Herresbach


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25px Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Herresbach ist auch eine Ortschaft in der Gemeinde Amel im deutschsprachigen Osten Belgiens und ein Ortsteil von Oberpleis in der Stadt Königswinter im nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis, siehe Herresbach (Königswinter).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Herresbach
50.3566666666677.0205555555556486Koordinaten: 50° 21′ N, 7° 1′ O{{#coordinates:50,356666666667|7,0205555555556|primary
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Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mayen-Koblenz
Verbandsgemeinde: Vordereifel
Höhe: 486 m ü. NHN
Fläche: 8,47 km²
Einwohner: 483 (31. Dez. 2014)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-RP">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014; (Hilfe dazu).</ref>
Bevölkerungsdichte: 57 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56729
Vorwahlen: 02691, 02656
Kfz-Kennzeichen: MYK, MY
Gemeindeschlüssel: 07 1 37 035
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Kelberger Straße 26
56727 Mayen
Webpräsenz: www.vordereifel.de
Ortsbürgermeister: Hermann-Josef Schäfer
Lage der Ortsgemeinde Herresbach im Landkreis Mayen-Koblenz

Herresbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an, die ihren Verwaltungssitz in Mayen hat.

Gemeindegliederung

Zu Herresbach gehören die Ortsteile Döttingen und Eschbach sowie der Wohnplatz (Gaststätte) Döttinger Höhe.<ref>Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 27 (PDF; 2,3 MB)</ref>

Auf der Gemarkung der Gemeinde verläuft vom Schwalbenschwanz bis zur Döttinger Höhe ein Teil des Nürburgrings.

Geschichte

Herresbach gehörte zur Herrschaft Königsfeld, die Anfang des 17. Jahrhunderts an die Freiherrn Waldbott von Bassenheim kam.

Nach 1792 hatten französische französische Revolutionstruppen das sogenannte Linke Rheinufer eingenommen. Nach der Einführung der französischen Verwaltungsstrukturen gehörte Herresbach von 1798 bis 1814 zum Kanton Virneburg im Rhein-Mosel-Departement. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen kam die Region zum Königreich Preußen. Herresbach gehörte zur Bürgermeisterei Virneburg im 1816 errichteten Kreis Adenau des Regierungsbezirks Koblenz und von 1822 an zur Rheinprovinz.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Herresbach besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen</ref>

Wappen

Blasonierung: „Von Gold über Blau geteilt, oben ein wachsender schwarzer rot bewehrter Adler, unten 3 goldene Ähren“.

Das Wappen wird seit 1991 geführt. Während der Adler auf die ehemalige Zugehörigkeit zum Gebiet der Reichsritter Waldbott von Bassenheim verweist, sollen die Ähren die drei Teilorte Herresbach, Döttingen und Eschbach symbolisieren.

Kirche

Die katholische Schutzengelkapelle in Herresbach wurde 1843 im Stil von Johann Claudius von Lassaulx erbaut und ist dem Apostel Matthias und den Schutzengeln geweiht. Die Döttinger Kapelle St. Lüfthildis wurde 1863 erbaut.

Gewerbe

Der Planungsverband „Gewerbepark am Nürburgring“ wird von den Verbandsgemeinden Vordereifel, Kelberg und Adenau und den Ortsgemeinden Herresbach, Meuspath und Drees getragen.

Weblinks

Commons Commons: Herresbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />