Salgesch
Salgesch | ||||||
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Staat: | Schweiz | |||||
Kanton: | Wallis (VS) | |||||
Bezirk: | Leuk | |||||
BFS-Nr.: | 6113 | |||||
Postleitzahl: | 3970 | |||||
Koordinaten: | 610504 / 128742 {{#coordinates:46,31|7,575|primary | dim=5000 | globe= | name= | region=CH-VS | type=city
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Höhe: | 581 m ü. M. | |||||
Fläche: | 11.4 km² | |||||
Einwohner: | 1399 (31. Dezember 2013)<ref>Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung) </ref> | |||||
Einwohnerdichte: | 123 Einw. pro km² | |||||
Website: | www.salgesch.ch | |||||
Salgesch mit Pfynwald | ||||||
Karte | ||||||
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Salgesch (fr. Salquenen) ist eine rund 1300 Einwohner zählende politische Gemeinde des Bezirks Leuk im deutschsprachigen Teil des Kantons Wallis in der Schweiz.
Inhaltsverzeichnis
Geographie
Salgesch liegt an der Sprachgrenze zwischen dem Ober- und Unterwallis. Die natürliche Sprachgrenze bildet nördlich der Rhône der kleine Bach Raspille zwischen Siders und Salgesch. Der Ort ist vor allem für seine Rebberge, seinen Wein und die Nachbarschaft zum Naturschutzgebiet Pfynwald bekannt, welcher der grösste zusammenhängende Föhrenwald der Alpen ist.
Geschichte
Bei Vorsondierungen für die Autobahn A9 im Pfynwald wurden 2002 beim sogenannten Mörderstein (la Pierre du Meutrier), einem prähistorischen Felsschirm, Spuren einer der ältesten Besiedelungen der Region aus der Zeit um 4700 vor Christus entdeckt<ref>Kanton Wallis: Spuren einer der ältesten Besiedelungen der Region aus der Zeit um 4700 vor Christus</ref>.
Salgesch entwickelte sich vom Bauerndorf nach dem Zweiten Weltkrieg zum heutigen modernen Weindorf. Über 200 Hektar Rebberge und über 40 Weinbetriebe prägen das heutige Dorfbild. Der benachbarte Pfynwald dient nicht nur den Salgeschern und anderen umliegenden Gemeinden als Naherholungsgebiet, sondern ist auch eine der am besten erhaltenen Natur- und Kulturlandschaften der Schweiz. Das unter Naturschutz stehende Gebiet bietet unterschiedlichen Tier- und Pflanzenarten eine Vielfalt von unterschiedlichen und seltenen Lebensräumen, für die es überregional geschätzt wird.
Das Gemeindewappen besteht aus einem weissen Johanniterkreuz auf schwarzem Hintergrund. Im Jahr 1235 liess sich der Johanniterorden im Dorf nieder und errichtete eine Herberge für Pilger und Reisende. 1655 kaufte Kaspar von Stockalper die Kommende und das zu ihr gehörende Hospiz auf dem Simplonpass.
Sehenswürdigkeiten
- Vorgeschichtlicher Felsschirm im Pfyn beim Mörderstein
- Naturpark Pfyn-Finges<ref>Naturpark Pfyn-Finges</ref>
Persönlichkeiten
- Oswald Mathier (1894–1972), Grossrat (1941–1949, 1957–1961), Grossratspräsident (1960/61)
- Jean-Michel Cina (* 1963), Grossrat (1997–1999), Nationalrat (1999–2005), Staatsrat (seit 2005)
Fotos
- Salgesch wappen oval.jpg
Ovales Wappen von Salgesch
- HausundFrau.JPG
altes Haus
- StrasseSalgesch.JPG
alte Gasse
- AlteDorfgasseLeuk.JPG
Haus an der alten Dorfgasse
- Kapelle Sieben Schmerzen Mariä 20 12 2014.jpg
Kapelle Sieben Schmerzen Mariä
- Kirche St. Johann Baptist 20 12 2014 04.jpg
Kirche St. Johann Baptist<ref>KGS Inventar. Abgerufen am 31. März 2015. </ref>
Weblinks
- Offizielle Website der Gemeinde Salgesch
- Anton Riva: Salgesch im Historischen Lexikon der Schweiz
- Pfynwald
Einzelnachweise
<references />
Agarn | Albinen | Ergisch | Gampel-Bratsch | Guttet-Feschel | Inden | Leuk | Leukerbad | Oberems | Salgesch | Turtmann-Unterems | Varen
Ehemalige Gemeinden: Bratsch | Erschmatt | Feschel | Gampel | Guttet | Turtmann | Unterems
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