Gangsterfilm


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Der Gangsterfilm ist ein Subgenre, innerhalb des Filmgenre Kriminalfilm. Kennzeichnend für dazugehörende Filme, ist die Schilderung von illegalen Aktivitäten, bei der der soziale und/oder psychische Werdegang der Verbrecher, oft im Zusammenhang mit ganzen Verbrecherorganisationen, im Mittelpunkt steht. US-amerikanische Schauspieler wie Edward G. Robinson und James Cagney gaben dem Gangsterfilm, der eine frühe Blütezeit in den 1930er-Jahren (vor allem in den USA) hatte, ein erstes Gesicht. Das Subgenre entwickelte sich seitdem in verschiedene Richtungen.

Merkmale

Das Subgenre Gangsterfilm ist ein weites Feld, in dem der so genannte classic circle, der die Filme Der kleine Caesar, Der öffentliche Feind und Scarface beinhaltet, jedoch als Kernelement verstanden wird. Darin wurden eine Reihe von thematischen, ikonographischen und ideologischen Standards gesetzt, die für sich bereits als Grundmerkmale verstanden werden könnten. Um die über 75-jährige Geschichte des Gangsterfilms aber voll erfassen zu können, dürfen diese Standards nur noch als Referenzpunkt gesehen werden, von dem aus zahlreiche Variationen entstanden sind.<ref>Mason, S. XIVf.</ref> Eine ähnliche Gruppe wie der Gangsterfilm innerhalb des Kriminalfilmgenre, stellt die Gaunerkomödie im Genre des Filmhumors, dar.

Subgenres des Gangsterfilms

Innerhalb dieses Subgenre werden häufig der Heist-Movie und der Serienkillerfilm als einzelne zu unterscheidende Gruppen angesehen. Der Gefängnisfilm war ursprünglich ein reines Subgenre des klassischen Gangsterfilms. Seit den 1970er-Jahren nimmt der Gefängnisfilm zunehmend Aspekte anderer Genres auf, etwa des Actionfilms, des Abenteuerfilms oder des Sportfilms. Poliziottesco ist ein Filmgenre aus Italien. Häufig werden alle italienischen Filme mit Polizei, Mafia oder Gangsterbezug mit diesem Begriff beschrieben. Bei dem klassischen Poliziottesco handelt sich um eine Unterart des Polizeifilms. Ein weiteres Subgenre ist das der Yakuza-Filme. Dabei handelt es sich um spezielle Mafiafilme, die die Aktivitäten der kriminellen Organisation der Yakuza behandeln.

