Stechwinden
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Hohe Stechwinde (Smilax excelsa) | ||||||||||||
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Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
Smilax | ||||||||||||
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Die Stechwinden (Smilax), auch Sarsaparille oder Sassaparille genannt, sind eine Pflanzengattung in der Familie der Stechwindengewächse (Smilacaceae). Die etwa 300 Arten sind fast weltweit verbreitet.<ref name="FoC" />
Inhaltsverzeichnis
Beschreibung
Veracruz-Stechwinde (Smilax aristolochiifolia)
Erscheinungsbild und Blätter
Stechwinden-Arten wachsen als immergrüne, kletternde oder weniger oft fast aufrechte, manchmal ausdauernde krautige Pflanzen, manche Arten verholzen und sind Sträucher, selten Halbsträucher.<ref name="FoC" /> Als Überdauerungsorgane werden meist kurze, starke, dicke Rhizome gebildet.<ref name="FoC" /> Es sind mehr oder weniger stark verholzende, mehr oder weniger lange und mehr oder weniger stark verzweigte, meist stachelige Sprossachsen vorhanden.
Die wechselständig<ref name="FE1980" /> und manchmal zweizeilig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die meist im unteren Bereich schmal geflügelten Blattstiele besitzen eine Abszissionszone (Stelle an der das Blatt abgeworfen wird) zwischen geflügelten und oberen Bereich.<ref name="FoC" /> Die einfachen Blattspreiten sind meist eiförmig bis lanzettlich<ref name="FoC" /> und besitzen oft gerundeten oder spießförmigen Spreitengrund.<ref name="FE1980" /> Zwischen den drei bis sieben Hauptnerven ist eine deutliche Netznervatur vorhanden.<ref name="FoC" /> Oft sind an der Basis des Blattstieles zwei Ranken vorhanden.<ref name="FE1980" />
Blütenstände und Blüten
Die Blütenstände stehen seitenständigen in laubblatt- oder schuppenartigen Tragblättern auf Blütenstandsschäften, die manchmal an ihrer Basis ein schuppenähnliches Prophyll besitzen.<ref name="FoC" /> Der rispige, ährige oder traubige Gesamtblütenstand enthält ein bis selten drei mehr oder weniger kopfigen doldigen Teilblütenständen.<ref name="FoC" />
Stechwinden-Arten sind zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch).<ref name="FE1980" /> Die relativ kleinen, eingeschlechtigen Blüten sind dreizählig.<ref name="FoNA" /><ref name="FoC" /> Die zwei × drei meist freien (bei Smilax synandra verwachsenen), relativ kleinen Blütenhüllblätter sind grünlich bis weiß.<ref name="FE1980" /> In den männlichen Blüten sind zwei Kreise mit je drei freien Staubblättern vorhanden;<ref name="FE1980" /> selten acht oder mehr Staubblätter vorhanden. Die Staubblätter sind an der Basis der Blütenhüllblätter inseriert. Die Staubbeutel besitzen meist nur eine Theka.<ref name="FoC" /> Drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen dreikammerigen Fruchtknoten verwachsen.<ref name="FE1980" /> Die Fruchtknotenkammern enthalten jeweils ein bis zwei Samenanlagen.<ref name="FoC" /> Auf einem sehr kurzen bis kaum erkennbaren Griffel sitzen drei Narben vorhanden.<ref name="FE1980" /><ref name="FoC" /> In den weiblichen Blüten können bis zu sechs Staminodien vorhanden sein.<ref name="FoC" />
Früchte und Samen
Die bei Reife roten bis schwarzen Beeren enthalten meist ein bis zwei,<ref name="FoC" /> selten bis zu drei Samen. Die dunkelbraunen<ref name="FoC" /> Samen sind glatt und glänzend.<ref name="FE1980" />
Systematik und Verbreitung
Die Gattung Smilax wurde durch Carl von Linné aufgestellt.<ref name="WCSP" /> Der Gattungsname Smilax wurde in der griechischen Antike für eine immergrüne Eichenart verwendet.<ref name="FoNA" />
Die Smilax-Arten gedeihen in tropischen, subtropischen und gemäßigten Gebieten fast weltweit. In China kommen etwa 79 Arten vor, 39 davon nur dort.<ref name="FoC" /> Die meisten Arten kommen in der Neotropis vor. Nur die drei Arten Raue Stechwinde (Smilax aspera), Smilax canariensis und Hohe Stechwinde (Smilax excelsa) kommen auch in Europa vor.<ref name="FE1980" />
In der Gattung der Stechwinden (Smilax) gibt es je nach Autor 250 bis 350 Arten:<ref name="GRIN" /><ref name="WCSP" />
- Smilax aberrans Gagnep.
- Smilax aculeatissima Conran
- Smilax amblyobasis K.Krause
- Smilax ampla Warb. ex K.Krause
- Smilax anceps Willd. (Syn.: Smilax kraussiana Meisn.): Sie ist im tropischen und südlichen Afrika sowie auf Inseln im westlichen Indische Ozean weitverbreitet.<ref name="WCSP" />
- Smilax anguina K.Krause
- Smilax annulata Warb. ex K.Krause
- Smilax aquifolium Ferrufino & Greuter
- Smilax arisanensis Hayata
- Veracruz-Stechwinde<ref name="Zander2008" /> (Smilax aristolochiifolia Mill.): Sie ist vom südlichen Mexiko bis Honduras verbreitet.<ref name="WCSP" />
- Raue Stechwinde<ref name="Zander2008" /> (Smilax aspera L.): Sie in Südeuropa, Nordafrika und im Orient verbreitet; sie ist eine der drei auch in Europa vorkommenden Arten.
- Smilax aspericaulis Wall. ex A.DC.: Das Verbreitungsgebiet reicht vom östlichen Himalaja bis Südchina und den Philippinen.<ref name="WCSP" />
- Smilax assumptionis A.DC.
- Smilax astrosperma F.T.Wang & Tang: Sie gedeiht in offenen Wäldern in Höhenlagen von 0 bis 1000 Metern in den chinesischen Provinzen Guangxi sowie Hainan.<ref name="FoC" />
- Smilax auriculata Walter
- Smilax australis R.Br. (Syn.: Smilax latifolia R.Br., Smilax spinescens Miq., Smilax latifolia var. crassinervia A.DC.)<ref name="WCSP" />
- Smilax austrozhejiangensis Q.Lin<ref name="FoC" />
- Smilax azorica H.Schaef. & P.Schönfelder
- Smilax bapouensis H.Li<ref name="FoC" />
- Smilax basilata F.T.Wang & Tang<ref name="FoC" />
- Smilax bauhinioides Kunth
- Smilax bella J.F.Macbr.
- Smilax biflora Siebold ex Miq.: Sie kommt nur im japanischen (Yakushima sowie Nansei-shoto) vor.<ref name="WCSP" />
- Smilax biltmoreana (Small) J.B.Norton ex Pennell
- Smilax biumbellata T.Koyama
- Smilax blumei A.DC.
- Smilax bona-nox L.: Sie ist von den USA bis Mexiko und auf den Bermudas verbreitet.<ref name="WCSP" />
- Smilax borneensis A.DC.
- Smilax bracteata C.Presl
- Smilax brasiliensis Spreng.
- Smilax californica (A.DC.) A.Gray
- Smilax calophylla Wall. ex A.DC.
- Smilax cambodiana Gagnep.
- Smilax campestris Griseb.
- Smilax canariensis Willd.: Sie kommt auf den Kanaren, auf den Azoren und Madeira vor.<ref name="WCSP" /><ref name="FE1980" />
- Smilax canellifolia Mill.
- Smilax celebica Blume
- Smilax chapaensis Gagnep.
- China-Stechwinde<ref name="Zander2008" /> (Smilax china L.): Sie in China, Korea, Japan und Indochina verbreitet; mit nicht windendem, stachligem Stängel, herzförmig-rundlichen, kurz zugespitzten Blättern und einfachen Blütendolden, liefert in dem knolligen Wurzelstock die sogenannte Chinawurzel (Pockenwurzel). Diese schmeckt indifferent, dann etwas kratzend, ist geruchlos und enthält besonders Smilacin. Sie kam 1525 durch Vinzenz Gilius von Tristan nach Europa, wurde als Mittel gegen Lustseuche empfohlen und gelangte zu großer Berühmtheit wegen der guten Wirkungen, welche sie an dem von der Gicht geplagten Kaiser Karl V. übte.
- Smilax chingii F.T.Wang & Tang<ref name="FoC" />
- Smilax cinnamomea Desf. ex A.DC.
- Smilax cissoides M.Martens & Galeotti
- Smilax cocculoides Warb.
- Smilax cognata Kunth
- Smilax compta (Killip & C.V.Morton) Ferrufino
- Smilax corbularia Kunth: Das Verbreitungsgebiet reicht vom südlichen China bis ins westliche Malesien.<ref name="WCSP" />
- Smilax cordato-ovata Rich.
- Smilax cordifolia Humb. & Bonpl. ex Willd.
- Smilax coriacea Spreng.
- Smilax cristalensis Ferrufino & Greuter
- Smilax cuprea Ferrufino & Greuter
- Smilax cuspidata Duhamel
- Smilax cyclophylla Warb.
- Smilax darrisii H.Lév.
- Smilax davidiana A.DC.
- Smilax densibarbata F.T.Wang & Tang<ref name="FoC" />
- Smilax discotis Warb.
- Smilax domingensis Willd.
- Smilax ecirrhata (Engelm. ex Kunth) S.Watson
- Smilax elastica Griseb.
- Smilax elegans Wall. ex Kunth
- Smilax elegantissima Gagnep.
- Smilax elmeri Merr.
- Smilax elongatoumbellata Hayata
- Smilax emeiensis J.M.Xu<ref name="FoC" />
- Smilax erecta Merr.
- Hohe Stechwinde<ref name="Zander2008" /> (Smilax excelsa L.): Sie kommt von der Balkanhalbinsel bis zum Iran vor.<ref name="WCSP" /><ref name="FE1980" />
- Smilax extensa Wall. ex Hook. f.
- Smilax ferox Wall. ex Kunth: Das Verbreitungsgebiet reicht von Nepal bis in südliche China.<ref name="WCSP" />
- Smilax flavicaulis Rusby
- Smilax fluminensis Steud.
- Smilax fooningensis F.T.Wang & Tang<ref name="FoC" />
- Smilax gagnepainii T.Koyama
- Smilax gigantea Merr.
- Smilax gigantocarpa Koord.
- Smilax glabra Roxb.: Das Verbreitungsgebiet reicht von Assam und bis Taiwan und Indochina.<ref name="WCSP" />
- Smilax glauca Walter: Sie ist von den USA bis Mexiko verbreitet.<ref name="WCSP" />
- Smilax glaucochina Warb. ex Diels
- Smilax glyciphylla Sm.
- Smilax goyazana A.DC.
- Smilax gracilior Ferrufino & Greuter
- Smilax griffithii A.DC.
- Smilax guianensis Vitman
- Smilax guiyangensis C.X.Fu & C.D.Shen<ref name="FoC" />
- Smilax havanensis Jacq.
- Smilax hayatae T.Koyama
- Smilax hemsleyana Craib
- Smilax herbacea L.: Sie ist vom östlichen Kanada bis in die östlichen USA verbreitet.<ref name="WCSP" />
- Smilax hilariana A.DC.
- Smilax horridiramula Hayata
- Smilax hugeri (Small) J.B.Norton ex Pennell
- Smilax hypoglauca Benth.
- Smilax ilicifolia Desv. ex Ham.
- Smilax illinoensis Mangaly
- Smilax indosinica T.Koyama
- Smilax inversa T.Koyama
- Smilax irrorata Mart. ex Griseb.
- Smilax jamesii G.A.Wallace
- Smilax japicanga Griseb.: Sie ist im südöstlichen Brasilien verbreitet.<ref name="WCSP" />
- Smilax javensis A.DC.
- Smilax jiankunii H.Li
- Smilax kaniensis K.Krause
- Smilax keyensis Warb. ex K.Krause
- Smilax kingii Hook. f.
- Smilax klotzschii Kunth
- Smilax korthalsii A.DC.
- Smilax kwangsiensis F.T.Wang & Tang<ref name="FoC" />
- Smilax lanceifolia Roxb.
- Smilax lappacea Humb. & Bonpl. ex Willd.
- Smilax larvata Griseb.
- Smilax lasioneura Hook.
- Smilax laurifolia L.: Die Heimat sind die südöstliche USA bis zum östlichen Texas, die Bahamas und Kuba.<ref name="WCSP" />
- Smilax lebrunii H.Lév.
- Smilax leucophylla Blume
- Smilax ligneoriparia C.X.Fu & P.Li<ref name="FoC" />
- Smilax ligustrifolia A.DC.
- Smilax loheri Merr.
- Smilax longifolia Rich. (Syn.: Smilax papyracea Duhamel, Smilax acuminata Willd., Smilax flavescens Desv. ex Ham., Smilax syphilitica Mart. nom. illeg., Smilax longifolia var. variegata B.S.Williams, Smilax officinalis Poepp. ex A.DC. nom. inval. non Kunth, Sarsaparilla acuminata (Willd.) Kuntze): Das Verbreitungsgebiet ist Hispaniola und das tropische Südamerika.<ref name="WCSP" />
- Smilax lucida Merr.
- Smilax luei T.Koyama
- Smilax lunglingensis F.T.Wang & Tang<ref name="FoC" />
- Smilax lushuiensis S.C.Chen
- Smilax lutescens Vell.
- Smilax luzonensis C.Presl
- Smilax macrocarpa Blume
- Smilax magnifolia J.F.Macbr.
- Smilax mairei H.Lév.
- Smilax malipoensis S.C.Chen<ref name="FoC" />
- Smilax maritima Feay ex Alph.Wood
- Smilax maypurensis Humb. & Bonpl. ex Willd.
- Smilax megacarpa A.DC.
- Smilax megalantha C.H.Wright
- Smilax melanocarpa Ridl.
- Smilax melastomifolia Sm. (Syn.: Smilax sandwicensis Kunth, Smilax hawaiensis Seem.): Die Heimat ist Hawaii.<ref name="WCSP" />
- Smilax menispermoidea A.DC.
- Smilax microchina T.Koyama
- Smilax microphylla C.H.Wright
- Smilax minarum A.DC.
- Smilax minutiflora A.DC.
- Smilax modesta A.DC.
- Smilax mollis Humb. & Bonpl. ex Willd.
- Smilax moranensis M.Martens & Galeotti
- Smilax munita S.C.Chen (Syn.: Smilax rigida Wall.): Sie ist von Nepal bis Yunnan verbreitet.<ref name="WCSP" />
- Smilax muscosa Toledo
- Smilax myosotiflora A.DC.
- Smilax myrtillus A.DC.
- Smilax nageliana A.DC.
- Smilax nana F.T.Wang<ref name="FoC" />
- Smilax nantoensis T.Koyama
- Smilax neocaledonica Schltr.
- Smilax nervomarginata Hayata
- Smilax nigrescens F.T.Wang & Tang<ref name="FoC" />
- Smilax nipponica Miq.
- Smilax nova-guineensis T.Koyama
- Smilax obliquata Duhamel
- Smilax oblongata Sw.
- Smilax oblongifolia Pohl ex Griseb.
- Smilax ocreata A.DC.
- Smilax odoratissima Blume
- Smilax officinalis Kunth non Griseb. non Poepp. ex A.DC. (Syn.: Smilax bernhardii F.W.Apt, Smilax gilgiana F.W.Apt, Smilax tonduzii F.W.Apt, Smilax vanilliodora F.W.Apt, Smilax barbillana Cufod., Smilax standleyi Killip & C.V.Morton, Smilax chiriquensis C.V.Morton): Sie ist von Honduras bis Ecuador verbreitet.<ref name="WCSP" />
- Smilax orbiculata Labill.
- Honduras-Stechwinde<ref name="Zander2008" /> (Smilax ornata Lem., Syn.: Smilax grandifolia Regel nom. illeg., Smilax utilis Hemsl. nom. illeg. non C.H.Wright, Smilax regelii Killip & C.V.Morton, Smilax regelii var. albida Killip & C.V.Morton): Sie ist von Mexiko bis Zentralamerika verbreitet.<ref name="WCSP" />
- Smilax orthoptera A.DC.
- Smilax outanscianensis Pamp.
- Smilax ovalifolia Roxb. ex D.Don
- Smilax ovatolanceolata T.Koyama
- Smilax pachysandroides T.Koyama
- Smilax paniculata M.Martens & Galeotti
- Smilax papuana Lauterb.
- Smilax perfoliata Lour.
- Smilax petelotii T.Koyama
- Smilax pilcomayensis Guagl. & Gattuso
- Smilax pilosa Andreata & Leoni
- Smilax pinfaensis H.Lév. & Vaniot
- Smilax plurifurcata A.DC.
- Smilax poilanei Gagnep.
- Smilax polyacantha Wall. ex Kunth
- Smilax polyantha Griseb.
- Smilax polycolea Warb.
- Smilax populnea Kunth
- Smilax pottingeri Prain
- Smilax pseudochina L.
- Smilax pulverulenta Michx.
- Smilax pumila Walter
- Smilax purhampuy Ruiz (Syn.: Smilax febrifuga Kunth): Sie ist von Zentral- bis ins tropischen Südamerika weitverbreitet.<ref name="WCSP" />
- Smilax purpurata G.Forst.
- Smilax pygmaea Merr.
- Smilax quadrata A.DC.
- Smilax quadrumbellata T.Koyama
- Smilax quinquenervia Vell. (Syn.: Smilax officinalis Griseb. nom. illeg. non Kunth, Smilax procera Griseb., Smilax pohliana Kunth, Smilax tijucensis A.DC.)
- Smilax remotinervis Hand.-Mazz.
- Smilax retroflexa (F.T.Wang & Tang) S.C.Chen<ref name="FoC" />
- Smilax riparia A.DC.: Sie ist mit mehreren Varietäten von China bis zu den Philippinen verbreitet.<ref name="WCSP" /><ref name="FoC" />
- Rundblättrige Stechwinde<ref name="Zander2008" /> (Smilax rotundifolia L.): Sie ist in Kanada und in den USA verbreitet.
- Smilax roxburghiana Wall. ex A.DC.
- Smilax rubromarginata K.Krause
- Smilax rufescens Griseb.
- Smilax ruiziana Kunth
- Smilax salicifolia Griseb.
- Smilax sanguinea Posada-Ar.
- Smilax santaremensis A.DC.
- Smilax saulensis J.D.Mitch.
- Smilax schomburgkiana Kunth
- Smilax scobinicaulis C.H.Wright
- Smilax sebeana Miq.
- Smilax setiramula F.T.Wang & Tang<ref name="FoC" />
- Smilax setosa Miq.
- Smilax sieboldii Miq.: Sie ist in China und Ostasien verbreitet.<ref name="WCSP" />
- Smilax sinclairii T.Koyama
- Smilax siphilitica Humb. & Bonpl. ex Willd.
- Smilax solanifolia A.DC.
- Smilax spicata Vell.
- Smilax spinosa Mill.
- Smilax spissa Killip & C.V.Morton
- Smilax spruceana A.DC.
- Smilax stans Maxim.
- Smilax stenophylla A.DC.
- Smilax subinermis C.Presl
- Smilax subpubescens A.DC.
- Smilax subsessiliflora Duhamel
- Smilax synandra Gagnep.
- Smilax talbotiana A.DC.
- Steifborstige Stechwinde<ref name="Zander2008" /> (Smilax tamnoides L.): Sie ist in den USA verbreitet.
- Smilax tetraptera Schltr.
- Smilax timorensis A.DC.
- Smilax tomentosa Kunth
- Smilax trachypoda J.B.Norton
- Smilax trinervula Miq.
- Smilax tsinchengshanensis F.T.Wang<ref name="FoC" />
- Smilax tuberculata C.Presl
- Smilax turbans F.T.Wang & Tang<ref name="FoC" />
- Smilax utilis C.H.Wright non Hemsl.
- Smilax vaginata Decne.: Sie ist von Afghanistan bis Assam verbreitet.<ref name="WCSP" />
- Smilax vanchingshanensis (F.T.Wang & Tang) F.T.Wang & Tang<ref name="FoC" />
- Smilax velutina Killip & C.V.Morton
- Smilax verrucosa Griseb.
- Smilax verticalis Gagnep.
- Smilax vitiensis (Seem.) A.DC.
- Smilax wallichii Kunth
- Smilax walteri Pursh: Sie ist von den südöstlichen USA bis Texas verbreitet.<ref name="WCSP" />
- Smilax wightii A.DC.: Sie ist im Himalaja, Indien und Nepal verbreitet.<ref name="WCSP" />
- Smilax williamsii Merr.
- Smilax yunnanensis S.C.Chen<ref name="FoC" />
- Smilax zeylanica L.
