Omloop Het Nieuwsblad


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Omloop Het Nieuwsblad, bis einschließlich 2008 Omloop Het Volk genannt, ist ein Radrennen in der belgischen Provinz Ostflandern.

Das Eintagesrennen stellt die belgische Saisoneröffnung dar und gilt als Halbklassiker. Es wird üblicherweise am letzten Samstag im Februar oder am ersten Samstag im März ausgetragen. Das Rennen wurde bis 2008 als Omloop Het Volk von der Zeitung Het Volk und danach als Omloop Het Nieuwsblad von der Zeitung Het Nieuwsblad organisiert und befährt oft die gleichen Anstiege wie die Flandern-Rundfahrt. Charakteristisch für das Rennen sind das zumeist schlechte Wetter (oft fällt Schnee oder Regen), zahlreiche steile Anstiege und Abschnitte mit Kopfsteinpflaster.

Geschichte

Das Rennen wurde erstmals unter dem Namen Omloop Het Volk 1945 durchgeführt, als Konkurrenz zu der schon damals von der Zeitung Het Nieuwsblad organisierten und heute noch von dieser Zeitung gesponserten Flandern-Rundfahrt. Zu Beginn war das Rennen auch unter dem Namen „Gent-Gent“ bekannt, weil einige Zeitungen der Konkurrenz keine zusätzliche Publizität einräumen wollten.

Das Rennen von 1960 wurde nicht durchgeführt, weil sich die Organisatoren mit der Union Cycliste Internationale zerstritten hatten. Der Weltverband hatte andere belgische Frühjahrsrennen bei der Festlegung des Rennkalenders bevorzugt behandelt, weshalb das Rennen aus Protest abgesagt wurde. 1955, 1974 und 1988 hatte es in der Nacht vor dem Rennen heftige Schneefälle gegeben, doch die Durchführung konnte trotzdem gewährleistet werden. Das Rennen von 1971 war wegen Schneefall um drei Wochen verschoben worden, doch just am Renntag setzte Tauwetter ein. 1986 und 2004 hatte es derart heftig geschneit, dass das Rennen aus Sicherheitsgründen ganz abgesagt werden musste.

Strecke

Der Omloop Het Volk/Het Nieuwsblad beginnt und endet in Gent, doch von 1996 bis einschließlich 2007 befand sich das Ziel im 20 Kilometer nordöstlich gelegenen Lokeren. Nach Verlassen der Stadt führt die Strecke südwärts zu den Hellingen, den kurzen und steilen Anstiegen, die manches flämische Rennen prägen. Der Oude Kwaremont nach 50 Kilometern ist ein zwei Kilometer langer Aufstieg auf einer Kopfsteinpflaster-Straße. Nach 85 Kilometern folgt die berüchtigte Mauer von Geraardsbergen, anschließend Valkenberg, Eikenberg, Leberg und Berendries. Der durchschnittlich 10 % steile Molenberg, rund 60 Kilometer vor dem Ziel, ist oft rennentscheidend. Zwar ist die restliche Strecke völlig flach, doch die Fahrer müssen zahlreiche kurze Abschnitte mit Kopfsteinpflaster bewältigen, wie zum Beispiel die Paddestraat in Zottegem.

Sieger

Profis / Elite

U23/Amateure

Junioren

Frauen

Weblinks