Themen

  • Rise and fall narrative: Ein klassisches, zentrales Motiv des Gangsterfilms ist der Aufstieg und Fall eines Verbrechers. Ob es sich um fiktive oder reale Personen handelt, fast immer steigert sich der Spannungsbogen des Films parallel zu der Karriere des Gangsters, die am Ende schließlich zusammenbricht, sei es durch Festnahme oder Tod. Bis in die 1960er-Jahre hinein gab es in den USA selten Abweichungen von diesem Motiv, was sich erst mit der Pate-Saga (ab 1972) entscheidend änderte.
  • Gangster as a tragic figure: Die Darstellung des Gangsters als allein gelassener, verzweifelter Outlaw, ist typisch für die Filme des klassischen Zyklus. Dies zielte weniger auf eine Glorifizierung als darauf, den Gangster als ein Subjekt der modernen Welt mit all ihren Verlockungen zu zeigen.
  • Family versus gang: Ein Motiv, das erstmals in Der öffentliche Feind herausgearbeitet worden ist, ist der Konflikt des werdenden Gangsters zwischen der Liebe seiner Familie und den Verlockungen des Bandendaseins. Der Drang nach Freiheit und der Gewinn an Männlichkeit, der durch die Gang ermöglicht wird, spielt hier eine entscheidende Rolle.
  • Cain and Abel: Eine erste Variation des klassischen Zyklus findet sich in Manhattan Melodrama (1934) und auch Chicago – Engel mit schmutzigen Gesichtern (1938). Es geht – ähnlich wie bei Kain und Abel – um zwei Brüder oder Jugendfreunde, von denen einer eine Karriere als Polizist o. Ä. einschlägt und der andere zum Verbrecher wird.
  • Gangster as cop: Hierbei handelt es sich um eine Thematik, die infolge des Production Code entstanden ist, weil dieser es verbot, illegale Gewalt darzustellen – die Figur des Gangsters wurde einfach als Polizist verkleidet, der dann natürlich auf der „guten Seite“ stand. Der maßgebliche Film dieses Zyklus war Der FBI-Agent (1935).
  • Death of the big shot: Der „Tod des großen Tieres“ ist ein Bruch mit dem klassischen Rise-and-fall-Thema, der sich 1941 mit Entscheidung in der Sierra abzeichnete. Anstatt der ganzen Lebensgeschichte eines Gangsters werden nur noch dessen letzten Tage – natürlich mit dem besonderen Coup – gezeigt.
  • Couple on the run: Das Gangsterpärchen, das wie berauscht auf Plündertour geht, gibt es spätestens seit Gefährliche Leidenschaft aus dem Jahre 1949 und setzte sich in Bonnie und Clyde (1967) fort. Thelma & Louise (1991) ist nur ein Beispiel für zahlreiche Neuinterpretationen dieses Themas.
  • The big caper: Mit der Schilderung der Planung und Ausführung eines komplizierten Überfalls hat sich nach Ansicht einiger Filmkritiker ein eigenes Untergenre herausgebildet, der Heist-Movie. Vorläufer dieser Form war der Film Asphalt Dschungel (1950), doch das Gros der caper movies stammt aus den 1960er-Jahren.
  • Syndicate film: Etwa zeitgleich zum Heist-Film entstand die Variante des syndicate film, in dem die Gang als Ganzes (das „Syndikat“) im Mittelpunkt der Betrachtung steht. Der einzelne Gangster wird entindividualisiert, während die Gang als alles beherrschender Apparat dargestellt wird. Beispiele sind Die Spur führt zum Hafen (1951) und Mördersyndikat San Francisco (1952).

Nach dem Zerfall des Studiosystems in den 1970er-Jahren erscheinen diese Klassifizierungen mehr als künstlich. Vielfach wurden seitdem frühere Themen aufgegriffen und in nostalgischer Weise verfilmt (etwa Jagd auf Dillinger, 1973) oder neu erfunden. Mit Der Pate (1972) entstand erstmals ein Gangsterfilm epischen Ausmaßes. Auch in die Blaxploitation-Filme floss viel vom Gangsterfilm ein.

Eine besondere Vorliebe für Gangstergeschichten hatten die Regisseure des Neuen Deutschen Films:

„‚Liebe ist kälter als der Tod‘, Bilder eines anderen American Way of Life, so knapp wie grob, so direkt wie rasant, Bilder, die das Gewaltsame der Geschehnisse, von denen die Filme erzählten, noch zuspitzten.“<ref>Koebner, S. 237</ref>

Gangsterfilm als Film noir

Der Gangsterfilm war ein guter Nährboden für den Film noir, dem eine Reihe von US-amerikanischen Filmen der 1940er- und 1950er-Jahre zugerechnet werden. Die typischen Charaktere des Film noir sind schwach, unsicher und desillusioniert, was gut auf eine Gangsterfigur übertragen werden konnte. Entscheidung in der Sierra (1941), der Film, der Humphrey Bogart zum Star machte, ist der Startpunkt des Gangster-Noir (wobei der französische Pépé le Moko – Im Dunkel von Algier, 1937, als Wegbereiter gesehen werden kann). Er erzählt nicht wie die Klassiker vom ganzen Werdegang eines Verbrechers, sondern setzt gleich kurz vor seinem letzten Coup ein. Der Tod des Gangsters Roy Earle ist durch die Stimmung des Films vorhersehbar und wird auf einer Bergspitze bedeutungsvoll inszeniert. Der Gangster im Film noir hat sich vom tragischen Außenseiter zum romantischen Antihelden<ref>Hardy, S. 99</ref> gewandelt.

Der Noir-Gangsterfilm festigte sich dann unter anderem mit Werken wie Narbenhand (1942), der einen Auftragskiller, der außer Katzen niemanden mag und für den es am Ende keinen Ausweg als den Tod mehr gibt, porträtiert, Rächer der Unterwelt (1946) oder Gefährliche Leidenschaft (1949). Anders, als es in den früheren Gangsterfilmen je vorstellbar gewesen wäre, gehen die Protagonisten der Films noirs oft eine enge Bindung mit anziehenden, aber schwer durchschaubaren Femmes fatales ein, die ihnen später zum Verhängnis wird. In Sprung in den Tod (1949), einem Film von Raoul Walsh, der den Amoklauf eines manisch Verrückten erzählt, wird dessen psychische Entwicklung besonders hervorgehoben. Der von James Cagney gespielte Gefängnisflüchtling, der den Tod seiner Mutter rächen will, endet auf einem explodierenden Gastank, während er triumphierend sagt: „Made it, Ma! Top of the world!“

„Mit einem diffusen Licht, das die Grauwerte intensiviert, poetisiert Walsh seine Geschichte: die Fremdheit der Helden in schäbigen Motels, ihre Verlorenheit auf den Straßen, ihre psychische Deformation, ihre Verstricktheit in Mächte, die sie nie so recht begreifen.“<ref>Koebner, S. 238</ref>

Kleine Renaissance in den 1950ern

In der Übergangszeit von der Ära des Film noir zum Fall des Studiosystems in den USA (markiert durch den Beginn des New Hollywood) entstanden eine Reihe von Filmen, die die alten Helden der frühen 1930er Jahre wieder aufleben ließen. Gangsterbiografien wie Al Capone (1959), The Bonnie Parker Story (1958) oder Baby Face Nelson (1957) – mit dem vorausdeutenden deutschen Titel So enden sie alle – sind hier die besten Beispiele. Weitere bekannte Werke dieser Zeit sind J.D., der Killer und Unterwelt (beide 1960).

Japanischer Gangsterfilm – Yakuza

Hauptartikel: Yakuza-Film

Der japanische Gangsterfilm, der in den 1960er-Jahren den größten Output hatte, widmete sich hauptsächlich der japanischen Mafia, der Yakuza. Die Yakuza-Filme waren oft blutig-brutal und romantisierten das Verbrechertum. Bedeutende Yakuza-Regisseure sind Seijun Suzuki und Kosaku Yamashita.

„Regisseur Suzukis grausame, sartresche Helden sind allesamt Monster, ob im pastellblauen Western Style-Anzug oder als hamsterbäckiger Reisduft-Fetischist.“<ref>Spex 09/2006, S. 63</ref>

Ebenfalls hervorgetan hat sich in diesem Genre Takeshi Kitano (Brother, 2000).

Französischer Gangsterfilm

Der französische Gangsterfilm stand im Zeichen von Regisseur Jean-Pierre Melville. Seine Werke Der Teufel mit der weißen Weste (1962), Der eiskalte Engel (1967) sowie Vier im roten Kreis (1970) bilden die Essenz eines besonderen Gangster-Stils. Die Neuerungen der Nouvelle Vague aufgreifend, aber auch Elemente des amerikanischen Gangsterfilms verarbeitend, setzten diese Filme alles auf die pure Ästhetik der Bilder und die Professionalität des dargestellten Verbrechertums. Jean-Luc Godards Außer Atem (1960) kann als Vorläufer dieser Filme angesehen werden. Weitere wichtige französische Regisseure, die in diesem Genre maßgeblich arbeiteten, waren José Giovanni – auch als Drehbuchautor – (Der Mann aus Marseille, 1972), Henri Verneuil (Der Clan der Sizilianer, 1969) sowie Jacques Deray (Flic Story, 1975). Als wesentliche Darsteller des französischen Gangsterfilms konnten sich Alain Delon, Jean Gabin, Jean-Paul Belmondo und Lino Ventura positionieren.

