Die Leiden des jungen Werthers


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Werther und Lotte mit ihren Geschwistern (Bleistift- und Sepiazeichnung von Johann Daniel Donat)

Die Leiden des jungen Werthers lautet der ursprüngliche Titel des von Johann Wolfgang von Goethe verfassten Briefromans, in dem der junge Rechtspraktikant Werther bis zu seinem Suizid über seine unglückliche Liaison zu der mit einem anderen Mann verlobten Lotte berichtet. Er war nach dem nationalen Erfolg des Dramas Götz von Berlichingen (1773) Goethes zweiter großer, jetzt sogar europäischer Erfolg (1774) und ist, wie der Götz, ebenfalls der literarischen Strömung des Sturm und Drang zuzuordnen.

Die Erstausgabe erschien im September 1774 zur Leipziger Buchmesse und wurde gleich zum Bestseller. 1787 überarbeitete Goethe den Roman, wobei unter anderem das Genitiv-s im Titel entfiel. Der Roman ließ Goethe 1774 gleichsam über Nacht in Deutschland berühmt werden und gehört zu den erfolgreichsten Romanen der Literaturgeschichte.<ref>Leis, Mario: Johann Wolfgang von Goethe. Die Leiden des Jungen Werther. Reclam, Stuttgart 2002.</ref>

Die Handlung des Romans ist insofern autobiografisch, als Goethe hier seine platonische Beziehung zu der bereits inoffiziell verlobten Charlotte Buff literarisch verarbeitete.<ref>Goethe hatte sich in Charlotte verliebt, als er von Mai bis September 1772 Praktikant am Reichskammergericht in Wetzlar war.</ref> Das Motiv für den tragischen Ausgang dieser Liebe, die Selbsttötung Werthers, lieferte Goethe der Suizid seines Freundes Karl Wilhelm Jerusalem, Gesandtschaftssekretär in Wetzlar. Der hatte sich in eine verheiratete Frau verliebt, Elisabeth Herdt, geb. Egell (1741–1813), die für ihn unerreichbar blieb. Sie war seit 1768 die Gemahlin von Philipp Jakob Herdt (1735–1809), dem Geheimen Sekretär bei der Gesandtschaft des kurpfälzischen Fürstentums Pfalz-Lautern in Wetzlar. Die literarische Figur der Lotte im Roman trägt auch Züge der schwarzäugigen Maximiliane von La Roche, einer weiteren Bekanntschaft des jungen Goethe aus der Entstehungszeit des Romans. Trotz solcher Nähe des Romans zur Realität bleibt Goethes Werther ein fiktionaler, literarisch komponierter Text<ref>Dies ist schon daran zu erkennen, dass Goethe, im Gegensatz zu Werther, seine Krise überlebt hat.</ref> – weder bloße Selbstaussprache noch Schlüsselroman.<ref>Jürgen Link: Johann Wolfgang Goethe: Die Leiden des jungen Werthers (1774)</ref>

Inhalt

Die Handlung erstreckt sich über den Zeitraum vom 4. Mai 1771 bis 24. Dezember 1772.

Der junge Werther hat seinen Heimatort verlassen, um für seine Mutter eine Erbschaftsangelegenheit zu regeln und so zugleich eine unglückliche Liebesgeschichte hinter sich zu lassen. Er bezieht zunächst Quartier in einer Stadt, danach im benachbarten idyllischen Dorf „Wahlheim“ (Garbenheim) und genießt es, in der freien Natur umherzustreifen und seine Eindrücke immer wieder in kleinen Zeichnungen zu verarbeiten. Eines Tages lernt er den sympathischen Amtmann S. kennen, einen Witwer und Vater von neun Kindern,<ref>In der Realität entspricht ihm Henrich Adam Buff (1711–1795), geb. in Steinbach bei Gießen, Amtmann des Deutschen Hauses zu Wetzlar, Witwer von Magdalena Ernestina, geb. Feyler (1731–1771), Vater von 16 Kindern, von denen 1772 noch zwölf lebten.</ref> der ihn zu sich nach Hause einladen möchte. Werther schiebt den Besuch jedoch auf und hat ihn bald vergessen. Auf der Fahrt zu einem Tanzvergnügen mit anderen jungen Leuten macht die Kutschgesellschaft beim Haus des Amtmanns Halt, um dessen Tochter Lotte<ref>Mit vollem Vornamen und abgekürztem Familiennamen Charlotte S.; das „S.“ wurde offenbar vom zweiten Vornamen der „Charlotte Sophia“ Henriette genießen“, und weil im Dorf bereits über die beiden geredet wird, fühlt sich Lotte bedrängt und bittet Werther, auch auf Alberts Wunsch hin, vier Tage zu warten und sie erst zu Weihnachten wieder zu treffen.

Als Werther Lotte trotzdem vor Ablauf dieser Frist in Alberts Abwesenheit aufsucht und ihr aus seiner Ossian-Übersetzung Gedichte (Die Gesänge von Selma) vorliest, werden die beiden, wie früher bei der Klopstock-Szene, von ihren Gefühlen überwältigt. Doch sobald Werther Lotte leidenschaftlich zu umarmen und küssen beginnt und damit den rein platonischen Charakter der Beziehung in Frage stellt, reißt diese sich verwirrt los, flüchtet und schließt sich im Nebenzimmer ein. Um Lottes Ehre und Ehe nicht weiter zu gefährden, beschließt Werther, sie nicht weiter zu behelligen und sich das Leben zu nehmen. In einem letzten Brief an Lotte äußert Werther die Zuversicht, dass er Lotte in einem anderen Leben wiedersehen werde. Um Mitternacht vor Heiligabend schießt er sich an seinem Schreibtisch mit einer von Albert ausgeliehenen Pistole in den Kopf. Am nächsten Morgen wird er tödlich verwundet aufgefunden. Gotthold Ephraim Lessings Bürgerliches TrauerspielEmilia Galotti“ liegt aufgeschlagen auf seinem Pult. Gegen zwölf Uhr mittags erliegt er seiner schweren Verletzung. Ein christliches Begräbnis bleibt dem Selbstmörder verwehrt (Ende des II. Buches).

Form

Goethe wählte die Form des Briefromans, die erst gegen Ende des zweiten Teils durch Kommentare des fiktiven „Herausgebers“ abgelöst wird. Jean-Jacques Rousseaus Julie ou la Nouvelle Héloïse hatte dreizehn Jahre zuvor bewiesen, welch besonderer Effekt mit der Veröffentlichung eines scheinbar authentischen Liebesbriefwechsels erreicht werden konnte. Dass Goethe dieses Buch nicht nur kannte, sondern sich sogar mit seinem Helden Saint-Preux identifizierte, zeigt sich, wenn er im Rückblick auf die Wetzlarer Zeit schreibt: Und so nahm ein gemeiner Tag den andern auf, und alle schienen Festtage zu sein; der ganze Kalender hätte müssen rot gedruckt werden. Verstehen wird mich, wer sich erinnert, was von dem glücklich-unglücklichen Freund der Neuen Heloise geweissagt worden: Und zu den Füßen seiner Geliebten sitzend, wird er Hanf brechen, und er wird wünschen Hanf zu brechen, heute, morgen und übermorgen, ja, sein ganzes Leben.<ref>Dichtung und Wahrheit Buch 12</ref> Die Formel „heute, morgen und übermorgen, ja, ein ganzes Leben“ ist dem entscheidenden Brief in der Neuen Heloise entnommen, durch den der Protagonist von seinem Selbstmordplan abgebracht wird.<ref>Neue Heloise, dritter Teil, 22. Brief. Vgl. hierzu Anke Engelhardt: Zu Goethes Rezeption von Rousseaus „Nouvelle Héloïse“, besprochen hier (MS Word; 31 kB)</ref>

Die erste Auflage des Romans erschien anonym und begann mit der kurzen Einleitung eines „Herausgebers“. Dass dieser ebenso die Fiktion eines Autors war wie die folgenden Briefe selbst, konnten die Leser dieser Ausgabe folglich nicht erkennen. Ein solcher Kunstgriff suggerierte vielmehr, es handele sich bei den Briefen um echte Schriftstücke, die (mit drei Ausnahmen) an Werthers besten Freund Wilhelm gerichtet waren. Dessen Rolle nimmt nun zwangsläufig der Leser ein: Er wird zum Mitwisser von intimen Gefühlen, die ein scheinbar authentischer Briefschreiber dem ihm am nächsten stehenden Menschen offenbart.

Indem der fiktive Herausgeber sich wiederholt zu Wort meldet, wird die Vorstellung erhärtet, dass es sich tatsächlich um echte Briefe handelt. Im Gegensatz zu Werthers stets emotionaler Sprache ist der Ton des Herausgebers zwar teilnehmend, aber durchweg sachlich. Letzteres unterstreichen besonders die in einem Roman sonst unüblichen Fußnoten, in denen der Herausgeber Orts- und Personennamen chiffriert, angeblich um tatsächlich existierende Personen zu schützen.

Wechsel der Erzählhaltungen

Ist der Roman selbst als Briefroman in der Ich-Erzählform<ref>Metzler Literaturlexikon, Stuttgart 2007, S. 338, Art. Ich-Roman</ref> geschrieben, so sind sowohl das Vorwort als auch der Abschnitt Der Herausgeber an den Leser von der auktorialen Erzählhaltung<ref>Metzler Literaturlexikon, S. 56, Art. Auktoriales Erzählen</ref> geprägt. Dieser Kunstgriff wird einerseits aus praktischen Erwägungen erforderlich – kann doch Werther beispielsweise nicht seinen eigenen Tod in einem Brief darstellen, andererseits jedoch auch, um zum Schluss den Spannungsaspekt nochmals zu verstärken. Indem zwischen eingestreuten und nach dem Tod angeblich gefundenen Dokumenten und der Kommentierung durch den allwissenden Erzähler ständig gewechselt wird, erhöht sich die Dramatik der Geschehnisse in diesem Schlussabschnitt merklich. Siehe auch: Typologisches Modell der Erzählsituationen.

Rezeption

Die Leiden des jungen Werthers gilt als Schlüsselroman des Sturm und Drang. Er entwickelte sich „zum ersten Bestseller der deutschen Literatur“<ref>Werner Fuld: Das Buch der verbotenen Bücher. Berlin 2012, ISBN 978-3-86971-043-3, S. 149.</ref> wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und war Mitauslöser der sogenannten Lesesucht.<ref>Vergleiche den Interpretationsvorschlag in Sozialgeschichte der Literatur (Beispiel 1).</ref> Dass sein Buch ein Welterfolg werden würde, war auch für Goethe nicht vorhersehbar.<ref>Um das auch Wertherfieber genannte Phänomen zu dokumentieren, sind heute in Wetzlar im sogenannten Lotte-Haus, dem damaligen Wohnhaus von Charlotte Buff, neben einem wertvollen Erstdruck des Werther auch Parodien, Nachahmungen, Streitschriften und Übersetzungen in zahlreichen Sprachen ausgestellt.</ref> Später schrieb er in seiner Autobiografie Dichtung und Wahrheit: „Die Wirkung dieses Büchleins war groß, ja ungeheuer, und vorzüglich deshalb, weil es genau in die rechte Zeit traf.“

Kontroversen um Werther als Typ, seine Weltanschauung und Goethes Wirkungsabsicht

Der Roman rief seit seinem Erscheinen bei Kritikern wie Befürwortern äußerst emotionale Reaktionen hervor.

18. Jahrhundert

Viele zeitgenössische bürgerliche Leser empfanden Werther als Störer des Ehefriedens, als Rebellen und Freigeist, der ihren moralischen und religiösen Wertvorstellungen widersprach. Sie warfen dem Buch außerdem vor, die Jugend zum Selbstmord zu verführen, und glaubten sich durch die nach seinem Erscheinen einsetzende „Selbstmordwelle“ bestätigt. Neuere Studien bestätigen ein knappes Dutzend solcher Suizide.

Dieselbe Kritik kam vor allem von kirchlicher Seite und von einigen zeitgenössischen Dichtern. Der konservative Theologe Lavater beispielsweise bezeichnete den Werther als „unchristlich“ und „jeglichem Anstand zuwider“. Am heftigsten bekämpfte der Hamburger Hauptpastor Goeze das Buch: es gereiche „unserer Religion zur Schande und allen unbefestigten Lesern zum Verderben“.<ref>Fuld, S. 149.</ref> In einigen Regionen (z.B. in Sachsen, Dänemark<ref>Das Verbot erfolgte 1776 durch die dänische Kanzlei, nachdem diese ein vernichtendes Gutachten von der theologischen Fakultät eingeholt hatte. Øystein Rian: Hvorfor war det ikke nordmennene som forlot Frederik 6.? (Norsk) Historisk Tidskrift 93 (2014) S. 9–33,23. Fn. 63.</ref> oder dem Habsburgerreich) wurde das Buch wegen seiner angeblichen Verherrlichung des Suizids sogar verboten. Goethe verwahrte sich gegen derlei Unterstellungen und argumentierte, er selbst sei durch sein eigenes Überleben das beste Beispiel dafür, dass man sich seinen Kummer vom Herzen schreiben müsse, was aber die Frage offen lässt, wieso für das Verarbeiten des Kummers die Veröffentlichung dieses vom Herzen Geschriebenen denn wichtig sei.

Allerdings stellte er bei der zweiten Ausgabe von 1775 vor den ersten und den zweiten Teil jeweils einen Motto-Vers, wobei letzterer wie folgt endete: „Sei ein Mann und folge mir nicht nach.“ Und der Suizid seiner 28 Jahre alten guten Bekannten Christiane von Laßberg im Januar 1778, vier Jahre nach Erscheinen des Werthers, brachte Goethe in große seelische Not, zumal die Tote ein Exemplar des Romans in ihrer Tasche gehabt haben soll. Johann Wilke (1998) führt auf diese Erfahrung zurück, dass Goethe den Werther tatsächlich überarbeitete. In der neuen, 1787 veröffentlichten Fassung, ging er stärker auf Distanz zum Helden und machte damit das Suizidmodell weniger attraktiv.<ref>Johann Wilke: Mitschuldig am Suizid? Bewältigung von Trauer und Schuld durch Johann Wolfgang von Goethe. Psychotherapie, Psychosomatik, medizinische Psychologie, 48. Jg., Ausgabe 3-4 / März-April 1998, S. 139–141
Erwähnt in: Elmar Etzersdorfer, Gernot Sonneck: Suizidprävention durch Beeinflussung von Medienberichten, Psychotherapie, CIP-Medien, München, 4.Jahrg. 1999, Bd. 4, Heft 2, S. 199–205 (Online; PDF; 57 kB)</ref>

Betroffen reagierte auch Lessing, dessen Schauspiel Emilia Galotti Werthers letzte Lektüre war:

„Wenn aber ein so warmes Produkt nicht mehr Unheil als Gutes stiften soll: meynen Sie nicht, daß es noch eine kleine kalte Schlußrede haben müsste? Ein Paar Winke hinterher, wie Werther zu einem so abentheuerlichen Charakter gekommen; wie ein andrer Jüngling, dem die Natur eine ähnliche Anlage gegeben, sich dafür zu bewahren habe. Denn ein solcher dürfte die poetische Schönheit leicht für die moralische nehmen und glauben, dass der gut gewesen seyn müsse, der unsre Theilnehmung so stark beschäftiget. Und das war er doch wahrlich nicht. – war dessen mit Goethe verwandte Gattin, Charlotte, geb. v. Barckhaus,<ref>Charlotte Louise Ernestine Edle von Oetinger, geborene von Barckhaus genannt von Wiesenhütten, geb. Frankfurt am Main 9. Okt. 1756, gest. auf dem Gut Schönhof bei Bockenheim 1. Sept. 1823, Kusine dritten Grades und Freundin ('Amasia') Goethes. Vgl. zu ihr jetzt auch Reinhard Breymayer: Goethe, [Friedrich Christoph] Oetinger und kein Ende. Charlotte Edle von Oetinger, geborene von Barckhaus-Wiesenhütten, als Wertherische „Fräulein von B..“. Noûs-Verlag Thomas Leon Heck, Dußlingen 2012. [Bekräftigung der Vorbildfunktion für die „Fräulein von B..“ im Wertherroman; Hinweis u. a. auf den später, offenbar im Dez. 1775/Jan. 1776, abgewiesenen Verehrer Heinrich Julius von Lindau als „Werther im Waffenrock“, der 1776 den Tod als „Kanonenfutter“ auf britischer Seite im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg suchte, also über ein selbstgewähltes „Himmelfahrtskommando“ einen passiven Suizid anstrebte.]</ref> ein Vorbild für Werthers „Fräulein von B..“? Tübingen: Heck, 2009, ISBN 978-3-924249-49-6 (mit umfangreichen Lit.hinweisen).

  • Horst Flaschka: Goethes „Werther“. Werkkontextuelle Deskription und Analyse. München, 1987.
  • Dirk Grathoff: Der Pflug, die Nußbäume und der Bauernbursche. Natur im thematischen Gefüge des Werther-Romans. In: Goethe Jb. 102 (1985), S. 184–198.
  • Karl Hotz (Hrsg.): Goethes „Werther“ als Modell für kritisches Lesen. Materialien zur Rezeptionsgeschichte. Stuttgart, 1974.
  • Klaus Hübner: Alltag im literarischen Werk. Eine literatursoziologische Studie zu Goethes „Werther“. Heidelberg, 1982.
  • Georg Jäger: Die Wertherwirkung. Ein rezeptionsästhetischer Modellfall. In: Walter Müller-Seidel (Hrsg.): Historizität in Sprach- und Literaturwissenschaft. Vorträge und Berichte der Stuttgarter Germanistentagung 1972. München 1974, S. 389–409.
  • Gerhard Kölsch: Illustrationen zu Goethes „Werther“, Begleitheft zur Ausstellung „Graphik der Goethe-Zeit“, Schloßmuseum der Stadt Aschaffenburg 1999.
  • Victor Lange: Die Sprache als Erzählform in Goethes Werther. In: Formenwandel. Festschrift für Paul Böckmann. hg. v. Walter Müller-Seidel. Hamburg 1964, S. 261–272.
  • Katja Mellmann: Das Buch als Freund – der Freund als Zeugnis. Zur Entstehung eines neuen Paradigmas für Literaturrezeption und persönliche Beziehungen, mit einer Hypothese zur Erstrezeption von Goethes „Werther“. In: Hans-Edwin Friedrich, Fotis Jannidis, Marianne Willems (Hrsg.): Bürgerlichkeit im 18. Jahrhundert (Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur 105). Tübingen 2006, S. 201–241.
  • Norbert Miller: Goethes »Werther« und der Briefroman. In: ders., Der empfindsame Erzähler. Untersuchungen an Romananfängen des 18. Jahrhunderts. München 1968, S. 138–214.
  • Klaus Müller-Salget: Zur Struktur von Goethes Werther. In: Zeitschrift für deutsche Philologie 100 (1981), S. 527–544.
  • Barbara Neymeyr: Intertextuelle Transformationen: Goethes „Werther“, Büchners „Lenz“ und Hauptmanns „Apostel“ als produktives Spannungsfeld. Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2012. ISBN 978-3-8253-6044-3.
  • Karl N. Renner: „Laß das Büchlein deinen Freund seyn“. Goethes Roman „Die Leiden des jungen Werther“ und die Diätetik der Aufklärung. In: Zur Sozialgeschichte der deutschen Literatur von der Aufklärung bis zur Jahrhundertwende, hg. v. Günther Häntzschel, Tübingen 1985, S. 1–20.
  • Kurt Rothmann (Hrsg.): Erläuterungen und Dokumente. Johann Wolfgang Goethe, „Die Leiden des jungen Werther“. Stuttgart 1971.
  • Klaus Scherpe: Werther und Wertherwirkung. Zum Syndrom bürgerlicher Gesellschaftsordnung im 18. Jahrhundert, Bad Homburg 1970.
  • Thomas Horré: Werther-Roman und Werther-Figur in der deutschen Prosa des Wilhelminischen Zeitalters: Variationen über ein Thema von J.W. Goethe. (Saarbrücker Hochschulschriften, Bd. 28). Röhrig, St. Ingbert 1997.
  • Katrin Seele: Goethes poetische Poetik: Über die Bedeutung der Dichtkunst in den Leiden des jungen Werther, im Torquato Tasso und in Wilhelm Meisters Lehrjahren, Würzburg 2004.
  • Im Internet verfügbar

    Weblinks

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    Einzelnachweise

    <references />

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