Langenberg (Rothaargebirge)
Langenberg | ||||||
---|---|---|---|---|---|---|
Blick auf den Langenberg im Winter vom Clemensberg | ||||||
Höhe | 843,2 m ü. NHN <ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref> | |||||
Lage | nahe Willingen; Hochsauerland, Upland; Nordrhein-Westfalen, Hessen (Deutschland) | |||||
Gebirge | Rothaargebirge | |||||
Dominanz | 116 km → Großer Feldberg (Taunus) | |||||
Schartenhöhe | 557 m ↓ Stadtallendorf-O<ref name ="DomProm" /> | |||||
Koordinaten | 8,5584444444444|primary | dim=5000 | globe= | name=Langenberg | region=DE-NW/DE-HE | type=mountain
}} |
| ||||||
Besonderheiten | Höchster Berg des Rothaargebirges und von Nordrhein-Westfalen |
Der Langenberg ist mit 843,2 m ü. NHN<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref> der höchste Berg im Rothaargebirge, in Nordrhein-Westfalen und im Nordwestteil von Deutschland. Er liegt zwischen Niedersfeld und Willingen im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis und im hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg.
Inhaltsverzeichnis
Geographie
Lage
Der Langenberg befindet sich auf der Grenze von Westfalen zu Nordhessen an der Nahtlinie von Hochsauerland und Upland mit dem hessischen Naturpark Diemelsee auf östlicher Seite, zwischen Bruchhausen (Olsberg) im Nordnordwesten, Willingen im Nordosten und Niedersfeld (Winterberg) im Südwesten. Sein Gipfel liegt laut Deutscher Grundkarte in Westfalen in der Gemarkung Bruchhausen etwa 10 m<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref> südwestlich der hessischen Landesgrenze.
Auf der Südwestflanke des Langenbergs entspringt der Ruhr-Zufluss Burbecke und auf seiner Nordflanke der Gierskoppbach-Zufluss Raken. Östlich wird der Berg in Süd-Nord-Richtung vom Oberlauf der Hoppecke passiert, in die in dieser Gegend ein kleiner aus dem südöstlich des Bergs befindlichen Tal „Der Keller“ kommender Bach mündet.
Nachbarberge sind – mit Höhe in Meter (m) über Normalhöhennull (NHN): Hoppernkopf (805 m) im Norden, Mittelsberg (801 m; jenseits der Hoppecke) im Osten, Hegekopf (842,9 m; jenseits der Hoppecke) im Ostsüdosten, Hopperkopf (832,3 m) im Südosten, Clemensberg (ca. 837 m) im Südsüdwesten und Auf dem Sternrodt (789,4 m) im Westen.
Südlich des Berges liegen die Wegekreuzungen „Oberer Burbecker Platz“ und „Unterer Burbecker Platz“. Westlich vorbei am Gipfel verläuft − einen historischen Grenzstein passierend − in Nord-Süd-Richtung der Rothaarsteig.
Der Langenberg ist in seiner kuppen<b />artigen Gipfelregion, wo sich östlich eine Hochheide</b>landschaft ausbreitet, wenig, sonst aber überwiegend stark bewaldet.
Naturräumliche Zuordnung
Der Langenberg gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Süderbergland (Nr. 33), in der Haupteinheit Rothaargebirge (mit Hochsauerland) (333) und in der Untereinheit Winterberger Hochland (333.5) zum Naturraum Langenberg (333.58).
Berghöhe und Gipfelregion
Vor dem 842,9 m hohen Hegekopf, der 2,2 km ostsüdöstlich gänzlich auf nordhessischem Gebiet liegt, und vor dem 841,9 m hohen Kahlen Asten, der sich 11,8 km südsüdwestlich bei Winterberg erhebt, ist der 843,2 m<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref> hohe Langenberg der höchste Berg des Rothaargebirges; der höchste im Rothaargebirge zugängliche Punkt ist mit 875 m Höhe die Aussichtsplattform des auf dortigem Ettelsberg (837,7 m) stehenden Hochheideturms.
Etwa 12 m südöstlich des in der Deutschen Grundkarte mit 843,2 m Höhe verzeichneten Berggipfels befindet sich ein Markierungsstein, an dem eine Metallplatte mit der Aufschrift „Langenberg 843 m über N.N. – höchster Berg in N R W“ angebracht ist. Zudem steht dort seit 2010 ein hölzernes Gipfelkreuz. Rund 15 m südöstlich des Gipfels und etwa 20 m südwestlich der zuvor genannten Landesgrenze liegt auf 843,1 m Höhe ein trigonometrischer Punkt des Deutschen Hauptdreiecksnetzes.
Schutzgebiete
Am und auf dem Langenberg befinden sich in Westfalen das Naturschutzgebiet Rakenbachtal (CDDA-Nr. 329585; 2001 ausgewiesen; 38 ha ha groß) im Norden, das NSG Hoppecke-Quellbäche (CDDA-Nr. 389788; 2008; 17 ha) im Südosten und Süden, das NSG Erlenbruch (CDDA-Nr. 329353; 2001; 2 ha) im Süden, das NSG Burbecketal (CDDA-Nr. 389690; 2008; 10 ha) im Südwesten und das NSG Medebachtal und Quellgebiet (CDDA-Nr. 329517; 2001; 50 ha) im Nordwesten. Auch auf westfälischer Seite liegen das Landschaftsschutzgebiet Olsberg (CDDA-Nr. 345105; 2004; 79,52 km²) und, südlich davon, das LSG Teilgebiet der Stadt Winterberg (CDDA-Nr. 325127; 1994; 75,32 km²). Nach Osten fällt die Landschaft in das hessische Fauna-Flora-Habitat-Gebiet Ettelsberg mit Ruthenaar- und Hoppecketal bei Willingen (FFH-Nr. 4717-350; 1,16 km²) und nach Südwesten in das westfälische FFH-Gebiet Schluchtwälder nördlich Niedersfeld (FFH-Nr. 4717-303; 1,8 km²) ab.<ref name="DE_BFN-Karten">Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref>
Fotos
- LangenbergSummit.jpg
Markierungsstein am Gipfel im Sommer ...
- LangenbergGipfelsteinWinter.jpg
... und im Winter
Einzelnachweise
<references> <ref name="DomProm">Dominanzen und Prominenzen, auf highrisepages.de</ref> </references>
Baden-Württemberg: Feldberg | Bayern: Zugspitze | Berlin: Großer Müggelberg | Brandenburg: Kutschenberg | Bremen: Erhebung im Friedehorstpark | Hamburg: Hasselbrack | Hessen: Wasserkuppe | Mecklenburg-Vorpommern: Helpter Berge | Niedersachsen: Wurmberg | Nordrhein-Westfalen: Langenberg | Rheinland-Pfalz: Erbeskopf | Saarland: Dollberg | Sachsen: Fichtelberg | Sachsen-Anhalt: Brocken | Schleswig-Holstein: Bungsberg | Thüringen: Großer Beerberg