Weidenbach (Eifel)


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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Weidenbach
50.1287416666676.7094027777778475Koordinaten: 50° 8′ N, 6° 43′ O{{#coordinates:50,128741666667|6,7094027777778|primary
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Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Verbandsgemeinde: Daun
Höhe: 475 m ü. NHN
Fläche: 10,73 km²
Einwohner: 255 (31. Dez. 2014)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-RP">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014; (Hilfe dazu).</ref>
Bevölkerungsdichte: 24 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54570
Vorwahl: 06599
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 081
Adresse der Verbandsverwaltung: Leopoldstraße 29
54550 Daun
Ortsbürgermeister: Herbert Theisen
Lage der Ortsgemeinde Weidenbach im Landkreis Vulkaneifel

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Weidenbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Daun an. In Weidenbach wird moselfränkisch gesprochen.

Geographie

Die Gemeinde liegt im Naturpark Vulkaneifel sowie teilweise im Landschaftsschutzgebiet „Zwischen Uess und Kyll“.

Zu Weidenbach gehören auch die Wohnplätze Mirscheiderhof, Sonnenhof, Waldhof und Wiesental.<ref>Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 71 (PDF; 2,3 MB)</ref>

Geschichte

Die erste Erwähnung des Ortes unter dem Namen „Witenbuoch“ findet sich in einer Urkunde des Kaisers Heinrich II. vom 17. Oktober 1016, in der er dem Prümer Abt Urold Besitzungen in Weidenbach („Witenbuoch“), Stadtfeld („Stadefelt“) und Ließem („Liudesheim“) bestätigt. Die Besitzungen dienten zum Unterhalt der von Urold im Jahr 1016 gestifteten Kollegiatskirche zu Prüm.<ref>Erste urkundliche Erwähnung Weidenbachs: Homepage der Ortsgemeinde</ref><ref>Heinrich Beyer: Urkundenbuch zur Geschichte der mittelrheinischen Territorien: Vom Jahre 1169 bis 1212, Band 2, Coblenz: Hölscher, 1865, S. 641 (Online)</ref>

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Weidenbach landesherrlich zum Kurfürstentum Trier und stand unter der Verwaltung und der Gerichtsbarkeit des Amtes Manderscheid.

Im Jahr 1794 wurde das Linke Rheinufer im ersten Koalitionskrieg von französischen Revolutionstruppen besetzt. Von 1798 bis 1814 gehörte Weidenbach zum Kanton Manderscheid im Saardepartement.

Auf dem Wiener Kongress (1815) kam die Region an das Königreich Preußen, Weidenbach wurde 1816 dem neu errichteten Kreis Daun im Regierungsbezirk Trier zugeordnet und war Sitz der gleichnamigen Bürgermeisterei..

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Gemeinde Weidenbach innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Weidenbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:<ref name="regionaldaten">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten</ref>

Jahr Einwohner
1815 265
1835 399
1871 428
1905 336
1939 370
Jahr Einwohner
1950 392
1961 354
1970 371
1987 343
2005 284

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Weidenbach besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Bis 2009 gehörten dem Gemeinderat acht Ratsmitglieder an.<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen</ref>

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: „Unter rotem Schildhaupt, darin ein goldener Zickzackbalken, in Silber ein erniedrigter blauer Wellenbalken, überdeckt von einem Weidenbaum mit schwarzem Stamm und grünen Blättern“.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In Weidenbach befinden sich einige unter Denkmalschutz gestellte Kulturdenkmäler:<ref name="Denkmäler">Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler, Kreis Vulkaneifel, Seite 30 (PDF; 1,3 MB)</ref>

  • Die Katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer, ein vierachsiger Saalbau aus dem Jahr 1830
  • Zwei Quereinhäuser aus dem 19. Jahrhundert (Auf Horstert und In der Hohl)
  • Ein Wegekreuz (Schaftkreuz) aus dem Jahre 1793

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Weidenbach

Weblinks

Commons Commons: Weidenbach (Eifel) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />