Friedrich Schoenfelder
Friedrich Schoenfelder (* 17. Oktober 1916 in Sorau; † 14. August 2011<ref name="knerger.de">knerger.de: Das Grab von Friedrich Schoenfelder</ref> in Berlin) war ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher.
Inhaltsverzeichnis
Leben
Schönfelder, dessen Vater Architekt war, besuchte die Freie Schulgemeinde Wickersdorf und danach die Schauspielschule des Preußischen Staatstheaters unter Gustaf Gründgens in Berlin, wo er 1936 auch sein Bühnendebüt gab. Bis 1939 war er hier engagiert.
Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft war er von 1946 bis 1950 am Württembergischen Staatstheater Stuttgart beschäftigt, 1950 am Deutschen Theater Göttingen und von 1951 bis 1958 an den Städtischen Bühnen Frankfurt. Ab 1958 wurde er freischaffender Schauspieler. Vorwiegend spielte er in Berlin an verschiedenen Häusern. Er hatte aber auch Engagements in Zürich, Wien, München, Düsseldorf, Köln, Frankfurt am Main, Dresden, Hagen, trat bei den Festspielen in Bad Hersfeld, Heppenheim und Jagsthausen auf und war mehrfach bei Tourneebühnen beschäftigt. Er war in Inszenierungen der Regisseure Gustaf Gründgens, Jürgen Fehling, Lothar Müthel, Harry Buckwitz, Erwin Piscator und vielen anderen zu sehen.
Als früh ergrauter Charakterdarsteller übernahm er ab Ende der 1950er Jahre das Rollenfach des distinguierten Gentlemans oder Bonvivants, insbesondere in Boulevard-Stücken. Zu seinen bekanntesten Theatererfolgen gehört das Musical My Fair Lady (1961), in dem er etwa 1.200 Mal (unter anderen neben Paul Hubschmid und Karin Hübner) auf der Bühne stand. Hier spielte er zunächst den Oberst Pickering und später auch die Rolle des Prof. Higgins. Weitere Auftritte hatte er in Berlin am Theater am Kurfürstendamm und an der Komödie am Kurfürstendamm in großen Publikumserfolgen wie Vater einer Tochter (1966) mit Georg Thomalla, in Komödie im Dunkeln (1967, 1987, 1998) und Pension Schöller (1997–2008) mit Winfried Glatzeder sowie am Hebbel-Theater in Der Raub der Sabinerinnen (1972) mit Rudolf Platte. Schönfelder überzeugte jedoch auch in ernsthaften Fernseh- und Bühnenrollen wie in Waterloo (1969) oder am Fritz-Rémond-Theater in Frankfurt am Main in Einmal Moskau und zurück (1983).
Seit 1948 spielte Schoenfelder zudem Rollen beim Film. Nach einigen großen Hauptrollen war er ab Ende der 1950er Jahre ein vielbeschäftigter Nebendarsteller. In Melodramen und Heimatfilmen der späten 1950er Jahre, in Edgar-Wallace-Filmen der 1960er und 1970er Jahre und auch in Unterhaltungsfilmen der 1970er Jahre wirkte er mit. Schoenfelder spielte 1987 eine große Nebenrolle in dem Kinoerfolg Otto – Der neue Film mit Otto Waalkes.
Seit 1956 war Schoenfelder auch vielfältig in Fernsehproduktionen zu sehen. Auch hier wurde er in unterschiedlichen Genres besetzt. Einige Theaterinszenierungen wurden auch vom Fernsehen übertragen. Mit über 140 Film- und Fernsehrollen war er über sechzig Jahre lang ein vielbeschäftigter und bekannter Schauspieler.
Seit 1956 arbeitete Schoenfelder zudem in der Synchronisation und lieh in mehr als 400 Filmen internationalen Darstellern seine Stimme. Dazu gehörten Peter Cushing (unter anderen in Krieg der Sterne und in Frankensteins Ungeheuer), Henry Fonda (in Achterbahn), Alec Guinness (unter anderen in Kafka und in Die Stunde der Komödianten), Rex Harrison (unter anderen in My Fair Lady und in Ashanti), James Mason (in Jesus von Nazareth), William Powell (in Der dünne Mann), Vincent Price (unter anderen in Die Fliege und in Der grauenvolle Mr. X) sowie David Tomlinson in (Mary Poppins und in Die tollkühne Hexe in ihrem fliegenden Bett). Schauspieler wie David Niven (in Casino Royale, Das Superhirn, Tod auf dem Nil u. v. a.) und John Gielgud (in Gandhi und andere) verdanken Schoenfelders markanter und kongenial nonchalanter Stimme einen Großteil ihrer Popularität in Deutschland.
In der Tierfilmserie Im Reich der wilden Tiere lieh er in 140 Folgen dem amerikanischen Zoologen Marlin Perkins seine Stimme.
Von 1990 bis 1992 führte er die DFF-Fernsehsendung Willi Schwabes Rumpelkammer unter dem Titel Rumpelkammer während der Krankheit bzw. nach dem Tod von Willi Schwabe weiter, bis sie schließlich nach der Auflösung des Senders eingestellt wurde.<ref>Willi Schwabes Rumpelkammer. Internet Movie Database, abgerufen am 10. Juni 2015 (english). </ref><ref>Rumpelkammer. Internet Movie Database, abgerufen am 10. Juni 2015 (english). </ref>
Als Erzähler war Schoenfelder in Filmen wie Asterix der Gallier und Der Schuh des Manitu zu hören. Daneben sprach er auch in zahlreichen Hörspielsendungen (HR) und in der Werbung. Schoenfelder moderierte im Deutschlandradio Kultur die Sendung Schoenfelders kleine Jazzmusik, die einmal monatlich von Samstag auf Sonntag im Rahmen der Jazznacht ausgestrahlt wurde. Beim Sender Freies Berlin las er ab 1973 unter dem Titel Nur für starke Nerven makaber-humorige Gruselgeschichten. Seit 2007 war er als Sprecher der Serie Little Britain im Fernsehen zu hören.
Anlässlich seines 80. Geburtstages veröffentlichte er 1996 seine Memoiren Ich war doch immer ich.
2006 erlitt Schoenfelder bei einem Sturz auf die Badezimmerfliesen einen Oberschenkelhalsbruch und erhielt ein künstliches Hüftgelenk. Im Dezember 2006 stand Schoenfelder im Alter von 90 Jahren bereits wieder in der Farce Verdammt lang her im Renaissance-Theater in Berlin auf der Bühne. Auch ein Jahr später spielte er wiederum in dem Erfolgsstück mit. Im Juli 2008 war er in der Wiederaufnahme des Schwanks Pension Schöller zu erleben und danach im November/Dezember 2008 wiederum im Renaissance-Theater in der deutschen Erstaufführung des Theaterstückes November von David Mamet als alter, korrupter Indianerhäuptling. Schoenfelders Bühnenkarrie umspannte somit einen Zeitraum von über 70 Jahren. Daneben gab er auch im hohen Alter noch Leseabende in und außerhalb Berlins, zuletzt im Mai 2010.
Friedrich Schoenfelder starb am 14. August 2011 im Alter von 94 Jahren im Kreise seiner Familie in Berlin-Spandau.<ref>sueddeutsche.de: Friedrich Schoenfelder gestorben – Tod eines Gentlemans Artikel vom 15. August 2011</ref> Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof Zehlendorf.<ref name="knerger.de" />
Filmografie (Auswahl)
Kinofilme
Fernsehen
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Synchronarbeiten
1940er
1950er
1960er
1970er
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1980er
1990er
2000er
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Theater
- 1937: Was ihr wollt (Staatstheater Schauspielhaus am Gendarmenmarkt Berlin) Regie: Gustaf Gründgens mit: Marianne Hoppe, Wolfgang Liebeneiner
- 1937: Richard III. (Staatstheater Schauspielhaus am Gendarmenmarkt Berlin) Regie: Jürgen Fehling mit: Werner Krauss, Walter Franck, Claus Clausen, Günther Hadank, Hannsgeorg Laubenthal, Bernhard Minetti, Albert Florath, Paul Bildt, Maria Koppenhöfer, Hermine Körner, Elsa Wagner, Lotte Betke
- 1937: Die Kameliendame (Kleines Haus des Staatstheaters Berlin) Regie: Gustaf Gründgens mit: Käthe Dorsch, Lola Müthel, Wolfgang Liebeneiner, Friedrich Kayssler, Gerd Martienzen
- 1938: Pygmalion (Staatstheater Schauspielhaus am Gendarmenmarkt Berlin) Regie: Hans Leibelt mit: Werner Krauß, Maria Bard, Lina Lossen, Hans Leibelt
- 1938: Der Siebenjährige Krieg (Staatstheater Schauspielhaus am Gendarmenmarkt Berlin) Regie: Gustaf Gründgens mit: Gustaf Gründgens, Hermine Körner, Gustav Knuth, Bernhard Minetti, Walter Franck, Kurt Meisel
- 1938: Madame Sans-Géne (Kleines Haus des Staatstheaters Berlin) Regie: Ulrich Erfurth mit: Käthe Dorsch, Gustav Knuth, Walter Franck
- 1938: Südfrüchte (Kleines Haus des Staatstheaters Berlin) Regie: Gustaf Gründgens mit: Werner Krauss, Käthe Dorsch, Gustav Knuth
- 1939: Hamlet (Staatstheater Schauspielhaus am Gendarmenmarkt Berlin) Regie: Lothar Müthel mit: Gustaf Gründgens, Walter Franck, Käthe Gold/Marianne Hoppe, Paul Hartmann, Paul Bildt, Günther Hadank, Kurt Meisel, Walter Tarrach, Volker von Collande
- 1947: Die Bernauerin (Württembergisches Staatstheater Stuttgart) mit: Godela Orff, Fritz Klippel
- 1947: Viel Lärm um nichts (Württembergisches Staatstheater Stuttgart) mit: Edith Heerdegen
- 1948: Der Ackermann und der Tod (Festspiele Eßlingen) Regie: Fritz Klippel mit: Udo Löptin
- 1948: Undine (Württembergisches Staatstheater Stuttgart) mit: Ruth Hellberg
- 1951: Mary Rose (Städtische Bühnen Frankfurt/Main) Regie: Lothar Müthel mit: Solveig Thomas
- 1951: Egmont (Städtische Bühnen Frankfurt/Main) Regie: Lothar Müthel mit: Hannsgeorg Laubenthal, Emil Lohkamp, Erik Schumann, Klausjürgen Wussow
- 1952: Romeo und Jeanette (Freie Volksbühne Berlin) Regie: Ulrich Erfurth
- 1952: Was ihr wollt (Städtische Bühnen Frankfurt/Main) mit: Marina Ried
- 1953: Das heiße Herz (Städtische Bühnen Frankfurt/Main) Regie: Leo Mittler mit: Hanns Lothar, Erik Schumann
- 1955: Bunbury (Städtische Bühnen Frankfurt/Main) Regie: Helmut Geng mit: Klausjürgen Wussow, Elisabeth Wiedemann, Anita Mey, Hannelore Hinkel
- 1956: George Dandin (Freie Volksbühne Berlin) Regie: Heinrich Koch mit: Ernst Schröder, Herbert Hübner, Klaramaria Skala, Käthe Jaenicke, Friedel Schuster, Peter Schiff, Hugo Schrader
- 1956: Tartuffe (Theater am Kurfürstendamm Berlin) Regie: Heinrich Koch mit: Ernst Schröder, Klaramaria Skala, Käte Jaenicke, Peter Schiff
- 1957: Madame Sans-Géne (Städtische Bühnen Frankfurt/Main) Regie: Paul Esser
- 1957: Das kleine Teehaus (Städtische Bühnen Frankfurt/Main) Regie: Arno Assmann
- 1958: Jedermann (Festspiele Krefeld) Regie: Heinz Rippert mit: Tilla Durieux, Claus Clausen, Hilde Körber, Heidi Kuhlmann, Anna Dammann
- 1958: Ein Mann Gottes (Hebbel-Theater Berlin) Regie: Klaus Schrader mit: Ruth Scheerbarth, Hela Gerber, Lore Braun, Harald Sawade, Bruno Karl
- 1958: Zeitgrenze (Freie Volksbühne Berlin) Regie: Leonard Steckel mit: Mathias Wiemann, Heinz Giese, Karl John, Rudi Geske, Ingeborg Körner, Reinhard Brandt, Karin Hardt, Kurt Jaggberg, Hans Binner
- 1958: Der Sturm (Freie Volksbühne Berlin) Regie: Leonard Steckel mit: Rudolf Forster, Alwy Becker, Reinhard Brandt, Kurt Jaggberg, Malte Jaeger, Heinrich Schweiger, Rudolf Rhomberg, Hans Hessling, Hans Putz, Ralf Wolter
- 1959: Zwei Herren aus Verona (Hebbel-Theater Berlin) Regie: Ilo von Janko mit: Helmuth Lohner/Claus Tinney, Monika Peitsch, Linda Geiser
- 1960: Ein Frühlingstag im Herbst (Berliner Theater) Regie: Hela Gerber mit: Inken Deter, Elfie Dugal, Wolfgang Condrus
- 1960: Ein idealer Gatte (Komödie am Kurfürstendamm Berlin) Regie: Harry Meyen mit: Harry Meyen, Ingeborg Körner, Agnes Windeck, Edith Schneider, Walter Suessenguth
- 1961: Der Groß-Cophta (Freie Volksbühne Berlin) Regie: Gustav Manker mit: Hanns Ernst Jäger, Friedel Schuster, Brigitte Grothum, Walther Suessenguth
- 1961: My fair Lady (Theater des Westens Berlin) Regie: Sven Aarge Larsen mit: Paul Hubschmid, Karin Hübner, Alfred Schieske, Agnes Windeck, Rex Gildo, Karin Hardt, Erich Fiedler, Boris Greverus, Hans Hardt
- 1964: Androkulus und der Löwe (Freie Volksbühne Berlin) Regie: Erwin Piscator mit: Georg Thomalla, Edith Teichmann, Inge Langen, Jochen Brockmann, Fred Haltiner
- 1964: Das lila Kleid der Valentine (Komödie am Kurfürstendamm Berlin) Regie: Rolf Kutschera mit: Sonja Ziemann, Friedel Schuster, Heinz Trixner, Heinz Spitzner, Franz-Otto Krüger, Heidy Bohlen
- 1964: Mary, Mary (Komödie am Kurfürstendamm Berlin) Regie: Harry Meyen mit: Harry Meyen, Gisela Peltzer, Elisabeth Volkmann
- 1965: Aufstand der Offiziere (Freie Volksbühne Berlin) Regie: Günther Fleckenstein mit: Otto Mächtlinger, Heinrich Fürst, J.P. Dornseif, Heinz Kammer, Georg Thomas, Robert Dietl, Gernot Duda, Horst Niendorf, Gert Haucke, Erich Goetze
- 1966: Quadrille (Berliner Theater) Regie: Karin Jacobsen mit: Karin Jacobsen, Michael Cramer, Kitty Mattern, Herta Worell, Eva Lissa, Ilsa Trautschold, Bruno Arno, Martin Brandt, Norbert Langer, Horst Schultheis, Klaus Sonnenschein
- 1966: Romulus der Große (Freie Volksbühne Berlin) Regie: Heinrich Koch mit: Dieter Borsche, Tilly Lauenstein, Erich Fiedler, Peter Schiff, Herbert Weißbach
- 1966: Der Geizige (Freie Volksbühne Berlin) Regie: Sam Beseko mit: Willy Trenk-Trebitsch, Folker Bohnet, Loni Heuser, Steffy Helmar, Peter Schiff, Kurt Jaggberg, Günter Cordes
- 1966: Vater einer Tochter (Theater am Kurfürstendamm Berlin) Regie: Wolfgang Spier mit: Georg Thomalla, Hannelore Elsner, Jürgen Wölffer, Ruth Nimbach, Marie-Louise Schiemer, Steffi Ronau, Hans Georg Panczak, Gerd Prager, Lilo Hartmann, Ursel Peter, Peggy Hauert, Wolfgang Neusch, Joachim von Ulmann
- 1967: Komödie im Dunkeln (Komödie am Kurfürstendamm Berlin) Regie: Harry Meyen mit: Peer Schmidt, Ilse Pagé, Wolfgang Spier, Blandine Ebinger, Grit Boettcher, Leonard Steckel, Otto Czarski
- 1968: Vierzig Karat (Theater am Kurfürstendamm Berlin) Regie: Herbert Ballmann mit: Gisela Uhlen, Horst Niendorf, Gerhart Lippert, Inge Schmidt, Ulrike Blome, Ursula Lillig
- 1969: Die lieben Kinder (Theater am Kurfürstendamm Berlin) mit: Grete Weiser, Evelyn Gressmann, Karin Buchholz, Ute Gerhard, Heinz Spitzner, Bruno Fritz, Rainer Rudolph, Käte Jaenicke, Wolfgang Koch
- 1970: Promises, Promises (Theater des Westens Berlin) Regie: Wolfgang Spier mit: Bibi Johns, Gideon Singer, Christiane Maybach,Oscar Sabo jr.
- 1972: Der Raub der Sabinerinnen (Hebbel-Theater Berlin) Regie: Stefan Meuschel mit: Rudolf Platte, Christine Gerlach, Vera Müller, Karin Hardt, Hans-Werner Bussinger, Bruno Fritz, Susanne Lüppertz, Dieter Henkel, Charles Hans Vogt
- 1972: Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit (Festspiele Bad Hersfeld) Regie: Reinhold K. Olszewski mit: Anaid Iplicjian
- 1972: Dantons Tod (Festspiele Bad Hersfeld) Regie: Will Quadflieg mit: Will Quadflieg, Renate Schroeter
- 1972: Die liebe Familie (Fritz-Rémond-Theater Frankfurt/Main) mit: Inge Meysel
- 1974: Der tolle Tag (Tournee) mit: Lis Verhoeven, Eckart Dux, Ursula Borsodi
- 1975: Süß und verrückt (Theater am Kurfürstendamm Berlin) Regie: Stefan Behrens mit: Harald Juhnke, Karin Eickelbaum
- 1975: Kurschatten (Renaissance-Theater Berlin) mit: Brigitte Grothum, Hans-Georg Panczak, Dagmar Biener, Edith Schollwer, Kurt von Ruffin
- 1976: Die erste Mrs. Selby (Hebbel-Theater Berlin) mit: Karin Jacobsen, Karin Heym, Inge Wolffberg, Oliver Grimm, Norbert Gastell
- 1976: August, August, August (Festspiele Heppenheim) Regie: Hans Richter mit: Harald Dietl
- 1976: Gaslicht (Hecht Theater Zürich) Regie: Peter Weck mit: Ellen Schwiers
- 1977: Begegnung im Herbst (Fritz-Rémond-Theater Frankfurt/Main und Tournee in Israel) Regie: Axel von Ambesser mit: Axel von Ambesser, Ruth Hausmeister/Hilde Krahl, Gwendolyn von Ambesser
- 1978: Der Werbeoffizier (Tournee) mit: Rüdiger Bahr, Christiane Rücker, Harald Dietl
- 1979: Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit (Burgfestspiele Jagsthausen) Regie: Reinhold K. Olszewski mit: Claudia Rieschel, Liane Hielscher, Anna Teluren
- 1979: Guten Abend Mrs. Sunshine (Theater am Dom Köln) Regie: Alexander Kräft mit: Lia Wöhr, Anneliese Uhlig, Wega Jahnke, Edith Behleit, Jörn Nagel, Wolfgang Sembdner, Gisela Traut
- 1980: Pepsie (Theater an der Briennerstraße München) Regie: Joseph Saxinger mit Grit Böttcher, Christian Wolff, Barbara Rath, Oswald Kneip
- 1981: Italienische Hochzeit (Renaissance-Theater Berlin) Regie: Horst Balzet mit: Heidemarie Hatheyer, Blandine Ebinger, C.A. Bück
- 1981: Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit (Festspiele Heppenheim) Regie: Hans Richter mit: Gardy Granass, Andrea L’Arronge, Claus Obalski
- 1981: Ein Engel namens Schmitt (Neue Schaubühne - Tournee) Regie: Harald Leipnitz mit: Maxl Graf, Monika Dahlberg
- 1981: Altmodische Komödie (Fritz-Rémond-Theater Frankfurt/Main und Kammerspiele Düsseldorf) mit: Elfriede Kuzmany
- 1983: Der Snob (Tournee) mit: Hans-Helmut Dickow, Claudia Golling, Barbara Rath, Thomas Stroux
- 1983: Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui (Renaissance-Theater Berlin) Regie: Heribert Sasse mit: Heribert Sasse, Harry Wüstenhagen, Günther Bothur, Maximilian Ruethlein, Georg Tryphon, Kurt von Ruffin, Michael Stutz, Hans Dieter Zeidler/Eberhard Wechselberg, Marcel Werner/Harald Effenberg, Sascha Scholl, Till Hoffmann, Anita Lochner, Engelbert von Nordhausen, Friedrich Plate, Heinz Kammer, Joachim Tennstedt, Egon Hofmann, Ulrich Brämer, Frank Pulst, Klaus Volk, David Schroeder, Tim-Owe Georgi
- 1983: Einmal Moskau und zurück (Fritz-Remond-Theater Frankfurt/Main) Regie: Egon Baumgarten mit: Lotte Barthel, Margret van Munster, Anna Teluren, Margit Wolff
- 1984: Rivalen (Tournee) Regie: Heinz Schirk mit: Wolfgang Völz, Veronika Faber, Erika Domenik, Thomas Naumann, Lutz Mackensy
- 1985: Romeo mit grauen Schläfen (Kleine Komödie im Bayerischen Hof München) Regie: Jürgen Wölffer mit: Axel von Ambesser, Winnie Markus
- 1986: Es war die Lerche (Hamburger Kammerspiele) Regie: Ephraim Kishon mit: Herbert Bötticher, Doris Gallart
- 1987: Romeo mit grauen Schläfen (Theater am Kurfürstendamm Berlin) mit: Karl Schönböck, Evelyn Gressmann, Irene Marhold, Nadina Beluhan, Adisat Semenitsch
- 1987: Komödie im Dunkeln (Komödie am Kurfürstendamm Berlin) Regie: Wolfgang Spier mit: Herbert Herrmann, Wolfgang Spier/Wilfried Herbst, Hannelore Cremer, Heide Keller, Karin David, Peter Schlesinger
- 1988: Wie einst im Mai (Theater des Westens Berlin) Regie: Helmut Baumann mit: Andreas Mannkopff
- 1988: Der Lord und das Kätzchen (Komödie Frankfurt/Main) mit: Karin Dor, El Tarha Ibrahim, Wolfram A. Guenther
- 1989: Eins, zwei, drei (Theater des Westens Berlin) Regie: Helmut Baumann mit: Anton Rattinger, Joel Kirby
- 1989: Ein netter Herr (Kleine Komödie am Max-II-Denkmal München) mit: Heidelinde Weis, Harald Leipnitz, Hannelore Cremer, Marianne Lindner, Will Spindler
- 1991: Jetzt oder nie (Hansa-Theater Berlin) Regie: Joachim Kerzel mit: Helga Göring, Christoph Engel, Yvonne Brüning, Klaus Rumpf
- 1992: Otello darf nicht platzen (Theater am Kurfürstendamm Berlin) Regie: Peter Lund mit: Heinz Rennhack, Christine Schild, Sabine Schwarzlose, Peter Renz, Edda Pastor, Daniel White, Monika Tabsch
- 1992: Walzer des Toreros (Das Ei Berlin) Regie: Fritz Göhler
- 1993: Geld (Renaissance-Theater Berlin) mit: Edith Hancke, Therese Lohner, Rudolf Bissegger, Heinz Fabian, Gerhard Friedrich, Horst Pinnow, Bernd Rumpf
- 1996: Gin Rommé (Fritz-Remond-Theater Frankfurt/Main) Regie: Peter Kühn mit: Hannelore Zeppenfeld
- 1997: Pension Schöller (Komödie am Kurfürstendamm Berlin) Regie: Jürgen Wölffer mit: Winfried Glatzeder, Achim Wolff, Herbert Köfer, Elisabeth Wiedemann, Claudia Weiske, Anton Rattinger, Madeleine Lierck, Julian Scheunemann
- 1998: Komödie im Dunkeln (Komödie Winterhuder Fährhaus Hamburg) Regie: Wolfgang Spier mit: Tom Pauls, Elisabeth Wiedemann, Wolfgang Spier
- 2000: Mein Freund Harvey (Komödie am Kurfürstendamm Berlin) Regie: Jürgen Wölffer mit: Winfried Glatzeder, Elisabeth Wiedemann/Gaby Gasser, Daniela Ziemann, Evelyn Künneke/Gerda Gmelin, Maximilian Held, Uli Krohm, Laura Leyh
- 2000: Wie werde ich reich und glücklich? (Komödie Winterhuder Fährhaus Hamburg und Komödie am Kurfürstendamm Berlin) Regie: Martin Wölffer mit: Tommaso Cacciapuoti, Angela Schmidt-Burgk, Susanne Eisenkolb, Gerd Lukas Storzer, Angela Hercules-Joseph, Dietmar Wunder
- 2002: Mutter Gräbert macht Theater (Theater am Kurfürstendamm Berlin) Regie: Klaus Sonnenschein mit: Edith Hancke, Klaus Sonnenschein, Vasiliki Roussi, Sylvia Wintergrün, Jean Maeser, Santiago Ziesmer, Monika Tabsch, Jürgen Kluckert, Stephan Schulz
- 2004: Pension Schöller (Komödie am Kurfürstendamm Berlin) Regie: Jürgen Wölffer mit: Winfried Glatzeder, Achim Wolff, Herbert Köfer, Marion van de Kamp, Victoria Sturm, Anton Rattinger, Renate Geißler, Oliver Betke
- 2004: Zimmer frei (Stadttheater Hagen) mit: Edeltraud Kwiatkowski
- 2006: Verdammt lange her (Renaissance-Theater Berlin) Regie: Torsten Fischer mit: Susanne von Borsody, Thomas Limpinsel, Victor Schefé, Markus Gertken, Cusch Jung, Stefan Lahr, Daniel Montoya, Thomas Schendel
- 2008: Pension Schöller (Komödie am Kurfürstendamm Berlin) Regie: Jürgen Wölffer mit: Winfried Glatzeder, Achim Wolff, Herbert Köfer, Edith Hancke, Victoria Sturm, Klaus Sonnenschein, Renate Geißler, Oliver Betke
- 2008: November (Renaissance-Theater Berlin) Regie: Torsten Fischer mit: Rufus Beck, Tilo Prückner, Anna Franziska Srna, Nikolaus Okonkwo
Auszeichnungen
- 2006 – Deutscher Preis für Synchron für sein herausragendes Gesamtwerk in der Synchronarbeit
- 2007 – Synchron-Zuhörerpreis Die Silhouette in der Kategorie Lebenswerk
Autobiografie
- Ich war doch immer ich. Lebenserinnerungen. Das Neue Berlin, Berlin 1996, ISBN 3-359-00841-3.
Literatur
- Thomas Bräutigam: Friedrich Schoenfelder. In ders.: Stars und ihre deutschen Stimmen. Lexikon der Synchronsprecher. Schüren, Marburg 2009, ISBN 978-3-89472-627-0, S. 225–226.
- Wolfgang Bittner, Mark vom Hofe: Ich war doch immer ich. Friedrich Schoenfelder. In: Ich bin ein öffentlicher Mensch geworden. Persönlichkeiten aus Film und Fernsehen. Horlemann Verlag, Bad Honnef 2009, ISBN 978-3-89502-277-7.
Weblinks
- Literatur von und über Friedrich Schoenfelder im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Friedrich Schoenfelder in der Internet Movie Database (englisch)
- Friedrich Schoenfelder bei filmportal.de
- Friedrich Schoenfelder in der Deutschen Synchronkartei
- Hörprobe und Foto bei Titania Medien
- Nachruf in: Der Spiegel 34/2011 vom 22. August 2011
Einzelnachweise
<references />
Personendaten | |
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NAME | Schoenfelder, Friedrich |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schauspieler und Synchronsprecher |
GEBURTSDATUM | 17. Oktober 1916 |
GEBURTSORT | Sorau, Niederlausitz |
STERBEDATUM | 14. August 2011 |
STERBEORT | Berlin, Deutschland |