Heiligenhaus
Wappen | Deutschlandkarte | ||||||
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Wappen der Stadt Heiligenhaus |
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dim= | globe= | name= | region=DE-NW | type=city
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Basisdaten | |||||||
Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | ||||||
Regierungsbezirk: | Düsseldorf | ||||||
Kreis: | Mettmann | ||||||
Höhe: | 187 m ü. NHN | ||||||
Fläche: | 27,52 km² | ||||||
Einwohner: | 25.474 (31. Dez. 2014)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-NW">Amtliche Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 23. September 2015. (Hilfe dazu)</ref> | ||||||
Bevölkerungsdichte: | 926 Einwohner je km² | ||||||
Postleitzahl: | 42579 | ||||||
Vorwahlen: | 02054, 02056, 02102 | ||||||
Kfz-Kennzeichen: | ME | ||||||
Gemeindeschlüssel: | 05 1 58 012 | ||||||
LOCODE: | DE HES | ||||||
NUTS: | DEA1C | ||||||
Stadtgliederung: | 6 Honschaften | ||||||
Adresse der Stadtverwaltung: |
Hauptstraße 157 42579 Heiligenhaus | ||||||
Webpräsenz: | |||||||
Bürgermeister: | Jan Heinisch (CDU) | ||||||
Lage der Stadt Heiligenhaus im Kreis Mettmann | |||||||
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Heiligenhaus ist eine mittlere kreisangehörige Stadt im Norden des Kreises Mettmann. Sie liegt im Städtedreieck Düsseldorf–Essen–Wuppertal im Niederbergischen Land und im Regierungsbezirk Düsseldorf.
Inhaltsverzeichnis
Geographie
Geographische Lage
Die Stadt erstreckt sich auf einem in west-östlicher Richtung verlaufenden ungefähr 160 Meter hohen Geländerücken, der nach Norden und Süden zum Vogelsangbachtal beziehungsweise Angertal hin stark abfällt.
Heiligenhaus hat (im Uhrzeigersinn) eine gemeinsame Stadtgrenze mit der kreisfreien Stadt Essen sowie mit Velbert, Wülfrath und Ratingen (alle Kreis Mettmann).
Duisburg 18 km |
Essen 15 km |
Dortmund 41 km |
Venlo 55 km |
Nachbargemeinden | Velbert 5 km |
Düsseldorf 16 km |
Köln 43 km |
Wuppertal 16 km |
Alle Angaben als Luftlinienentfernung von Stadtmitte zu Stadtmitte.
Stadtteile
Die Stadt besteht aus den Stadtteilen Abtsküche, Beeker Busch, Hasselbeck, Heide, Hetterscheidt, Hofermühle, Innenstadt, Isenbügel, Leubeck, Migua, Nonnenbruch, Oberilp, Oberstadt, Tüschen, Unterilp, Unterstadt, Vogelsang, Waldsiedlung, Werkerwald und Wassermangel. Neu entstanden ist der Stadtteil Selbeck.
Der Stadtteil Hetterscheidt wurde in Harry Binghams Roman „The Sons of Adam“ (New York 2004, ISBN 0-00-715792-4) erwähnt. In diesem wird ein Kriegsgefangenenlager des untergegangenen Deutschen Kaiserreichs für westliche Offiziere während des Ersten Weltkrieges geschildert: „in Hetterscheidt […] a little way outside Düsseldorf“.
Die Hofbezeichnung Isenbügel wurde 1250 erstmals als Isenbugele erwähnt. Nach dem Hof Isenbügel wurde die gleichnamige Honschaft und somit auch der Stadtteil benannt.
Geschichte
Verwaltungsgeschichte
Die heutige Stadt Heiligenhaus ging aus dem Dorf Heiligenhaus hervor, das historisch zur Honschaft Leubeck im Amt Angermund des Herzogtums Berg gehörte.<ref name="viebahn2">Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungs-Bezirks Düsseldorf. 1836, S. 39, abgerufen am 5. Mai 2014 (Digitalisat). </ref> Seit der Franzosenzeit gehörte Heiligenhaus mit den umliegenden Ortschaften zur Bürgermeisterei Velbert, die 1846 die Rheinische Gemeindeordnung und 1856 die Rheinische Städteordnung erhielt.<ref>Amtsblatt für den Regierungsbezirk Düsseldorf 1847, S. 6</ref><ref>Amtsblatt für den Regierungsbezirk Düsseldorf 1856, S. 839</ref> Am 1. April 1897 wurde das Gebiet der alten Honschaften Hasselbeck, Hetterscheidt, Isenbügel, Leubeck, Oefte und Tüschen aus der Stadt Velbert herausgelöst und zur neuen Landgemeinde Heiligenhaus zusammengefasst, die seitdem auch eine eigene Bürgermeisterei bildete.<ref>Amtsblatt für den Regierungsbezirk Düsseldorf 1897, S. 53</ref> Oefte wurde am 1. April 1936 von Heiligenhaus an die Stadt Kettwig abgetreten.<ref>kettwig.de: Geschichte von Kettwig</ref> Die Gemeinde Heiligenhaus erhielt 1947 das Stadtrecht.<ref>heiligenhaus.de: Stadtgeschichte</ref>
Einwohnerentwicklung
Einwohnerzahlen (jeweils zum 31. Dezember):
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Einwohnerzahl zum 9. Mai 2011 (Zensus) | |||
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männlich | weiblich | insgesamt | |
12.370 | 13.180 | 25.560 |
Quelle: IT.NRW
Einwohnerzahl am 30. Juni 2012 | |||
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männlich | weiblich | insgesamt | |
12.967 | 13.446 | 26.413 |
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW
Politik
Gemeinderat
Partei / Liste | 2014 | 2009 | 2004 | 1999 |
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CDU | 17 | 16 | 17 | 21 |
SPD | 10 | 9 | 10 | 12 |
FDP | 3 | 6 | 5 | 5 |
Wahlalternative Heiligenhauser Liste | 4 | 5 | — | — |
Bündnis '90 Die Grünen | 2 | — | — | — |
Bürgermeister
- seit 2004: Jan Heinisch, CDU
- 1994–2004: Peter Ihle, CDU
- 1989–1994: Hermann Schwarze, SPD
- 1984–1989: Ernst Berninghaus, CDU
- 1979–1984: Helga Schniewind, FDP
- 1964–1979: Felix Wittmann, CDU
Wappen, Siegel, Flagge und Logo
Der Stadt Heiligenhaus wurden zuletzt am 20. März 1947 ein Wappen, ein Siegel und eine Flagge verliehen.
- DEU Heiligenhaus COA.svg
Wappen
- Siegel Heiligenhaus.svg
Siegel
- Flagge Heiligenhaus.svg
Flagge
- Heiligenhaus Logo.svg
Logo
Wappen
Blasonierung: „Geteilt von Blau und Rot durch ein überhöhten silbernen (weißen) Sparren; unten ein silberner (weißer) Amboss, darüber gekreuzt eine silberne (weiße) Zange und ein silberner (weißer) Hammer.“
Die 1947 zur Stadt erhobene Gemeinde beherbergte seit dem 17. Jahrhundert sogenannte Hausschmieden, deren Werkzeuge die damalige Eisenindustrie, besonders Schloss- und Beschlägeherstellung, darstellen sollen. Der Düsseldorfer Heraldiker Jupp Held gestaltete das Wappen 1937 in den Bergischen Farben Rot, Silber und Blau. Der Gemeinde ist am 27. November 1937 vom Oberpräsidenten in Koblenz das Wappen verliehen worden und erneut am 20. März 1947 als neue Stadt durch Urkunde des Innenministers des Landes Nordrhein-Westfalen.<ref>Heiligenhauser Wappen. Abgerufen am 7. September 2013. </ref>
Siegel
„Die Stadt führt ein Dienstsiegel mit dem Stadtwappen. Geteilt durch einen überhöhten Sparren; unten ein Amboss, darüber gekreuzt eine Zange und ein Hammer.“ <ref>Hauptsatzung der Stadt Heiligenhaus. Abgerufen am 8. September 2013 (PDF; 260 kB). </ref>
Flagge
„Die Flagge ist in drei Bahnen im Verhältnis 1 : 1 : 1 von Blau zu Weiß zu Rot quergestreift und zeigt in der Mitte das Stadtwappen im Schild.“ <ref>Stadt Heiligenhaus. Abgerufen am 7. September 2013. </ref>
Logo
Den 2005 ausgeschriebenen Wettbewerb für ein neues Logo der Stadt Heiligenhaus gewann der Diplom-Designer Sven Hornscheidt mit folgendem Entwurf: Ein dreiteiliges Signet in den Farben Rot, Grün und Blau mit dem dazu gehörigen Schriftzug „Stadt Heiligenhaus“ in Antiquaschrift. Das Blau symbolisiert die Gewässer der Naherholungsgebiete Stauteich, Angerbach- und Vogelsangbachtal, das Grün steht für das Bergische Land und das Rot zeichnet unter sich eine weiße Sheddach-Silhouette ab und symbolisiert damit die wirtschaftliche Produktivität der Stadt. <ref>Ein neues Gesicht für Heiligenhaus. Abgerufen am 8. September 2013. </ref>
Städtepartnerschaften
Städtepartnerschaften bestehen zu:
- Vereinigtes Königreich Basildon und Mansfield in England
- Frankreich Meaux in Frankreich
- Deutschland Zwönitz im Erzgebirge.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Im kulturellen Bereich finden Kunstausstellungen, Theatervorstellungen, Kleinkunst und Konzertabende in der Aula des Immanuel-Kant-Gymnasiums und im „Club – Zentrum für Kultur und Freizeit“ des Jugendfreizeitheimes statt. Außerdem bestehen eine Stadtbücherei, Museum Abtsküche – Heimatkundliche Sammlung – mit Backhaus und das Feuerwehrmuseum mit Geräten und Ausrüstungsgegenständen aus 150 Jahren Feuerwehrgeschichte.
Bauwerke
- Die evangelisch-lutherische Kirche von 1788/89 an der Hauptstraße wurde 1928 abgerissen.
- Ev.-ref. Stadtkirche (Alte Kirche); schlichte barocke Saalkirche von 1769.
- Katholische Kirchen St. Suitbertus (genannt „Dom“ aufgrund des hohen, weithin sichtbaren, neugotischen Turmhelms; Grundsteinlegung der Kirche am 5. Juli 1896, später Kriegsbeschädigungen) und St. Ludgerus (Konsekration 1962); ferner die katholische Kapelle St. Jakobus Abtsküche (fertiggestellt 1909 im neoromanischen Stil) in der Abtsküche/Hetterscheidt gegenüber dem Stauteich, dort ehemalige Sommerresidenz der Äbte von Kloster Werden, genannt Schloss Hetterscheidt.
- Die ehemalige Pilgerhütte Otterbeck in Heiligenhaus, in der Gerhard Tersteegen wirkte, hat ihren Namen nach den dort ansässigen Bauern. Vermutlich ist die Familie Otterbeck zurückzuführen auf eine gleichnamige Bauerschaft bei Gescher in Westfalen. Die Otterbeek heißt heute kartografisch „Uhlandsbach“.
- Ehemaliges Rittergut Haus Rossdelle
- 2009 wurde die erste Waggonbrücke Deutschlands von Ulrich Diehl errichtet.
Sport
Das Sportangebot der Stadt Heiligenhaus umfasst neben Ballsportarten wie Handball, Fußball, Badminton, Tischtennis und Volleyball auch die Möglichkeit des (Sport-)Schwimmens im stadteigenen Frei- und Hallenbad Heljensbad.
In der HSG Velbert/Heiligenhaus spielen über 500 Spieler und ca. 25 Mannschaften Handball. Die HSG wird von mehr als 50 Trainern, Übungsleitern und Betreuern unterstützt. Die Jugendarbeit wird von dem Förderverein H-F-V aktiv gefördert.
An der Grenze zu Homberg befindet sich außerdem der Flugplatz Meiersberg, auf dem sowohl Segel- als auch Motorflug betrieben wird. Die ebenfalls auf dem Flugplatz stattfindenden und sich jeweils jährlich abwechselnden Drachen- bzw. Modellbaufeste sind auch über die Stadtgrenzen hinweg bekannt.
Darüber hinaus führen 45 km markierte Wanderwege im Umkreis der „Industriestadt im Grünen“ durch das Anger- und Vogelsangbachtal bis ins Ruhrtal.
Wirtschaft und Infrastruktur
Heiligenhaus hatte 2008 gut 9000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, davon die meisten in der mittelständisch strukturierten Metall verarbeitenden Industrie. Bedeutung hat die Stadt als Standort der Zulieferindustrie für die deutsche Automobilproduktion, es werden Schlösser, Beschläge, Verriegelungen produziert. Traditionell ist in Heiligenhaus Schloss- und Baubeschlagindustrie ansässig. Bekanntester Industriebetrieb ist die Kiekert AG als Hersteller von Autoschließsystemen unter anderem für VW und BMW. Im Jahr 2000 wurde die Kiekert AG vom Finanzinvestor Permira für 530 Mio. € über eine fremdfinanzierte Übernahme erworben. Aufgrund der hierbei übertragenen Schuldenlast und der schlechten Konjunktur auf dem Automobilmarkt drohte die Firma 2006 in die Insolvenz zu gehen. Die Insolvenz konnte jedoch abgewendet werden.
