Steffeln
Wappen | Deutschlandkarte | ||||||
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Wappen der Ortsgemeinde Steffeln |
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dim= | globe= | name= | region=DE-RP | type=city
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Basisdaten | |||||||
Bundesland: | Rheinland-Pfalz | ||||||
Landkreis: | Vulkaneifel | ||||||
Verbandsgemeinde: | Obere Kyll | ||||||
Höhe: | 490 m ü. NHN | ||||||
Fläche: | 20,92 km² | ||||||
Einwohner: | 666 (31. Dez. 2014)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-RP">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014; (Hilfe dazu).</ref> | ||||||
Bevölkerungsdichte: | 32 Einwohner je km² | ||||||
Postleitzahl: | 54597 | ||||||
Vorwahl: | 06593 | ||||||
Kfz-Kennzeichen: | DAU | ||||||
Gemeindeschlüssel: | 07 2 33 241 | ||||||
Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | ||||||
Adresse der Verbandsverwaltung: | Rathausplatz 1 54584 Jünkerath | ||||||
Webpräsenz: | |||||||
Ortsbürgermeister: | Werner Schweisthal | ||||||
Lage der Ortsgemeinde Steffeln im Landkreis Vulkaneifel | |||||||
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Steffeln ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Obere Kyll an, deren Verwaltungssitz in Jünkerath ist.
Inhaltsverzeichnis
Geographie
Geographische Lage
Der Ort liegt in der Vulkaneifel. Zur Gemeinde Steffeln gehören die Ortsteile Auel und Lehnerath mit den Gehöften Kirchenhof, Lindenhof und Petershof sowie die Wohnplätze Rodert, Römerhof, Steffelner Mühle und Waldfrieden.<ref>Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, S. 74 (PDF; 2,3 MB)</ref>
Klima
Der Jahresniederschlag beträgt 946 mm. Die Niederschläge sind hoch. Sie liegen im oberen Viertel der in Deutschland erfassten Werte. An 81 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der April, die meisten Niederschläge fallen im Dezember. Im Dezember fallen 1,6 mal mehr Niederschläge als im April. Die Niederschläge variieren mäßig. An 65 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.
Geschichte
In römischer Zeit (2./3. Jahrhundert) befand sich oberhalb des heutigen Ortes ein Gutshof (Villa rustica). Die Römer bauten bereits die vulkanischen Tuffe am Kirchberg ab. Erstmals urkundlich genannt wird Steffeln im Jahr 943 als stephilines im Besitz der Abtei Prüm. Seit dem 13. Jahrhundert unter wechselnder Herrschaft (Herren bzw. Grafen Manderscheid-Schleiden, ab 1617 die Grafen von Manderscheid-Gerolstein) gehörte die Unterherrschaft Steffeln landeshoheitlich jedoch mehr als 300 Jahre zum Herzogtum Luxemburg (bis 1795). Dagegen waren die Ortsteile Auel (983 erstmals erwähnt) und Lehnerath im Besitz der Grafen von Manderscheid-Gerolstein.
Am 7. November 1970 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Auel (damals 153 Einwohner) nach Steffeln eingemeindet und der Weiler Lehnerath mit den Höfen Kirchenhof, Lindenhof und Petershof (zusammen damals 55 Einwohner) von der Gemeinde Basberg nach Steffeln umgemeindet. Gleichzeitig wurde Steffeln zusammen mit 14 weiteren Gemeinden vom aufgelösten Landkreis Prüm in den Landkreis Daun (seit 2007 Landkreis Vulkaneifel) umgegliedert.<ref name="StLA2006">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, S. 160, 161, 196 (PDF; 2,6 MB)</ref>
- Bevölkerungsentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Steffeln bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:<ref name="regionaldaten">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten</ref><ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-RP">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014; (Hilfe dazu).</ref>
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Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat in Steffeln besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen</ref>
Wappen
Die Wappenbeschreibung lautet: „In Silber eine blaue, von je einem sechsstrahligen blauen Stern flankierte Spitze; in der Spitze ein aufrechtes, silbernes Flammenschwert mit goldenem Griff“.
Die blaue Spitze symbolisiert den „Steffelnkopf“, der vom Ort den Namen hat. Das Flammenschwert ist das Symbol des Ortspatrons hl. Michael; Die beiden Sterne erinnern an den Strahlenkranz des hl. Johannes Nepomuk, dem Ortspatron von Auel.<ref>Heimatjahrbuch 1989 Kreis Daun</ref>
Naturbesonderheiten
Der ca. einen km südwestlich gelegene Vulkankegel Steffelberg wurde, nachdem er seit den 1950er Jahren als Lavasteinbruch diente, in den 1990er Jahren zu einem Lehr- und Versuchsvulkan ausgebaut. Die Mitglieder des örtlichen Eifelvereins führen allgemeinverständlich als „Vulkangärtner“ durch die Anlage.
Das Eichholzmaar, eines der zehn mit Wasser gefüllten Maare der Vulkaneifel, wurde vor einigen Jahren renaturiert. Der Maarsee weist eine Fläche von ca. 11.000 m² auf. Das Eichholzmaar ist an seiner tiefsten Stelle nur rund 3 m tief. Der kleine Maarsee hat sich in den letzten Jahren zu einem Refugium für seltene Vögel entwickelt. Am westlichen Seeufer gibt es eine Vogelbeobachtungsstation.
Zirka 100 Meter oberhalb und zirka 200 Meter unterhalb des Eichholzmaares befindet sich jeweils im Bachtalbereich eine Mineralquelle.
Siehe auch
Weblinks
- Internetpräsenz der Ortsgemeinde Steffeln
- Ortsgemeinde Steffeln auf den Seiten der Verbandsgemeinde Obere Kyll
- Einträge zu allen Kulturgütern der Ortsgemeinde Steffeln in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier
- Der Steffeln-Kopf-Vulkan
Einzelnachweise
<references />
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