Heiligenhaus


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25px Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Siehe auch Heiligenhaus (Overath), Heiligenhaus Am Kreuzberg, Heilighaus (Oberwittstadt), Heiliges Haus sowie Heiligenhäuschen und Heilinghäusl.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Heiligenhaus
51.3258333333336.9663888888889187Koordinaten: 51° 20′ N, 6° 58′ O{{#coordinates:51,325833333333|6,9663888888889|primary
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  }}
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Kreis: Mettmann
Höhe: 187 m ü. NHN
Fläche: 27,52 km²
Einwohner: 25.474 (31. Dez. 2014)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-NW">Amtliche Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 23. September 2015. (Hilfe dazu)</ref>
Bevölkerungsdichte: 926 Einwohner je km²
Postleitzahl: 42579
Vorwahlen: 02054, 02056, 02102
Kfz-Kennzeichen: ME
Gemeindeschlüssel: 05 1 58 012
Stadtgliederung: 6 Honschaften
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hauptstraße 157
42579 Heiligenhaus
Webpräsenz: www.heiligenhaus.de
Bürgermeister: Jan Heinisch (CDU)
Lage der Stadt Heiligenhaus im Kreis Mettmann

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Datei:Heiligenhaus Rathaus.jpg
Heiligenhaus, Hauptstraße, Rathaus
Datei:Historisches Luftbild Straßendorf.jpg
Historische Luftaufnahme von Heiligenhaus um 1900

Heiligenhaus ist eine mittlere kreisangehörige Stadt im Norden des Kreises Mettmann. Sie liegt im Städtedreieck DüsseldorfEssenWuppertal im Niederbergischen Land und im Regierungsbezirk Düsseldorf.

Geographie

Geographische Lage

Die Stadt erstreckt sich auf einem in west-östlicher Richtung verlaufenden ungefähr 160 Meter hohen Geländerücken, der nach Norden und Süden zum Vogelsangbachtal beziehungsweise Angertal hin stark abfällt.

Heiligenhaus hat (im Uhrzeigersinn) eine gemeinsame Stadtgrenze mit der kreisfreien Stadt Essen sowie mit Velbert, Wülfrath und Ratingen (alle Kreis Mettmann).

Duisburg
18 km
Essen
15 km
Dortmund
41 km
Venlo
55 km
Nachbargemeinden Velbert
5 km
Düsseldorf
16 km
Köln
43 km
Wuppertal
16 km

Alle Angaben als Luftlinienentfernung von Stadtmitte zu Stadtmitte.

Stadtteile

Die Stadt besteht aus den Stadtteilen Abtsküche, Beeker Busch, Hasselbeck, Heide, Hetterscheidt, Hofermühle, Innenstadt, Isenbügel, Leubeck, Migua, Nonnenbruch, Oberilp, Oberstadt, Tüschen, Unterilp, Unterstadt, Vogelsang, Waldsiedlung, Werkerwald und Wassermangel. Neu entstanden ist der Stadtteil Selbeck.

Der Stadtteil Hetterscheidt wurde in Harry Binghams Roman „The Sons of Adam“ (New York 2004, ISBN 0-00-715792-4) erwähnt. In diesem wird ein Kriegsgefangenenlager des untergegangenen Deutschen Kaiserreichs für westliche Offiziere während des Ersten Weltkrieges geschildert: „in Hetterscheidt […] a little way outside Düsseldorf“.

Die Hofbezeichnung Isenbügel wurde 1250 erstmals als Isenbugele erwähnt. Nach dem Hof Isenbügel wurde die gleichnamige Honschaft und somit auch der Stadtteil benannt.

Geschichte

Verwaltungsgeschichte

Die heutige Stadt Heiligenhaus ging aus dem Dorf Heiligenhaus hervor, das historisch zur Honschaft Leubeck im Amt Angermund des Herzogtums Berg gehörte.<ref name="viebahn2">Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungs-Bezirks Düsseldorf. 1836, S. 39, abgerufen am 5. Mai 2014 (Digitalisat).</ref> Seit der Franzosenzeit gehörte Heiligenhaus mit den umliegenden Ortschaften zur Bürgermeisterei Velbert, die 1846 die Rheinische Gemeindeordnung und 1856 die Rheinische Städteordnung erhielt.<ref>Amtsblatt für den Regierungsbezirk Düsseldorf 1847, S. 6</ref><ref>Amtsblatt für den Regierungsbezirk Düsseldorf 1856, S. 839</ref> Am 1. April 1897 wurde das Gebiet der alten Honschaften Hasselbeck, Hetterscheidt, Isenbügel, Leubeck, Oefte und Tüschen aus der Stadt Velbert herausgelöst und zur neuen Landgemeinde Heiligenhaus zusammengefasst, die seitdem auch eine eigene Bürgermeisterei bildete.<ref>Amtsblatt für den Regierungsbezirk Düsseldorf 1897, S. 53</ref> Oefte wurde am 1. April 1936 von Heiligenhaus an die Stadt Kettwig abgetreten.<ref>kettwig.de: Geschichte von Kettwig</ref> Die Gemeinde Heiligenhaus erhielt 1947 das Stadtrecht.<ref>heiligenhaus.de: Stadtgeschichte</ref>

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen (jeweils zum 31. Dezember):

Jahr Einwohner
1897 5.368
1947 11.947
1953 15.034
1964 25.028
1967 27.541
1975 29.886
1980 29.649
1985 28.514
1990 29.715
1995 29.487
Jahr Einwohner
2000 28.442
2001 28.402
2002 28.373
2003 28.025
2004 27.789
2005 27.750
2006 27.415
2007 27.312
2008 26.963
2009 26.818
Jahr Einwohner
2010 26.659
2011 26.462
2012 25.502
2013 25.419
Einwohnerzahl zum 9. Mai 2011 (Zensus)
männlich weiblich insgesamt
12.370 13.180 25.560

Quelle: IT.NRW

Einwohnerzahl am 30. Juni 2012
männlich weiblich insgesamt
12.967 13.446 26.413

Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW

Politik

Kommunalwahl 2009<ref>Ergebnisse der Kommunalwahl 2009. Abgerufen am 28. November 2015.</ref>
Wahlbeteiligung: 55,1 % (2004: 53,5 %)
 %
50
40
30
20
10
0
45,8 %
24,1 %
16,0 %
13,8 %
0,3 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
 %p
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-4,5 %p
-9,6 %p
± 0,0 %p
+13,8 %p
+0,3 %p
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Gemeinderat

Sitze im Rat nach der Kommunalwahl 2009
Partei / Liste 2014 2009 2004 1999
CDU 17 16 17 21
SPD 10 9 10 12
FDP 3 6 5 5
Wahlalternative Heiligenhauser Liste 4 5
Bündnis '90 Die Grünen 2

Bürgermeister

Der Stadt Heiligenhaus wurden zuletzt am 20. März 1947 ein Wappen, ein Siegel und eine Flagge verliehen.

Wappen

Blasonierung: „Geteilt von Blau und Rot durch ein überhöhten silbernen (weißen) Sparren; unten ein silberner (weißer) Amboss, darüber gekreuzt eine silberne (weiße) Zange und ein silberner (weißer) Hammer.“

Die 1947 zur Stadt erhobene Gemeinde beherbergte seit dem 17. Jahrhundert sogenannte Hausschmieden, deren Werkzeuge die damalige Eisenindustrie, besonders Schloss- und Beschlägeherstellung, darstellen sollen. Der Düsseldorfer Heraldiker Jupp Held gestaltete das Wappen 1937 in den Bergischen Farben Rot, Silber und Blau. Der Gemeinde ist am 27. November 1937 vom Oberpräsidenten in Koblenz das Wappen verliehen worden und erneut am 20. März 1947 als neue Stadt durch Urkunde des Innenministers des Landes Nordrhein-Westfalen.<ref>Heiligenhauser Wappen. Abgerufen am 7. September 2013.</ref>

