Liste schwerer Seeunfälle 1981–1990
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Diese Liste schwerer Seeunfälle 1981–1990 verzeichnet Schiffsunfälle der Seeschifffahrt mit Toten oder hohen Sachschäden.
Liste
Datum | Name | Tote | Hergang |
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27. Januar 1981 | Tampomas II | mind. 510 | Die Passagierfähre Tampomas II gerät in der Javasee am 26. Januar in Brand, explodiert und sinkt einen Tag später. 672 Personen können vom Schiff gerettet werden, 147 Tote werden geborgen und 373 auf der Passagierliste registrierte Personen sind vermisst. Schätzungen gehen von weiteren Todesopfern aus.<ref>Howard W. Dick: The Indonesian interisland shipping industry, S. 99. ISBN 9971-988-30-5</ref> Hauptgrund der Katastrophe sind mangelhafte Sicherheitseinrichtungen. |
10. Februar 1981 | Feddy | 31 | Etwa neun Seemeilen nördlich von Algier kollidieren in dichtem Nebel der unter liberianischer Flagge fahrende Massengutfrachter Feddy und das Motorschiff Sounion. Die Feddy sinkt unmittelbar nach der Kollision so schnell, dass nur drei der insgesamt 34 Besatzungsmitglieder gerettet werden können. |
26. November 1981 | E.L.M.A. Tres | 23 | Auf der Reise von Ilhéus nach Boston sinkt das deutsche Motorschiff E.L.M.A. Tres (7.800 BRT) in einem Orkan rund 200 Seemeilen östlich der Bermudas, nachdem die Containerladung verrutscht. Von den 24 Besatzungsmitgliedern kann nur ein Seemann gerettet werden. Bei der Untersuchung der Unglücksursache durch das Seeamt Hamburg werden seitens der Gewerkschaft ÖTV schwere Vorwürfe gegen die Reederei hinsichtlich des Zustandes des Schiffes und des Ausbildungsstandes der überwiegend philippinischen Mannschaft erhoben. |
19. Dezember 1981 | Solomon Brown | 16 | Beim Versuch, während eines schweren Orkans acht Schiffbrüchige vom irischen Frachter Union Star zu übernehmen, der nach einem Motorschaden auf die Felsen des Penlee Point (Cornwall) getrieben worden war, sinkt das in Mousehole stationierte Rettungsboot Solomon Brown, als der auf dem Riff festsitzende Frachter plötzlich kentert. Alle acht Besatzungsmitglieder des Rettungsbootes sowie alle acht Schiffbrüchigen der Union Star, von denen vier bereits unter schwierigsten Bedingungen abgeborgen worden waren, kommen bei dem Unglück ums Leben. |
29. Dezember 1981 | Marina di Equa | 30 | Während eines Orkans kommt es auf dem italienischen Frachter Marina di Equa (22.901 BRT) etwa 280 km nordwestlich von A Coruña zum Wassereinbruch im vorderen Laderaum. Die entstehende Instabilität lässt das Schiff nach zwei Stunden auseinanderbrechen und sinken. Obwohl der zu Hilfe eilende Frachter Theodor Fontane der Deutschen Seereederei die Unglücksstelle noch vor dem Untergang erreicht, kann bei dem schweren Wetter keines der 30 Besatzungsmitglieder der Marina di Equa gerettet werden. |
15. Februar 1982 | Ocean Ranger | 84 | Vor der Küste von Neufundland wird die Bohrplattform Ocean Ranger während eines schweren Wintersturms von mehreren Wellen von vermutlich bis zu 30 Metern Höhe (Monsterwelle) getroffen, welche die Ballasttanks beschädigen und die Stromversorgung kollabieren lassen. Da infolge des Energieausfalls die Pumpen versagen, kann das eindringende Wasser nicht aus der Plattform hinausgepumpt werden. In den frühen Morgenstunden des 15. Februar kentert die Bohrinsel und sinkt. Von den 84 Besatzungsmitgliedern überlebt niemand. |
16. Februar 1982 | Craigantlet | 0 | Das Küstenmotorschiff läuft in einer Bucht auf Grund. Die Besatzung kann gerettet werden, wegen Containern mit falsch deklarierten Gefahrstoffen an Bord muss die Umgebung allerdings für mehrere Wochen evakuiert werden. |
18. Februar 1982 | President Kruger | 16 | Etwa 150 Kilometer südwestlich von Kapstadt kollidiert die südafrikanische Fregatte President Kruger während einer U-Jagd-Übung mit dem südafrikanischen Versorgungsschiff Tafelberg. Die Fregatte sinkt kurz darauf mit 16 Besatzungsangehörigen an Bord. Etwa 230 Seeleute können gerettet werden. |
14. November 1982 | Nesam | 5 | Bei einem Sturm sinkt vor der südwestenglischen Küste der schottische Frachter Nesam (1.571 BRT). Von den insgesamt elf an Bord befindlichen Besatzungsmitgliedern können sechs mit einem Hubschrauber gerettet werden, die übrigen fünf finden beim Untergang des Schiffes den Tod. |
20. Januar 1983 | Kudowa Zdroj | 20 | Auf der Reise von Valencia zum libyschen Hafen Derna sinkt vor Ibiza der polnische Frachter Kudowa Zdroj (1.171 BRT), nachdem die Stahlladung in einem Sturm verrutscht. Nur acht der insgesamt 28 Besatzungsmitglieder können gerettet werden, da die Rettungsboote durch die starke Schlagseite des Schiffs nicht benutzbar sind. |
1. Februar 1983 | Activ | 8 | Auf einer Überführungsreise von Malaga (Spanien) nach Nyborg (Dänemark) sinkt der als Experimentalschule vom Tvind-Imperium genutzte dänische Schoner Activ (92 BRT) während eines Orkans im Seegebiet vor Den Helder. Alle Besatzungsmitglieder kommen bei dem Untergang ums Leben. Nach dem Untergang des Schiffes werden schwere Vorwürfe wegen der Verhältnisse an Bord sowie des Zustandes des Schiffes gegen Tvind erhoben. |
19. April 1983 | Giannis D | 0 | Aufgrund eines Navigationsfehlers rammt der mit Holz beladene Massengutfrachter Giannis D (2.992 BRT) mit voller Fahrt das Riff Abu Nuhas im Roten Meer. Das Schiff blieb schwer beschädigt auf dem Riffdach liegen, bis es später in einem Sturm auseinanderbrach und versank. Die Besatzung konnte sich auf die nahe gelegene Insel Shadwan retten. |
23. Juni 1983 | K-429 | 16 | Aufgrund mangelhafter Wartungsarbeiten tritt im Pazifik nahe der U-Boot-Basis Petropawlowsk-Kamtschatski Wasser in das sowjetische Atom-U-Boot K-429 der Charlie-I-Klasse ein. Das Boot sinkt auf ca. 39 Metern Tiefe, wobei 14 Seeleute ums Leben kommen. Zwei weitere Besatzungsmitglieder sterben bei der Rettung. |
26. November 1983 | Kampen | 7 | Auf der Reise von Amsterdam nach Island sinkt das mit Kohle beladene Hamburger Motorschiff Kampen (3.982 BRT) südlich von Island in einem Sturm infolge undichter Lukendeckel und übergehender Ladung. Sieben Besatzungsmitglieder, darunter der Kapitän, kommen bei dem Untergang ums Leben. |
23. Januar 1984 | Radiant Med | 17 | Auf der Reise vom Kongo nach Gent kentert der in Liberia registrierte und mit Getreide als Massengut beladene Frachter Radiant Med (2.997 BRT) etwa 17 Seemeilen südwestlich der Kanalinsel Guernsey, nachdem eine außerordentlich hohe Welle einen Lukendeckel eingeschlagen hat. Nur acht der 25 Besatzungsmitglieder können gerettet werden. |
7. Februar 1984 | Midnight Sun 1 | 8 | Während eines Sturmes sinkt vor der französischen Atlantikküste der in Panama registrierte Frachter Midnight Sun 1, nachdem ein Lukendeckel von einer sehr hohen Welle eingeschlagen wird. Da beim abgesetzten Notruf keine Positionsangabe erfolgt, erreichen die Rettungskräfte die Untergangsstelle erst spät, so dass nur 11 der 19 Besatzungsmitglieder gerettet werden können. |
26. Juni 1984 | American Eagle | 7 | Auf der Reise von Savannah (Georgia) nach Orange (Texas) kommt es im Golf von Mexiko bei Tankreinigungsarbeiten auf dem unter Ballast fahrenden US-amerikanischen Tanker American Eagle zu einer Explosion infolge einer elektrostatischen Entladung. Durch die Explosion wird der Tanker so schwer beschädigt, dass er am Folgetag auseinanderbricht und sinkt. Bei der Explosion und dem nachfolgenden Untergang sterben sieben Besatzungsmitglieder, neun werden verletzt. |
14. August 1984 | Islamar III | 26 | Südlich der kanarischen Inseln sinkt der in Huelva beheimatete spanische Trawler Islamar III. Bei dem Untergang kommen 26 Besatzungsmitglieder ums Leben, zwei können nach 72 bzw. 100 Stunden lebend vor der Küste Westsaharas bei einer großangelegten Suchaktion gerettet werden. |
2. Oktober 1984 | Martina | 19 | Im Hamburger Hafen unterschneidet die von einem sehbehinderten Schiffsführer geführte Barkasse bei Dunkelheit die Trosse eines Schleppzuges zwischen Schlepper und Anhang. Von den insgesamt 43 Besatzungsmitgliedern und Gästen der Feier an Bord können viele nicht schnell genug unter der Verplanung des Ausflugsschiffes hervorkommen. Die Ermittlungen zur Unfallursache förderten schwere Mängel in der damaligen Hafenpatentverordnung des Hamburger Hafens, die damals keine verpflichtenden Sehtests bei Schiffsführern vorsah, zu Tage.<ref>Gerhard Seebase: Katastrophe aus Versehen. Bis zur letzten Sekunde ging alles nach Vorschrift (ZEIT Online)</ref> |
28. Oktober 1984 | Venus | 36 | Während des verheerenden Taifuns Warren kentert die philippinische Fähre Venus. Von den über 200 an Bord befindlichen Personen und Besatzungsmitgliedern kommen 36 bei dem Unglück ums Leben. |
19. Januar 1986 | Erlenhain | 8 | Auf der Reise von Gabes (Tunesien) nach New Holland (North Lincolnshire) sinkt bei einem Orkan in der Biskaya das Hamburger Motorschiff Erlenhain (1.199 BRT) so schnell, dass von der Besatzung kein Notruf mehr abgesetzt werden kann. Alle an Bord befindlichen Personen kommen bei dem Untergang ums Leben. |
1. August 1986 | Comtessa Viv | 5 | An der Südwestküste Irlands läuft nahe der Hafenstadt Castletownbere bei einem Sturm der irische Krabbenfänger Comtessa Viv auf einen Felsen und sinkt. Nur die an Deck befindlichen neun Besatzungsmitglieder, darunter der Kapitän, können sich mit z.T. schweren Verletzungen retten, fünf weitere Seeleute werden beim Untergang unter Deck eingeschlossen und kommen bei dem Unglück ums Leben. |
31. August 1986 | Admiral Nachimow | 423 | Das sowjetische Schiff mit 1.234 Menschen an Bord kollidiert im Schwarzen Meer vor Noworossijsk mit einem Frachter und sinkt in nur sieben Minuten. |
6. Oktober 1986 | K-219 | 4 | Nach einer Explosion im Raketensilo am 3. Oktober und einer Notabschaltung des Reaktors kurz vor einer Kernschmelze, sinkt das sowjetische U-Boot mit ballistischen Raketen K-219 östlich von Bermuda im Atlantik. |
2. Dezember 1986 | Anna Leonhardt | 14 | Im Golf von Biskaya gerät der Hamburger Frachter Anna Leonhardt (3.895 BRT) in einen schweren Orkan. Extremer Seegang und davon hervorgerufene Schäden am Schiff zwingen die Schiffsführung in Richtung spanische Küste abzudrehen. Kurze Zeit später sinkt das Schiff. Obwohl bereits kurz nach dem Untergang der britische Containerfrachter Toloaga Bay (52.055 BRT) die Unglücksstelle erreicht, kann auf Grund des schweren Wetters niemand gerettet werden. |
25. Dezember 1986 | Stainless Traider | 18 | Während eines Sturmes kommt es auf dem zypriotischen Frachter Stainless Trader (16.000 BRT) etwa 20 Seemeilen von Cagliari (Sardinien) zu einem Wassereinbruch, der zu einem Verrutschen der Ladung und zum Untergang des Schiffes führt. Von den 28 Besatzungsmitgliedern an Bord können zehn gerettet werden, die übrigen 18 finden beim Untergang den Tod. |
25. Dezember 1986 | Sudurland | 6 | Auf der Fahrt von Reyðarfjörður nach Murmansk sinkt der isländische Frachter Sudurland im Seegebiet zwischen Island und Norwegen in einem Orkan. Nur fünf der elf Besatzungsmitglieder können gerettet werden. |
27. Dezember 1986 | Syneta | 12 | Auf der Reise von Liverpool nach Eskifjörður läuft der in Ballast fahrende Tanker Syneta (1.260 BRT) vermutlich auf Grund eines Navigationsfehlers auf eine Felsgruppe und sinkt auf der Stelle. Alle zwölf an Bord befindlichen Besatzungsmitglieder kommen bei dem Unfall ums Leben. |
6. März 1987 | Herald of Free Enterprise | 193 | Die RoRo-Fähre Herald of Free Enterprise läuft mit 623 Menschen aus dem Hafen von Zeebrügge aus. Durch die bei der Abfahrt nicht völlig verschlossene Bugklappe dringt Wasser auf das Autodeck, worauf das Schiff noch im Hafenbecken kentert, aber wegen der geringen Wassertiefe auf der Seite liegenbleibt. |
16. April 1987 | Musson | 39 | Die sowjetische Korvette der Nanuchka-Klasse, Musson, wird während einer Schießübung im japanischen Meer von einem Übungsmarschflugkörper getroffen, den ein befreundetes Schiff gestartet hatte. Nach einem Feuer und einer Explosion im Raketenmagazin geht die Musson unter und 39 Seeleute sterben. |
20. Dezember 1987 | Doña Paz | 4.386 | Die philippinische Fähre Doña Paz kollidiert am 20. Dezember 1987 auf dem Weg von Leyte nach Manila in der Nähe von Mindoro mit dem Tanker Vector. Es kommt zu einer Explosion und einem anschließenden Brand. Nur 24 Überlebende von der Doña Paz und zwei Besatzungsmitglieder der Vector können gerettet werden. Die folgende amtliche Untersuchung kommt auf eine Opferzahl von 4.317 Passagieren, 58 Besatzungsmitgliedern der Doña Paz und elf Besatzungsmitgliedern der Vector. Es handelt sich damit um das schwerste Schiffsunglück in Friedenszeiten. |
22. April 1988 | Athenian Venture | 29 | Auf der Reise von Amsterdam nach New York kommt es auf dem unter zypriotischer Flagge fahrenden Tanker Athenian Venture (50.000 BRT) etwa 400 Seemeilen südöstlich von Kap Race zu einer schweren Explosion, die zum Auseinanderbrechen des Schiffes führt. Alle 29 an Bord befindlichen Personen werden bei dem Unglück getötet. |
4. Juli 1988 | Singa Sea | 19 | Im Indischen Ozean wird der von Australien nach Südafrika laufende philippinische Schüttgutfrachter Singa Sea (15.894 BRT) während eines Sturms von mehreren Monsterwellen getroffen und zerbricht in zwei Teile. 19 Seeleute gehen sofort mit dem Schiff unter. Sechs Überlebende können sich in eine Rettungsinsel flüchten und werden erst 29 Tage später von einem Frachter geborgen. |
21. Oktober 1988 | Jupiter | 4 | Beim Verlassen von Piräus wird das Schiff etwa 1,2 Seemeilen südwestlich der Hafeneinfahrt von dem italienischen Autotransporter Adige gerammt. Die Kollision reißt ein Leck von 4,5 × 12 m Größe in die Backbordseite der Jupiter, und sie sinkt innerhalb von 40 Minuten. An Bord sind, neben der Besatzung von 110 Mann, 391 britische Schulkinder im Alter von 13 bis 15 Jahren und 84 Lehrer. Eine Schülerin, ein Lehrer und zwei Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. |
24. März 1989 | Exxon Valdez | Der Öltanker Exxon Valdez fährt auf ein Riff im Prinz-William-Sund. 44.000 Tonnen Rohöl laufen aus und verseuchen Teile der Küste Alaskas. | |
7. April 1989 | K-278 Komsomolez | 42 | Auf dem einzigen Boot der sowjetischen Mike-Klasse bricht unter Wasser ein Feuer aus. Es gelingt mit Mühe aufzutauchen. Nach erfolgloser Brandbekämpfung sinkt das Boot vor der Küste Norwegens südöstlich der Bäreninsel. Vor dem Untergang werden die Reaktoren heruntergefahren und gesichert. 22 Besatzungsangehörige können sich retten. |
5. September 1989 | Ladushkin | 15 | Südwestlich Gotlands wird der zusammen mit einem anderen Fischereifahrzeug fischende sowjetische Trawler Ladushkin von dem finnischen Tanker Tebostar (3.811 BRT) überrannt, zerbricht in zwei Teile und sinkt binnen weniger Minuten. Alle 15 Besatzungsmitglieder der Ladushkin kommen bei dem Untergang ums Leben. |
20. August 1989 | Marchioness | 51 | Auf der Themse bei London stoßen in den frühen Morgenstunden das Ausflugsboot Marchioness und das Baggerschiff Bowbelle zusammen. Der Vergnügungsdampfer wird dabei so heftig gerammt, dass er innerhalb von 30 Sekunden kentert und sinkt. Von 130 Menschen an Bord ertrinken dabei 51. Eine Untersuchung macht später den Kapitän des Baggerschiffes teilweise für das Unglück verantwortlich; er versäumt es, eine Wache am Bug des großen Fahrzeuges zu positionieren. |
10. September 1989 | Mogoșoaia | 207 | Ein bulgarischer Schlepper kollidiert bei widriger Sicht mit dem rumänischen Fahrgastschiff Mogoșoaia. Auf der Donau bei Galați sterben bei diesem Zusammenstoß 207 Menschen. |
9. Dezember 1989 | Capitaine Torres | 23 | Während eines Orkans sinkt das in Vanuatu registrierte Motorschiff Capitaine Torres 40 Seemeilen nördlich von Kap-Breton-Insel im Sankt-Lorenz-Golf, nachdem die Containerladung übergegangen ist. Alle 23 Besatzungsmitglieder kommen bei dem Untergang des Schiffes ums Leben. |
9. Dezember 1989 | Johanna B | 16 | Im selben Orkan, dem auch das Motorschiff Capitaine Torres zum Opfer fällt, sinkt im Sankt-Lorenz-Golf das in Panama registrierte Motorschiff Johanna B. Alle 16 Besatzungsmitglieder kommen bei dem Untergang des Schiffes, dessen Stahlladung vermutlich im Sturm verrutscht, ums Leben. |
7. April 1990 | Scandinavian Star | 158 | Auf der dänischen Fähre Scandinavian Star mit rund 500 Menschen an Bord bricht im Skagerrak auf der Fahrt von Oslo nach Frederikshavn wegen Brandstiftung ein Feuer aus. |
Siehe auch
Einzelnachweise
<references />
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