Wohratal
Wappen | Deutschlandkarte | ||||||
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Wappen der Gemeinde Wohratal |
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dim= | globe= | name= | region=DE-HE | type=city
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Basisdaten | |||||||
Bundesland: | Hessen | ||||||
Regierungsbezirk: | Gießen | ||||||
Landkreis: | Marburg-Biedenkopf | ||||||
Höhe: | 240 m ü. NHN | ||||||
Fläche: | 30,66 km² | ||||||
Einwohner: | 2336 (31. Dez. 2014)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-HE">Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).</ref> | ||||||
Bevölkerungsdichte: | 76 Einwohner je km² | ||||||
Postleitzahl: | 35288 | ||||||
Vorwahlen: | 06453 und 06425 | ||||||
Kfz-Kennzeichen: | MR, BID | ||||||
Gemeindeschlüssel: | 06 5 34 022 | ||||||
Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Halsdorfer Straße 56 35288 Wohratal | ||||||
Webpräsenz: | |||||||
Bürgermeister: | Peter Hartmann | ||||||
Lage der Gemeinde Wohratal im Landkreis Marburg-Biedenkopf | |||||||
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Wohratal ist eine Gemeinde im Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen, Deutschland.
Inhaltsverzeichnis
Geografie
Geografische Lage
Wohratal liegt zwischen dem Kellerwald im Osten und dem Burgwald im Westen an der Wohra. Größere Nachbarstädte sind Kirchhain im Süden und Frankenberg im Nordwesten.
Nachbargemeinden
Wohratal grenzt im Norden an die Städte Rosenthal und Gemünden (beide im Landkreis Waldeck-Frankenberg), im Osten an die Gemeinde Gilserberg (Schwalm-Eder-Kreis), sowie im Süden und Westen an die Gemeinde Rauschenberg (Landkreis Marburg-Biedenkopf).
Gemeindegliederung
Die Gemeinde besteht aus den vier Ortsteilen Wohra (Sitz der Gemeindeverwaltung), Halsdorf, Langendorf sowie Hertingshausen.
Geschichte
Eingemeindungen
Am 1. Juli 1970 wurde die Gemeinde Wohratal durch den Zusammenschluss der bisherigen Gemeinden Halsdorf und Wohra neu gebildet. Am 1. April 1971 kamen Hertingshausen und Langendorf hinzu.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 402.</ref>
Politik
Gemeindevertretung
Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis:<ref>Endgültiges Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011, Wohratal, Hessisches Statistisches Landesamt. Abgerufen am 1. April 2011.</ref>
Parteien und Wählergemeinschaften | % 2011 |
Sitze 2011 |
% 2006 |
Sitze 2006 | |
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SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 44,4 | 6 | 43,1 | 7 |
OLW | Offene Liste Wohratal | 25,6 | 4 | – | – |
CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 25,2 | 4 | 34,0 | 5 |
BfW | Bürger für Wohratal | 4,8 | 1 | 6,9 | 1 |
GRÜNE | Bündnis 90/Die Grünen | – | – | 16,0 | 2 |
Gesamt | 100 | 15 | 100 | 15 | |
Wahlbeteiligung in % | 57,8 | 59,2 |
Wappen
Blasonierung: „Erhöht geteilt von rot und blau durch einen silbernen (weißen) Wellenbalken; oben drei silberne Sterne, unten ein silbernes Ordenskreuz.“
Neben dem Wellenbalken für die Namen gebende Wohra, stehen die Sterne und das Ordenskreuz für die vier Ortsteile der Gemeinde. Die Sterne erinnern an die frühere Grafschaft Ziegenhain, zu der das Gebiet gehörte, der Orden in der Form eines Malteserkreuzes mit der stilisierten Dornenkrone steht für das Hugenottendorf Hertingshausen.
Naturschutzgebiet Wacholderweide
Das „Naturschutzgebiet Wacholderweide Langendorf“ zählt zu den Naturdenkmälern des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Für das Projekt kooperieren die Landkreisbehörden, die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) sowie „Hessenforst“. Durch Kauf und Tausch wurden fünf bestehende Naturdenkmal-Flächen durch Zukauf erweitert und zu einem großflächigen Gebiet zusammengefasst. Im Dezember 2008 wurde die gesamte Fläche mit einem festen Zaun für die Ganzjahresbeweidung versehen. Im Frühling 2009 wurde ein Viehunterstand im „Langen Tal“ errichtet. Der Flächenerwerb und die Bauten wurden aus der naturschutzrechtlichen Ausgleichsabgabe refinanziert.<ref name="OP200906">Oberhessische Presse vom 23. Juni 2009, Seite 8</ref>
Das 15 Hektar große Areal wird von einer eigens dafür gegründeten Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) „Langendorfer Wacholderweide (Weideverein)“ gemanagt. Diese GbR ist ein als landwirtschaftlicher Betrieb staatlich anerkannter Weideverein. Die gegenwärtig (Juni 2009) zehn Mitglieder sind Tierzüchter und -halter aus Langendorf und Wohra. Die einbezogenen Tierarten reichen von Galloway-Rindern, über Fjordpferde, bis zu Burenziegen und Rhönschafen.<ref name="OP200906"/>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
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