Nutzung
Naturheilkunde
Die Droge unter dem Namen Sarsaparille, Radix Sarsaparillae<ref name="Merck'sWarenlexikon1884" /> aus den unterirdischen Pflanzenteilen fand von beispielsweise Smilax regelii und Smilax medica früher Verwendung in der Behandlung von Syphilis. Vereinzelt noch beispielsweise als „Blutreinigungsmittel“, harn- und schweißtreibendes Mittel, bei chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen.<ref name="Hunnius1997" /> Homöopathisch wird Sarsaparilla ("Sars.") noch gelegentlich verwendet.<ref name="HomöopathischesRepertorium2002" /> Die enthaltenen Saponine sind für unerwünschte Wirkungen wie Magen- und Nierenreizungen verantwortlich.<ref name="Braun1994" /> Keine der Wirkungen ist wissenschaftlich belegt.
Erwähnung von Sarsaparilla in der Literatur und Sonstigen
- Sarsaparilla ist die Lieblingsspeise der Schlümpfe. Die Früchte werden in deutschen Übersetzungen meist als Schlumpfbeeren bezeichnet.<ref>Ich hatte nie eine Verurteilung der Schlümpfe im Sinn! auf deutschlandfunk.de</ref>
- Sunset Sarsaparilla ist ein Erfrischungsgetränk in Fallout: New Vegas, einem Computerspiel aus der Fallout-Serie.
- Sarsaparillas werden als Getränk auf S. 309 und S. 317 des Buches Wege des Schicksals von Penelope Williams genannt.
Quellen
- Chen Xinqi (陈心启), Tetsuo Koyama: Smilax. - textgleich online wie gedrucktes Werk. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China. Volume 24: Flagellariaceae through Marantaceae, Science Press/Missouri Botanical Garden Press, Beijing/St. Louis 2000, ISBN 0-915279-83-5, S. 96.
- Walter C. Holmes: Smilax. - textgleich online wie gedrucktes Werk. In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 26: Magnoliophyta: Liliidae: Liliales and Orchidales, Oxford University Press, New York/Oxford u. a. 2002, ISBN 0-19-515208-5, S. 468.
- L. Ferrufino-Acosta: Taxonomic revision of the genus Smilax (Smilacaceae) in Central America and the Caribbean islands. In: Willdenowia, Volume 40, 2010, S. 227-280.
Einzelnachweise
<references> <ref name="GRIN"> Smilax im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. </ref> <ref name="FE1980"> Robert Anthony DeFilipps: Smilax L., S. 74. In: T. G. Tutin, V. H. Heywood, N. A. Burges, D. M. Moore, D. H. Valentine, S. M. Walters, D. A. Webb (Hrsg.): Flora Europaea. Volume 5: Alismataceae to Orchidaceae (Monocotyledones), Cambridge University Press, Cambridge 1980, ISBN 0-521-20108-X, S. 74 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). </ref> <ref name="Zander2008"> Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen. Band 2. Arten und Sorten. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.</ref> <ref name="FoC"> Chen Xinqi, Tetsuo Koyama: Smilax. - textgleich online wie gedrucktes Werk. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China. Volume 24: Flagellariaceae through Marantaceae, Science Press/Missouri Botanical Garden Press, Beijing/St. Louis 2000, ISBN 0-915279-83-5, S. 96. </ref> <ref name="FoNA"> Walter C. Holmes: Smilax. - textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 26: Magnoliophyta: Liliidae: Liliales and Orchidales, Oxford University Press, New York/Oxford u. a. 2002, ISBN 0-19-515208-5, S. 468. </ref> <ref name="WCSP"> Rafaël Govaerts (Hrsg.): Datenblatt bei World Checklist of Selected Plant Families des Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew. Zuletzt eingesehen am 30. September 2014</ref> <ref name="Hunnius1997">Hunnius Pharmazeutisches Wörterbuch, 8. Aufl. Berlin 1997</ref> <ref name="Braun1994"> Braun, Frohne: Heilpflanzenlexikon, Gustav Fischer Verlag, Stuttgart, Jena, New York, 6. Aufl. 1994</ref> <ref name="HomöopathischesRepertorium2002"> Homöopathisches Repertorium, Karlsruhe 2002, Deutsche Homöopathie Union. </ref> <ref name="Merck'sWarenlexikon1884">Sassaparille. In: Merck’s Warenlexikon. 3. Aufl. 1884 ff., S. 489 f.</ref> </references>
Historische Literatur
- Stechwinden. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 14, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/ Wien 1885–1892, S. 1036.
Weblinks
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