Die gesamte Industrie in Heiligenhaus hatte im Jahr 2008 einen Umsatz von 987 Mio. Euro.<ref>http://www.heiligenhaus.de/index.php?id=31#wirtschaftsstruktur Wirtschaftsdaten Heiligenhaus</ref>
Schienen- und Busverkehr
In Heiligenhaus gibt es keinen Bahnanschluss mehr, der Schienenpersonenverkehr wurde im Jahre 1960 eingestellt. Die heute stillgelegte Niederbergbahn wurde von 1913 bis 1926 errichtet und führte von Kettwig über Heiligenhaus, Velbert und Wülfrath nach Vohwinkel. Ihr Bau führte in den 1920er Jahren zu einer massiven Verschuldung der Stadt. Die Reichsbahn wollte nach dem Ersten Weltkrieg die Trasse nur weiterbauen, wenn sich die Stadt zu einem Drittel an ihrer Finanzierung beteiligen würde, dies war eine für die Stadt nicht aufzubringende Summe. Velbert bot an, den Bau zu finanzieren, wenn Heiligenhaus sich eingemeinden ließe, was ausgeschlagen wurde. Schließlich gab es Unterstützung durch die Stadt Kettwig und den Kreis Düsseldorf-Mettmann.
Bis zum Zweiten Weltkrieg waren Güter- und Personenverkehr auf der Strecke recht gering. Da jedoch die Industrie in Heiligenhaus und Velbert zu wichtigen Rüstungsproduzenten entwickelten und die Pendlerzahlen nach Velbert enorm stiegen, war die Strecke während des Zweiten Weltkrieges ausgelastet. Als die Strecken um die Großstädte herum immer stärker durch Bombenangriffe zerstört wurden, befuhren auch Fernverkehrszüge die Niederbergbahn. Ein Ende fand dieser starke Verkehr, als die zurückweichenden deutschen Truppen im April 1945 die Ruhrbrücke bei Kettwig sprengten; bis 1951 endeten alle Züge in Kettwig vor der Brücke. Schon 1960 wurde der Personenverkehr komplett eingestellt, die Strecke von Heiligenhaus nach Kettwig stillgelegt und 1980 zum Fahrradweg umgebaut. Am 28. Dezember 1994 fuhr der letzte Güterzug von Heiligenhaus nach Velbert.
Die Bahnlinie führt im Heiligenhauser Stadtgebiet über zwei große Natursteinviadukte. Eine Reaktivierung der Niederbergbahn im Rahmen einer so genannten Circle Line von Wuppertal über Velbert und Heiligenhaus nach Düsseldorf ist immer wieder in der Diskussion. Um das Band der Trasse als Ganzes zu erhalten wurde jedoch zunächst ein Fußgänger- und Fahrradweg auf der stillgelegten Trasse angelegt. Der Panoramaradweg Niederbergbahn wurde im Sommer 2011 fertiggestellt und bietet nun eine durchgehende Radverbindung zwischen Kettwig und Vohwinkel.
Am 11. Oktober 1899 wurde die 6,5 km lange elektrische Straßenbahnlinie von Velbert nach Heiligenhaus eröffnet. Diese wurde 1952 stillgelegt. Von 1899 bis 1923 verkehrte eine dampfbetriebene Kleinbahn von Heiligenhaus nach Hösel. Auf der Gesamtstrecke dieser beiden ehemaligen Straßenbahnlinien verkehrt heute die Buslinie 770.
Die Buslinien 770 nach Hösel S und 771 nach Ratingen Mitte stellen den Anschluss an die S 6 Köln–Düsseldorf–Ratingen Ost–Essen her – die Linie 770 am Bahnhof Hösel, die Linie 771 am Bahnhof Ratingen Ost. Der Bahnhof Hösel ist der nächstgelegenere Bahnhof. Außerdem bestehen durch die Buslinien 772 und 774 zwei Verbindungen über den Stadtteil Isenbügel nach Kettwig und an den dort gelegenen S-Bahn-Haltepunkt Kettwig Stausee (nur mit Linie 772 erreichbar). In östlicher Richtung stellen die Linien 770 und 771 die Verbindung nach Velbert Zentraler Omnibusbahnhof und die 774 die Verbindung zum Klinikum Niederberg her. Daneben gibt es noch einen Schnellbus (SB 19) nach Velbert und Essen und die innerstädtische Linie O 17.
Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.
Wirtschaftsstruktur
Wirtschaftsstruktur (31. Dezember 2005) – Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte | |||
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absolut | in % | ||
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei, Fischzucht | 109 | 1.1 | |
Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden | 0 | 0,0 | |
Verarbeitendes Gewerbe | 6244 | 64,9 | |
Energie- und Wasserversorgung | 72 | 0,7 | |
Baugewerbe | 394 | 4,1 | |
Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kfz und Gebrauchsgütern | 1035 | 10,8 | |
Gastgewerbe | 101 | 1,0 | |
Verkehr und Nachrichtenübermittlung | 360 | 3,7 | |
Kredit- und Versicherungsgewerbe | 110 | 1,1 | |
Grundstücks- und Wohnungswesen | 285 | 3,0 | |
Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung | 219 | 2,3 | |
Erziehung und Unterricht | 67 | 0,7 | |
Gesundheits-, Veterinär-, Sozialwesen | 477 | 5,0 | |
Erbringung sonstiger öffentlicher und persönlicher Dienstleistungen, Private Haushalte | 151 | 1,6 | |
sonstiges | 0 | 0,0 | |
gesamt | 9626 | 100 | |
Veränderung seit 1999 (31.12) | -2685 | -21,8 |
Öffentliche Einrichtungen
Das Rathaus, in der Stadtmitte gelegen, ist seit 1989 durch einen modernen Anbau gemeinsames Haus für Rat und Verwaltung. Im neu gestalteten Ratssaal finden nicht nur Sitzungen des Rates, sondern auch Empfänge, Kleinkunst-Veranstaltungen und bürgerschaftliche Begegnungen statt.
Das Klinikum Niederberg im benachbarten Velbert, dessen Eigentümer die Städte Velbert und Heiligenhaus sind, ist auch für Heiligenhaus zuständig.
Bildung
Heiligenhaus verfügt über 15 Kindergärten, sechs Grundschulen, eine Realschule, eine Gesamtschule und ein Gymnasium. Die berufsbildenden Schulen sind in den Nachbarstädten Velbert und Ratingen ansässig. Für die Erwachsenenbildung steht der Volkshochschul-Zweckverband Velbert/Heiligenhaus zur Verfügung. Ein Studium ist an dem Campus Velbert/Heiligenhaus der Hochschule Bochum möglich. Die Musikschule ist Ausbildungsstätte für etwa 625 Schüler.
Katastrophenschutz
In Heiligenhaus befindet sich das Logistikzentrum der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW). Des Weiteren hat der THW-Landesverband Nordrhein-Westfalen seinen Sitz in Heiligenhaus.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
- Peter Friedrich Engstfeld (1793–1848), Organist und Kirchenlieddichter
- Christopher Mies (* 1989), Autorennfahrer
Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen
- Sebastian Boenisch (* 1987), Fußballspieler, (1992–2000 bei SSVG Heiligenhaus, 2007–2012 bei Werder Bremen, seit 2012 bei Bayer 04 Leverkusen)
- Albie Donnelly (* 1947, Huyton, Liverpool), britischer Saxophonist und Gründer der Band Supercharge
- Helene Elisabeth Prinzessin von Isenburg (1900–1974), erste Präsidentin des Vereins Stille Hilfe für Kriegsgefangene und Internierte, starb in Heiligenhaus
- Ilona Kalmbach (* 1955), Filmproduzentin, wuchs in Heiligenhaus auf
- Horst Langer (* 1939), Tischtennisspieler, deutscher Meister im Doppel, 1979–2001 TTC Heiligenhaus
- Bernd Liffers (* 1958), Kirchenmusiker und Organist
- Hubert Maessen (* 1947), Publizist (u. a. Deutschlandfunk, WDR) und Buch-Autor; Ehrenbürger von Little Rock, Arkansas
- Jakob Muth (1927–1993), deutscher Professor, der durch seinen Einsatz für die Integration behinderter Kinder ins Schulwesen bekannt wurde
- Georg Salden (* 1930), Typograf
- John Steinbeck (1902–1968), Schriftsteller, dessen Großvater Johann Adolf Großsteinbeck in Heiligenhaus zur Welt kam
- Peter Wensierski (* 1954), Spiegel-Redakteur und Journalist
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Erkrath | Haan | Heiligenhaus | Hilden | Langenfeld (Rheinland) | Mettmann | Monheim am Rhein | Ratingen | Velbert | Wülfrath