die in der Sargdeckel- oder sehr selten auch in Farnkrautform auftreten.<ref>Giovanni B. Fogazzi et al.: Urinalysis: Core Curriculum 2008. In: American Journal of Kidney Diseases. Nr. Vol. 51, Issue 6, 2008, S. 1052–1067 (Artikel).</ref>
Verwendung
Ammoniummagnesiumphosphat bildet sich bei der Nachweisreaktion von Magnesiumionen (Mg2+) mit Diammoniumhydrogenphosphat.<ref>E. Schweda: Jander/Blasius: Anorganische Chemie I - Einführung & Qualitative Analyse. 17. Auflage. Hirzel, 2012, ISBN 9783777621340, S. 301.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />