Bundesstraße 254
Bundesstraße 254 in Deutschland | |
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Bundesstraße | |
Karte | |
Basisdaten | |
Betreiber: | Bundesrepublik Deutschland |
Gesamtlänge: | 104 km |
Die Bundesstraße 254 (Abkürzung: B 254) führt von der Anschlussstelle Felsberg der Bundesautobahn 49 über Alsfeld nach Fulda. Sie hat eine Gesamtlänge von etwa 104 Kilometern.
Verlauf
A 49 Anschlussstelle Felsberg – Dissen – Deute – Niedervorschütz – Niedermöllrich – Wabern – Hebel – Homberg (Efze) – Frielendorf – Frielendorf (Leimsfeld) – Schwalmstadt (Ziegenhain) – Schwalmstadt (Trutzhain) – Willingshausen (Loshausen) – Schrecksbach (Röllshausen) – Schrecksbach
Alsfeld (Eudorf) – Alsfeld – Alsfeld (Altenburg) – Schwalmtal (Brauerschwend) – Lauterbach (Maar) – Lauterbach – Wartenberg (Angersbach) – Wartenberg (Landenhausen)
Großenlüder (Müs) – Großenlüder – Großenlüder (Bimbach)
Rodges (Industriegebiet Fulda-West), Maberzell, Maberzeller Straße, Bardostraße (Neuenberg), Frankfurter Straße (Kohlhaus) und Bronzell
Aktuelle Entwicklungen
Die B 254 ist eine im Lkw-Fernverkehr häufig benutzte Abkürzung zwischen den Autobahnen A 5 und A 7. Von dem Plan, die B 254 ab dem 1. Juli 2006 in die Mautpflicht einzubeziehen, wurde inzwischen Abstand genommen. Stattdessen wurde am 18. Oktober 2006 ein generelles Fahrverbot auf der B 254 zwischen dem Anschluss Felsberg der A 49 bis zum Anschluss Fulda-Süd der A 66 für den Transit-LKW über 12 Tonnen verhängt. Nur in folgenden Ausnahmefällen dürfen die schweren Lastwagen dort fahren:
- zum Be- oder Entladen an der Strecke;
- im 75-Kilometer-Umkreis (Luftlinie) vom Be- oder Entladeort;
- zum und vom Wohnort des Fahrers (Ausnahmegenehmigung erforderlich).
Mit dem Verbot will der ehemalige hessische Verkehrsminister Alois Rhiel dem zusätzlichen Lastwagenverkehr durch die LKW-Autobahnmaut auf der B 254 entgegenwirken, der zu einer Mehrbelastung der Anwohner geführt hat.
Weblinks
- Zeitungsartikel: "Geplante LKW-Maut für B 254 ist vom Tisch"
- BGL Pressemeldung: Großflächige Sperrung von Bundesstraßen in Hessen rechtlich auf dünnem Eis / BGL: Populismus ist kein Ersatz für Verkehrspolitik