Verbrecher im New Hollywood

Das Kino des New Hollywood markierte das Ende des althergebrachten Studiosystems, das den US-amerikanischen Film bis in die 1960er-Jahre hinein bestimmt hatte. Es brach mit den alten Erzählstrukturen, Charakterzeichnungen und Themen, beispielsweise den eskapistisch wirkenden Monumental- oder Musicalfilmen. Zudem waren die Geschichten von den großen Gangstern der Wirtschaftskrise lange Zeit zu abgedroschen gewesen um neu verfilmt zu werden.

Das änderte sich spätestens mit Bonnie und Clyde (1967), dem Film, der zusammen mit Die Reifeprüfung als Startpunkt des neuen Hollywood gesehen wird. Es geht um die Karriere eines Gangsterpaares im Texas der 1930er-Jahre. In dem Film sind deutliche Anzeichen für eine Trendwende im Gangsterfilm zu erkennen: Die Protagonisten werden mit dem Lebensgefühl und der Aufbruchstimmung der 1960er-Jahre versehen, was sie zu Sympathieträgern des Publikums macht. Ihr Rennen ins Verderben wird mit der sie verfolgenden staatlichen Gewalt begründet, und die Inszenierung ihrer Ermordung fügt der klassischen Moral („Verbrechen zahlt sich nicht aus“) eine emotionale Ebene hinzu.<ref>Hickethier, S. 199f.</ref>

„Elemente des klassischen Gangsterfilms werden mit solchen des Familiendramas, des sozialen Problemfilms und der Westernballade verknüpft.“<ref>Johann N. Schmidt über Bonnie und Clyde</ref>

Den Trend der 1960er Jahre, alte Geschichten mit neuer Frische wieder zu verfilmen, fasst der Film Chikago-Massaker aus dem Jahre 1967 gut zusammen. Er greift die urbanen Gangs, die Syndikate der 1930er-Jahre wieder auf, um sie ganz unparteiisch, ironisch und zum Teil spöttisch unter die Lupe zu nehmen.<ref>Hardy, S. 259</ref>

Filmisches Neuland betraten unter anderem auch die Filme Point Blank (1967) von Regisseur John Boorman, eine Parabel auf die „schöne neue Welt des High-Tech-Gangstertums, verbunden mit Ehrbarkeit und Anonymität“,<ref>Hardy, S. 258</ref> und Bloody Mama (1970) von Roger Corman, der mit der Darstellung einer raubenden Gangsterfamilie im Mittleren Westen der USA an Bonnie und Clyde erinnert.

Neuer Höhepunkt in den 1970ern

Einen erneuten Höhepunkt des Subgenres leiteten Regisseure wie Francis Ford Coppola ein. Martin Scorsese mit Hexenkessel und Terence Young mit Die Valachi Papiere bzw. Cosa Nostra trugen ebenfalls zu dieser Renaissance in den 1970er Jahren bei. In Coppolas Pate-Saga (umgesetzt nach dem Roman von Mario Puzo), bestehend aus Der Pate (1972) sowie der Fortsetzung Der Pate – Teil II (1974), wird der Mythos eines mächtigen italo-amerikanischen Verbrecher-Imperiums aufgebaut. Im Gegensatz zum tragischen Schicksal von Einzelgängern wie Al Capone wird hier das Machtgefüge nicht durch den Tod oder das Versagen Einzelner gestürzt, denn für jedes „Familienmitglied“ steht ein Nachfolger bereit. Die Titelfigur des Paten, verkörpert durch Marlon Brando, ist der Drahtzieher in einem riesigen Netzwerk, das eigene Gesetze und Gebote jenseits aller staatlichen Gewalt hat. Der Film stellt somit die genretypische, moralbehaftete Polarisierung von Gut und Böse (im Normalfall ja Staatsgewalt und Verbrecher) gänzlich in Frage.

