Ettringen (Eifel)
Wappen | Deutschlandkarte | ||||||
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Wappen der Ortsgemeinde Ettringen |
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dim= | globe= | name= | region=DE-RP | type=city
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Basisdaten | |||||||
Bundesland: | Rheinland-Pfalz | ||||||
Landkreis: | Mayen-Koblenz | ||||||
Verbandsgemeinde: | Vordereifel | ||||||
Höhe: | 400 m ü. NHN | ||||||
Fläche: | 9,16 km² | ||||||
Einwohner: | 2721 (31. Dez. 2014)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-RP">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014; (Hilfe dazu).</ref> | ||||||
Bevölkerungsdichte: | 297 Einwohner je km² | ||||||
Postleitzahl: | 56729 | ||||||
Vorwahl: | 02651 | ||||||
Kfz-Kennzeichen: | MYK, MY | ||||||
Gemeindeschlüssel: | 07 1 37 025 | ||||||
Adresse der Verbandsverwaltung: | Kelberger Straße 26 56727 Mayen | ||||||
Webpräsenz: | |||||||
Ortsbürgermeister: | Werner Spitzley (CDU) | ||||||
Lage der Ortsgemeinde Ettringen im Landkreis Mayen-Koblenz | |||||||
Ettringen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an, die ihren Verwaltungssitz in Mayen hat.
Inhaltsverzeichnis
Geographische Lage
Ettringen liegt am Ostrand der Hohen Eifel rund 3 km (Luftlinie) nordöstlich von Mayen. Es liegt zwischen den Bergen Hochsimmer (587,9 m ü. NN) im West-Nordwesten, Hochstein (562,5 m ü. NN) im Norden und Ettringer Bellerberg (auch: „Ettringer Bellberg“; 427,5 m ü. NN) im Süden.
Auf dem Ettringer Hausberg Hochsimmer steht der Aussichtsturm Hochsimmerturm, von dem bei passendem Wetter unter anderem auch der Kölner Dom zu sehen ist. Der Hochstein ist durch die sagenumwobene Hochsteinhöhle bekannt. Der Bellerberg ist wegen seiner Kraterlandschaft sehenswert.
Geologie
Ettringit, ein Mineral vulkanischen Ursprungs, ist nach seinem Fundort Ettringen benannt. Ettringen ist der einzige Ort in Deutschland, an dem das Mineral Kinoshitalith bislang gefunden wurde.
Geschichte
- Bodenfunde weisen auf eine Besiedlung bis in die Zeit der Römer und Kelten zurück.
- 1189 wird Ettringen erstmals erwähnt, und zwar im Zusammenhang mit einem Heinrich von Ethrich (Ettringen), einem der Vögte des Hofs Brodenheim (in einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Philipp I. von Heinsberg betreffend einen Vertrag des Abtes Heinrich von St. Pantaleon in Köln mit den Vögten dieses Hofes).
- 1366 wird erstmals urkundlich ein Pfarrer von Ettringen, nämlich Pfarrer Winand, genannt.
- Im Mittelalter war Ettringen eines der 14 Dörfern der Pellenz
- Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Erzbergbau und Steinindustrie (Basaltlava und Tuffstein).
Gemeinderat
Der Gemeinderat in Ettringen besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen</ref>
Wahl | SPD | CDU | Gesamt |
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2014 | 8 | 12 | 20 Sitze |
2009 | 9 | 11 | 20 Sitze |
2004 | 9 | 11 | 20 Sitze |
Partnergemeinden
- die namensgleiche Gemeinde Ettringen im Landkreis Unterallgäu
- Dornes in Burgund (Frankreich), seit 1966
Sehenswürdigkeiten
- Basaltlava-Grubenfelder und Tuffsteingruben an der Landesstraße „L 82“.
- Die Historische Lay, auch Ettringer Lay, wo vor 200.000 Jahren sich einer der drei Lavaströme des Vulkans Bellerberg abgelagert hat, ist in das Vulkanpark-Projekt des Landkreises Mayen-Koblenz aufgenommen worden. Zu sehen sind bis zu 30 m tiefe Abbaugruben (Lay), Basaltsäulen und alte Elektrokräne (Layenkräne). Die Basaltwände werden von Kletterern (Bergsteigern) genutzt; eine Sektion des Deutschen Alpenvereins betreut das Gelände.
- Aussichtsturm Hochsimmerturm auf dem Hausberg Hochsimmer
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Ettringen
Bilder
- Panorama Ettringer Lay.jpg
Basaltwand in der Ettringer Lay
- Ettringen Bellerberg.jpg
Ausblick vom Ettringer Bellerberg
- Ettringer Lay Kräne.jpg
Layenkräne an der Ettringer Lay
- Ettringen Bellerberg Basaltabbau.JPG
Blick in den Basaltabbau Casper am Bellerberg, dahinter Ettringen und der Hochsimmer
- Ettringen Hartborn Quelle.jpg
Die Ettringer Hartborn-Quelle
Weblinks
- Offizielle Website der Ortsgemeinde Ettringen
- Ortsgemeinde Ettringen auf den Seiten der Verbandsgemeinde Vordereifel
Einzelnachweise
<references />
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