Kalt
Wappen | Deutschlandkarte | ||||||
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Wappen der Ortsgemeinde Kalt |
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dim= | globe= | name= | region=DE-RP | type=city
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Basisdaten | |||||||
Bundesland: | Rheinland-Pfalz | ||||||
Landkreis: | Mayen-Koblenz | ||||||
Verbandsgemeinde: | Maifeld | ||||||
Höhe: | 200 m ü. NHN | ||||||
Fläche: | 5,36 km² | ||||||
Einwohner: | 465 (31. Dez. 2014)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-RP">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014; (Hilfe dazu).</ref> | ||||||
Bevölkerungsdichte: | 87 Einwohner je km² | ||||||
Postleitzahl: | 56294 | ||||||
Vorwahl: | 02605 | ||||||
Kfz-Kennzeichen: | MYK, MY | ||||||
Gemeindeschlüssel: | 07 1 37 041 | ||||||
Adresse der Verbandsverwaltung: | Marktplatz 4 56751 Polch | ||||||
Webpräsenz: | |||||||
Ortsbürgermeister: | Willi Probstfeld | ||||||
Lage der Ortsgemeinde Kalt im Landkreis Mayen-Koblenz | |||||||
Kalt ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Maifeld an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Polch hat.
Inhaltsverzeichnis
Geschichte
Im Distrikt Sandwiese hat man bei Kalt mehrfach vor- und frühgeschichtliche Funde gemacht (ältere Eisenzeit und römische Baureste). Kalt wird zuerst im Urbar der Reichsabtei St. Maximin Trier (2. Hälfte 12. Jh.) erwähnt. In Kalt waren im Mittelalter verschiedene weitere Klöster oder Stifte begütert: Florinsstift, Koblenz; das Deutschherrenhaus, Kloster Laach und das Stift Münstermaifeld. Das heutige Markus-Kirchlein ist die Erweiterung (1923) einer auf alten Fundamenten errichteten Kapelle von 1772. Den Dreißigjährigen Krieg, so vermerkt die Ortschronik, überlebten von 103 Einwohnern nur sechs. Ein alter religiöser Brauch ist die Kalter Dutze-Bilchens-Prozession an Christi Himmelfahrt, die seit 1678 besteht. Wegen eines vergessenen Gelübdes sollen damals die Pocken ausgebrochen sein und besonders unter den Kindern des Dorfes gewütet haben.
Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat in Kalt besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Die acht Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf zwei Wählergruppen.<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen</ref>
Wappen
Die Wappenbeschreibung lautet: „Unter silbernem Schildhaupt mit rotem Balkenkreuz ein schreitender, rotbewehrter und –gezungter goldener Löwe auf Grün“.
Kalt ist eines der sogenannten „sechs trierischen Dörfer“. Der Schutzpatron der Gemeinde Kalt ist der hl. Marcus, versinnbildlicht durch den Löwen. Das Grün deutet auf die Lage der Gemeinde in der grünen Flur. Das Wappen wurde 1963 eingeführt.<ref>Offizielle Homepage der Verbandsgemeinde Maifeld</ref>
Kirche
In der katholischen Kirche St. Martin und Severus, einem Saalbau von 1722, befinden sich zwei angeblich aus Münstermaifeld stammende Altaraufsätze: Petrusaltar aus Tuffstein (erste Hälfte 17. Jahrhundert) und Marienaltar (1705). An den drei Ausfallstraßen bzw. am Ende der Hauptstraßen befindet sich je eine Kapelle. Diese wurden um 1850 bzw. im 19. Jahrhundert und 1937 von der Familie Esch auf deren Grundbesitz errichtet. Die Familie war Pächter des Deutschherrenhofs gewesen und hatte diesen nach der Säkularisation erwerben können.
Quelle
Reiner Nolden, Das Urbar der Abtei St. Maximin vor Trier, Düsseldorf 1999 Franz-Josef Heyen, Eine Stiftung vor eintausend Jahren, in: Kottenheim - einst und heute, red. Bell, 2007 Wolfgang Esch, Die Esche auf dem Maifeld, Jahrbuch Mayen-Koblenz 2013
Impressionen
- Kalt Kirche.jpg
Kirche von Kalt
- Kalt MYK.jpg
Ortsansicht
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
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