Wiemelhausen
Wiemelhausen Stadtteil von Bochum | ||||||
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Koordinaten | 7,2280555555556|primary | dim=10000 | globe= | name= | region=DE-NW | type=city
}} |
Fläche | 5,45 km² | |||||
Einwohner | 18.211 (31. Dez. 2013) | |||||
Bevölkerungsdichte | 3341 Einwohner/km² | |||||
Eingemeindung | 1. Apr. 1904 | |||||
Bezirk | Süd | |||||
Quelle: <ref>Statistisches Jahrbuch der Stadt Bochum 2006 (pdf)</ref><ref>Die Einwohnerzahlen sind nach statistischen Bezirken und nicht nach den Gemarkungen angegeben, die Zahlen hierfür sind im Artikel Einwohnerentwicklung von Bochum</ref> |
Wiemelhausen ist ein Stadtteil von Bochum, der bereits am 1. April 1904 nach Bochum eingemeindet wurde.<ref>Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 296.</ref>
Inhaltsverzeichnis
Geografie und Verkehr
Wiemelhausen schließt sich südlich an die Innenstadt an und erstreckt sich bis nach Stiepel im Süden. Im Westen grenzt Wiemelhausen an Weitmar, im Norden an die Innenstadt, im Osten an Altenbochum und Querenburg. Zusammen mit Stiepel und Querenburg bildet Wiemelhausen im Wesentlichen den Stadtbezirk Bochum-Süd, wobei die Grenzen der Stadtbezirke leicht von den Stadtteilgrenzen abweichen. Das gewachsene Zentrum ist das sogenannte Kirchviertel rund um die Kirche St. Johannes.
Durch Wiemelhausen führen die Ausfallstraßen „Königsallee“ und „Universitätsstraße“ sowie die Stadtautobahn („Nordhausenring“, „Oviedoring“), die ab 2014 zur geplante Trasse der A 448 wird. Unter und in der Universitätsstraße verläuft die Trasse der wichtigsten Nahverkehrsverbindung innerhalb Bochums, der U-Bahn-Linie U 35, die den Hauptbahnhof mit der Ruhr-Universität verbindet.
Wirtschaft und Verwaltung
Wiemelhausen ist hauptsächlich Wohn- und Einkaufsviertel. Daneben sind hier Dienstleistungsbetriebe angesiedelt. So sind beispielsweise die Bogestra mit Hauptverwaltung, die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, das Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil, die Bergbau-Berufsgenossenschaft, das Stadtarchiv der Stadt Bochum, die Agentur für Arbeit, das Finanzamt Bochum-Süd, die Bochumer Filiale der Deutschen Bundesbank und die Hauptstelle der Volksbank Bochum Witten zu finden. Des Weiteren befindet sich hier der Maschinenhersteller Eickhoff.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
In Wiemelhausen befindet sich mit dem Thürmer-Saal eine Stätte des Bochumer Kulturlebens. Sehenswert sind der alte Malakow-Turm der Zeche Julius-Philipp an der Markstraße sowie die dort beheimatete medizinhistorische Sammlung der Ruhr-Universität Bochum und die denkmalgeschützte Albertus-Magnus-Kirche Des Weiteren befinden sich das Veranstaltungszentrum „Zeche“ in Wiemelhausen.
Bildung und Forschung
In Wiemelhausen gibt es drei Grundschulen, drei Gymnasien, wovon in einem eine Astronomische Beobachtungsstation beheimatet ist. Die Kliniken des Bergmannsheil gehören als Teil des Bochumer Modells zum Universitätsklinikum.
Sport
In Wiemelhausen finden die sportlichen Aktivitäten an der Glücksburger Straße statt. Der Sportverein Concordia Wiemelhausen beheimatet die Sportstätte. Die Fußballabteilung der Herren schaffte in der Saison 2006/2007 den Aufstieg in die Bezirksliga und in der Spielzeit 2014/2015 den Aufstieg in die Landesliga.
Zudem ist mit Teutonia Ehrenfeld noch ein weiterer Fußballclub in Wiemelhausen beheimatet.
Weblinks
Quellen
<references/>
Altenbochum mit Steinkuhl | Bergen | Dahlhausen mit Oberdahlhausen | Eppendorf mit Engelsburg und Heide | Gerthe | Grumme | Günnigfeld | Hamme mit Goldhamme und Stahlhausen | Harpen | Hiltrop | Hofstede | Höntrop | Hordel | Innenstadt | Kornharpen | Laer | Langendreer mit Kaltehardt, Langendreerholz und Ümmingen | Leithe | Linden | Munscheid | Querenburg mit Hustadt | Riemke | Sevinghausen | Stiepel mit Brockhausen, Haar und Schrick | Wattenscheid-Mitte | Voede-Abzweig | Weitmar mit Bärendorf, Mark, Mitte und Sundern | Werne | Westenfeld | Wiemelhausen mit Brenschede und Ehrenfeld