Siegel

„Die Stadt führt ein Dienstsiegel mit dem Stadtwappen. Geteilt durch einen überhöhten Sparren; unten ein Amboss, darüber gekreuzt eine Zange und ein Hammer.“ <ref>Hauptsatzung der Stadt Heiligenhaus. Abgerufen am 8. September 2013 (PDF; 260 kB).</ref>

Flagge

„Die Flagge ist in drei Bahnen im Verhältnis 1 : 1 : 1 von Blau zu Weiß zu Rot quergestreift und zeigt in der Mitte das Stadtwappen im Schild.“ <ref>Stadt Heiligenhaus. Abgerufen am 7. September 2013.</ref>

Den 2005 ausgeschriebenen Wettbewerb für ein neues Logo der Stadt Heiligenhaus gewann der Diplom-Designer Sven Hornscheidt mit folgendem Entwurf: Ein dreiteiliges Signet in den Farben Rot, Grün und Blau mit dem dazu gehörigen Schriftzug „Stadt Heiligenhaus“ in Antiquaschrift. Das Blau symbolisiert die Gewässer der Naherholungsgebiete Stauteich, Angerbach- und Vogelsangbachtal, das Grün steht für das Bergische Land und das Rot zeichnet unter sich eine weiße Sheddach-Silhouette ab und symbolisiert damit die wirtschaftliche Produktivität der Stadt. <ref>Ein neues Gesicht für Heiligenhaus. Abgerufen am 8. September 2013.</ref>

Städtepartnerschaften

Städtepartnerschaften bestehen zu:

Datei:Heiligenhaus st suitbertus.JPG
Pfarrkirche St. Suitbertus
Datei:Abtkueche Kapelle.jpg
Kapelle St. Jakobus, Abtsküche
Datei:Abtskuecher Stauteich.jpg
Abtskücher Stauteich
Datei:Heiligenhaus plastik kirchplatz.JPG
Bronzefiguren am Kirchplatz

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Im kulturellen Bereich finden Kunstausstellungen, Theatervorstellungen, Kleinkunst und Konzertabende in der Aula des Immanuel-Kant-Gymnasiums und im „Club – Zentrum für Kultur und Freizeit“ des Jugendfreizeitheimes statt. Außerdem bestehen eine Stadtbücherei, Museum Abtsküche – Heimatkundliche Sammlung – mit Backhaus und das Feuerwehrmuseum mit Geräten und Ausrüstungsgegenständen aus 150 Jahren Feuerwehrgeschichte.

Bauwerke

Sport

Das Sportangebot der Stadt Heiligenhaus umfasst neben Ballsportarten wie Handball, Fußball, Badminton, Tischtennis und Volleyball auch die Möglichkeit des (Sport-)Schwimmens im stadteigenen Frei- und Hallenbad Heljensbad.

In der HSG Velbert/Heiligenhaus spielen über 500 Spieler und ca. 25 Mannschaften Handball. Die HSG wird von mehr als 50 Trainern, Übungsleitern und Betreuern unterstützt. Die Jugendarbeit wird von dem Förderverein H-F-V aktiv gefördert.

An der Grenze zu Homberg befindet sich außerdem der Flugplatz Meiersberg, auf dem sowohl Segel- als auch Motorflug betrieben wird. Die ebenfalls auf dem Flugplatz stattfindenden und sich jeweils jährlich abwechselnden Drachen- bzw. Modellbaufeste sind auch über die Stadtgrenzen hinweg bekannt.

Darüber hinaus führen 45 km markierte Wanderwege im Umkreis der „Industriestadt im Grünen“ durch das Anger- und Vogelsangbachtal bis ins Ruhrtal.

Wirtschaft und Infrastruktur

Heiligenhaus hatte 2008 gut 9000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, davon die meisten in der mittelständisch strukturierten Metall verarbeitenden Industrie. Bedeutung hat die Stadt als Standort der Zulieferindustrie für die deutsche Automobilproduktion, es werden Schlösser, Beschläge, Verriegelungen produziert. Traditionell ist in Heiligenhaus Schloss- und Baubeschlagindustrie ansässig. Bekanntester Industriebetrieb ist die Kiekert AG als Hersteller von Autoschließsystemen unter anderem für VW und BMW. Im Jahr 2000 wurde die Kiekert AG vom Finanzinvestor Permira für 530 Mio. € über eine fremdfinanzierte Übernahme erworben. Aufgrund der hierbei übertragenen Schuldenlast und der schlechten Konjunktur auf dem Automobilmarkt drohte die Firma 2006 in die Insolvenz zu gehen. Die Insolvenz konnte jedoch abgewendet werden.

Die gesamte Industrie in Heiligenhaus hatte im Jahr 2008 einen Umsatz von 987 Mio. Euro.<ref>http://www.heiligenhaus.de/index.php?id=31#wirtschaftsstruktur Wirtschaftsdaten Heiligenhaus</ref>

Schienen- und Busverkehr

Datei:Heiligenhaus bahnhof 2012 von osten.JPG
Panoramaradweg am ehemaligen Bahnhof Heiligenhaus

In Heiligenhaus gibt es keinen Bahnanschluss mehr, der Schienenpersonenverkehr wurde im Jahre 1960 eingestellt. Die heute stillgelegte Niederbergbahn wurde von 1913 bis 1926 errichtet und führte von Kettwig über Heiligenhaus, Velbert und Wülfrath nach Vohwinkel. Ihr Bau führte in den 1920er Jahren zu einer massiven Verschuldung der Stadt. Die Reichsbahn wollte nach dem Ersten Weltkrieg die Trasse nur weiterbauen, wenn sich die Stadt zu einem Drittel an ihrer Finanzierung beteiligen würde, dies war eine für die Stadt nicht aufzubringende Summe. Velbert bot an, den Bau zu finanzieren, wenn Heiligenhaus sich eingemeinden ließe, was ausgeschlagen wurde. Schließlich gab es Unterstützung durch die Stadt Kettwig und den Kreis Düsseldorf-Mettmann.

Bis zum Zweiten Weltkrieg waren Güter- und Personenverkehr auf der Strecke recht gering. Da jedoch die Industrie in Heiligenhaus und Velbert zu wichtigen Rüstungsproduzenten entwickelten und die Pendlerzahlen nach Velbert enorm stiegen, war die Strecke während des Zweiten Weltkrieges ausgelastet. Als die Strecken um die Großstädte herum immer stärker durch Bombenangriffe zerstört wurden, befuhren auch Fernverkehrszüge die Niederbergbahn. Ein Ende fand dieser starke Verkehr, als die zurückweichenden deutschen Truppen im April 1945 die Ruhrbrücke bei Kettwig sprengten; bis 1951 endeten alle Züge in Kettwig vor der Brücke. Schon 1960 wurde der Personenverkehr komplett eingestellt, die Strecke von Heiligenhaus nach Kettwig stillgelegt und 1980 zum Fahrradweg umgebaut. Am 28. Dezember 1994 fuhr der letzte Güterzug von Heiligenhaus nach Velbert.

Die Bahnlinie führt im Heiligenhauser Stadtgebiet über zwei große Natursteinviadukte. Eine Reaktivierung der Niederbergbahn im Rahmen einer so genannten Circle Line von Wuppertal über Velbert und Heiligenhaus nach Düsseldorf ist immer wieder in der Diskussion. Um das Band der Trasse als Ganzes zu erhalten wurde jedoch zunächst ein Fußgänger- und Fahrradweg auf der stillgelegten Trasse angelegt. Der Panoramaradweg Niederbergbahn wurde im Sommer 2011 fertiggestellt und bietet nun eine durchgehende Radverbindung zwischen Kettwig und Vohwinkel.

Am 11. Oktober 1899 wurde die 6,5 km lange elektrische Straßenbahnlinie von Velbert nach Heiligenhaus eröffnet. Diese wurde 1952 stillgelegt. Von 1899 bis 1923 verkehrte eine dampfbetriebene Kleinbahn von Heiligenhaus nach Hösel. Auf der Gesamtstrecke dieser beiden ehemaligen Straßenbahnlinien verkehrt heute die Buslinie 770.

Die Buslinien 770 nach Hösel S und 771 nach Ratingen Mitte stellen den Anschluss an die S 6 KölnDüsseldorf–Ratingen Ost–Essen her – die Linie 770 am Bahnhof Hösel, die Linie 771 am Bahnhof Ratingen Ost. Der Bahnhof Hösel ist der nächstgelegenere Bahnhof. Außerdem bestehen durch die Buslinien 772 und 774 zwei Verbindungen über den Stadtteil Isenbügel nach Kettwig und an den dort gelegenen S-Bahn-Haltepunkt Kettwig Stausee (nur mit Linie 772 erreichbar). In östlicher Richtung stellen die Linien 770 und 771 die Verbindung nach Velbert Zentraler Omnibusbahnhof und die 774 die Verbindung zum Klinikum Niederberg her. Daneben gibt es noch einen Schnellbus (SB 19) nach Velbert und Essen und die innerstädtische Linie O 17.

Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.

Wirtschaftsstruktur

Wirtschaftsstruktur (31. Dezember 2005) – Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte
absolut in %
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei, Fischzucht 109 1.1
Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden 0 0,0
Verarbeitendes Gewerbe 6244 64,9
Energie- und Wasserversorgung 72 0,7
Baugewerbe 394 4,1
Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kfz und Gebrauchsgütern 1035 10,8
Gastgewerbe 101 1,0
Verkehr und Nachrichtenübermittlung 360 3,7
Kredit- und Versicherungsgewerbe 110 1,1
Grundstücks- und Wohnungswesen 285 3,0
Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung 219 2,3
Erziehung und Unterricht 67 0,7
Gesundheits-, Veterinär-, Sozialwesen 477 5,0
Erbringung sonstiger öffentlicher und persönlicher Dienstleistungen, Private Haushalte 151 1,6
sonstiges 0 0,0
gesamt 9626 100
Veränderung seit 1999 (31.12) -2685 -21,8

Öffentliche Einrichtungen

Das Rathaus, in der Stadtmitte gelegen, ist seit 1989 durch einen modernen Anbau gemeinsames Haus für Rat und Verwaltung. Im neu gestalteten Ratssaal finden nicht nur Sitzungen des Rates, sondern auch Empfänge, Kleinkunst-Veranstaltungen und bürgerschaftliche Begegnungen statt.

Das Klinikum Niederberg im benachbarten Velbert, dessen Eigentümer die Städte Velbert und Heiligenhaus sind, ist auch für Heiligenhaus zuständig.

Bildung

Heiligenhaus verfügt über 15 Kindergärten, sechs Grundschulen, eine Realschule, eine Gesamtschule und ein Gymnasium. Die berufsbildenden Schulen sind in den Nachbarstädten Velbert und Ratingen ansässig. Für die Erwachsenenbildung steht der Volkshochschul-Zweckverband Velbert/Heiligenhaus zur Verfügung. Ein Studium ist an dem Campus Velbert/Heiligenhaus der Hochschule Bochum möglich. Die Musikschule ist Ausbildungsstätte für etwa 625 Schüler.

Katastrophenschutz

In Heiligenhaus befindet sich das Logistikzentrum der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW). Des Weiteren hat der THW-Landesverband Nordrhein-Westfalen seinen Sitz in Heiligenhaus.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen

Weblinks

Commons Commons: Heiligenhaus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />