Jennit


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Jennit
Allgemeines und Klassifikation
Andere Namen

IMA 1965-021

Chemische Formel Ca9 und/oder >[4]-Koordination“ zu finden.

Bildung und Fundorte

Jennit bildet sich in einer späten Phase der Kristallisation als partielle Füllung von Hohlräumen und Adern in kontaktmetamorphen Gesteinen wie z.B. Skarn. Begleitminerale sind unter anderem Afwillit, Calcit, Oyelit, Scawtit, Spurrit und Tobermorit.

Als seltenes Mineral konnte Jennit bisher nur an wenigen Fundorten nachgewiesen werden, bisher (Stand: 2011) sind etwa 15 Fundorte bekannt.<ref>Mindat - Anzahl Fundorte für Jennit</ref> Neben seiner Typlokalität Crestmore in Kalifornien in den USA fand sich das Mineral unter anderem noch bei Boisséjour in der französischen Region Auvergne, am Zeilberg in Bayern und am Ettringer Bellerberg bei Ettringen in Nordrhein-Westfalen in Deutschland, im der Hatrurim -Becken der israelischen Wüste Negev, in den italienischen Gemeinden Montalto di Castro und Spoleto, auf der japanischen Insel Honshū, in der Gemeinde Zitácuaro im mexikanischen Bundesstaat Michoacán, am Lakargi in der russischen Republik Kabardino-Balkarien, in der slowakischen Gemeinde Vechec, in der bei Hotazel in der südafrikanischen Kalahari gelegenen Wessels Mine sowie bei Fort Portal in Uganda.

Kristallstruktur

Jennit kristallisiert triklin in der Raumgruppe P1 (Raumgruppen-Nr. 2) mit den Gitterparametern a = 10,58 Å; b = 7,27 Å; c = 10,83 Å; α = 99,6°; β = 97,6° und γ = 110,2° sowie einer Formeleinheit pro Elementarzelle.<ref name="StrunzNickel" />

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • A. B. Carpenter, R . A. Calmers, J. A. Gard, K. Speakman, H. F. W. Taylor: Jennite, A New Mineral, in: The American Mineralogist, Vol. 51, January-February 1966 (PDF 1,02 MB)

Weblinks