Jüngere Entwicklungen

Je weiter man in der Filmgeschichte voranschreitet, desto schwieriger wird es, klar umrissene Untergenres oder typische Stile auszumachen. Den Gangsterfilm gibt es in seiner ursprünglichen Form kaum noch, aber zahlreiche neuere Filme sind mit Verweisen auf zurückliegendes Gangsterkino gespickt.

In den 1980er-Jahren haben sich die europäischen Einflüsse auf den US-amerikanischen Film gemehrt – so brachten die Regisseure Louis Malle mit Atlantic City, USA (1980) und Sergio Leone mit Es war einmal in Amerika (1984) weitere Vertreter des Genres hervor, die durch eine recht unamerikanische Sichtweise hervorstechen.

Weiters entstand 1983 das bekannte Remake Scarface, das sein Vorbild in puncto exzessive Gewaltdarstellung noch übertraf. Genreübergriffe beispielsweise zum Actionfilm (Stirb langsam, 1988) oder zur Komödie (Die nackte Kanone, 1988) haben sich an den Kinokassen als sehr erfolgreich erwiesen.

Die vielleicht wichtigste Neuerung im Gangsterfilm der 1980er-Jahre war das plötzliche Auftreten mehrerer Hongkong-Filme wie z. B. Police Story (1985) oder City Wolf (1986). Hier schweift das Genre von der üblichen Realitätsnähe teilweise ins Fantastische und Märchenhafte ab.<ref>Hardy, S. 382</ref>

In den 1990er-Jahren ist einerseits ein Trend hin zum Actionfilm auszumachen. Besonders Heat (1995), ein brutales, fatalistisches Bild einer Bande von Verbrechern, die jeden erschießen der sich ihnen in den Weg stellt, sticht hervor. Auch Im Körper des Feindes (1997) ist ein actionreicher Vertreter des Genres, der viele Elemente des Hongkong-Gangsterfilms enthält.

Andererseits entwickelten viele Gangsterfilme einen Hang zu biographischen Dramen. So zum Beispiel Bugsy (1991), der die Lebensgeschichte des vergnügungssüchtigen Gangsters Bugsy Siegel nacherzählt. In demselben Las-Vegas-Milieu spielt Casino (1995), eine Schilderung der Machenschaften der Chicagoer Mafia. Vergleichbare Filme sind Miller’s Crossing (1990), ein neo-klassisches Bild einer 1930er-Jahre-Gang, sowie Good Fellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia (1990), in dem gleich eine ganze Mafiaorganisation, für die Verbrechen nur business bedeutet, porträtiert wird. Diese Filme haben gemein, dass die Hauptpersonen, also die Verbrecher, verherrlicht und als „Träumer“<ref>Hardy, S. 442</ref> dargestellt werden.

Frischen Wind in das Genre brachte Quentin Tarantino mit seinen beiden Filmen Reservoir Dogs (1992) und Pulp Fiction (1994). Seine komplexen und referenzierenden Werke demontieren sämtliche Genrekonventionen: So mustert Butch in Pulp Fiction nach seiner Misshandlung nacheinander einen Hammer, einen Baseballschläger und eine Motorsäge – für das Horror- und Actiongenre übliche Waffen –, bevor er schließlich zum „Samuraischwert der Kurosawa-Filme“<ref>Hickethier, S. 305</ref> greift.

Wichtige Gangsterfilme der jüngsten Zeit sind unter anderem Fargo (1996), Donnie Brasco (1997), L.A. Confidential (1997), Heist – Der letzte Coup (2001), Road to Perdition (2002), Gangs of New York (2002) und Love Ranch (2010).

Einen großen ästhetischen Einfluss gewann zumal in den letzten Jahren die Gangsterfilme aus Hongkong. Besonders Infernal Affairs von Andrew Lau und Alan Mak war ein großer, internationaler Erfolg beschieden, der so eindeutig ausfiel, dass sich Scorsese für ein US-Remake Departed – Unter Feinden (2006) entschloss.

Liste bedeutender Gangsterfilme

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />