Bahnhof Hattingen (Ruhr)
Hattingen (Ruhr) | ||||||
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Hattingen - Bahnhof 08 ies.jpg Empfangsgebäude Bahnhof Hattingen aus Ruhrsandstein
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Daten | ||||||
Lage im Netz | Durchgangsbahnhof | |||||
Bauform | Keilbahnhof | |||||
Bahnsteiggleise | 2 | |||||
Abkürzung | EHAT (Hattingen (Ruhr)) EHATE (Museumsbahn) | |||||
IBNR | 8002639 | |||||
Kategorie | 5 | |||||
Eröffnung | 15. Dezember 1869 | |||||
Profil auf Bahnhof.de | 2592 | |||||
Lage | ||||||
Stadt/Gemeinde | Hattingen | |||||
Land | Nordrhein-Westfalen | |||||
Staat | Deutschland | |||||
Koordinaten | 7,173056|primary | dim=2000 | globe= | name=Hattingen (Ruhr) | region=DE-NW | type=landmark
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Eisenbahnstrecken | ||||||
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Bahnhöfe in Nordrhein-Westfalen |
Der Bahnhof Hattingen (Ruhr) ist ein Bahnhof in der Stadt Hattingen. Der Haltepunkt Hattingen (Ruhr) Mitte ist jedoch die wichtigere Zugangsstelle zum Schienenpersonennahverkehr, da sich hier unmittelbar die Hattinger Altstadt und der Busbahnhof befinden.
Inhaltsverzeichnis
Bahnhof Hattingen (Ruhr)
Geschichte
Der Bahnhof liegt an dem Streckenabschnitt Dahlhausen (Ruhr)–Henrichshütte der am 28. Dezember 1869 eröffneten Mittleren Ruhrtalbahn, die von der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft angelegt wurde. Die Streckenverlängerung von der Henrichshütte bis Hagen erfolgte 1874. Zehn Jahre später wurde 1884 die hier abzweigende Strecke nach Wuppertal in Betrieb genommen.
Der Bau des Empfangsgebäudes wurde am 15. August 1868 begonnen; am 15. Februar 1870 wurde es feierlich eröffnet. Das Gebäude liegt in der Position eines Keilbahnhofs in der Gabelung der Eisenbahnstrecken und ist ein mehrgliedriger Bau aus Ruhrsandstein, mit einem dreigeschossigen Turm an der Eingangsseite. Wie viele repräsentative Bauten der Gründerzeit zeigt es einen von Karl Friedrich Schinkel geprägten klassizistischen bzw. spätklassizistischen Stil.
Die Bahnhofsstraße verbindet den Bahnhof, der nahe an der Ruhr gelegen ist, mit der Altstadt Hattingens. Diese Straße bildete Ende des 19. Jahrhunderts die Achse einer Stadterweiterung nach Westen. Flussaufwärts grenzt das Gelände der 1854 gegründeten Henrichshütte an. Nahe dem Bahnhof befindet sich die Birschel-Mühle.
Mit dem Ende des Bergbaus nahm auch die Bedeutung der Ruhrtalbahn ab. 1971 wurde der Personenverkehr zwischen Hattingen und Hagen eingestellt, ab dem 30. November 1979 fuhren keine Züge mehr in Richtung Wuppertal. Der verbliebene Abschnitt der Ruhrtalbahn nach Essen wurde hingegen am 20. Mai 1974 elektrifiziert und in das Netz der S-Bahn Rhein-Ruhr einbezogen.
Nach Baubeginn am 25. Mai 1985 wurde am 3. Juli 1987 eine Stichstrecke zum Bahnhofsteil und Haltepunkt Hattingen (Ruhr) Mitte eröffnet. Dieser unterirdische Bahnhofsteil befindet sich südöstlich des eigentlichen Bahnhofs in der Innenstadt von Hattingen und verfügt über ein Bahnsteiggleis. Er dient seit seiner Eröffnung als Endstation der dorthin verlängerten S 3 der S-Bahn Rhein-Ruhr. 1994 wurde die Endstelle der von der Bogestra betriebenen Straßenbahnlinie 308 nach Bochum aus ihrer bisherigen, abseits der übrigen ÖPNV-Angebote liegenden Endstelle „Am Reschop“ zum Haltepunkt Mitte verlegt.<ref>Bahninfo regional, Stadtverkehr Bochum (abgerufen am 29. Mai 2013)</ref> Im Jahr 2008 wurde der Haltepunkt Mitte renoviert.
Museumseisenbahn
Heute ist der Bahnhof Hattingen (Ruhr) eine Attraktion als Haltepunkt für die Museumseisenbahn des Dahlhausener Eisenbahnmuseums und die Linie R der RuhrtalBahn. Das Gebäude ist renoviert, in ihm befindet sich ein Gastronomiebetrieb.
Bedienung
Schienenverkehr
Die Museumslinie „Ruhrtal“ verkehrt jeden Frei-, Sonn- und Feiertag von Mai bis Oktober mit Schienenbussen des Typs VT 98 und zusätzlich jeden ersten Sonntag im Monat mit Dampfzügen.<ref name="RuhrtalDampf">Dampf-Fahrplan der Linie „Ruhrtal“</ref><ref name="RuhrtalVT">Schienenbus-Fahrplan der Linie „Ruhrtal“</ref>
Linie | Linienweg | Takt | Betreiber |
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S 3 | Oberhausen Hbf – Mülheim (Ruhr)-Styrum – Mülheim (Ruhr) West – Mülheim (Ruhr) Hbf – Essen-Frohnhausen – Essen West – Essen Hbf – Essen-Steele – Essen-Steele Ost – Essen-Horst – Bochum-Dahlhausen – Hattingen (Ruhr) – Hattingen (Ruhr) Mitte | 20 min | S-Bahn Rhein-Ruhr |
RB | Ruhrtal: Eisenbahnmuseum Bochum – Bochum-Dahlhausen – Hattingen (Ruhr) – Witten-Herbede — Wengern-Ost — Hagen |
Fr, So (Mai−Oktober)<ref name="RuhrtalDampf" /><ref name="RuhrtalVT" /> | RuhrtalBahn |
Busverkehr
Darüber hinaus halten an der Haltestelle Hattingen S-Bahnhof die Buslinien 359 und 558, welche eine Erschließung des Bahnhofsumfeldes ermöglichen. Der wichtigste Knoten im Hattinger Liniennetz ist jedoch der Zentrale Omnibusbahnhof nahe dem Bahnhof Hattingen Mitte.
Linie | Linienweg |
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359 AST59 |
Bochum-Dahlhausen Schwimmbrücke – Bochum-Dahlhausen S – Bochum-Linden – Winz-Baak – Hattingen S – Hattingen Mitte – Hattingen-Holthausen Klinikum Am anderen Ufer der Schwimmbrücke verkehrt die Buslinie 159 der EVAG nach Burgaltendorf Burgruine, von dort als Linie 180 nach Kupferdreh, Hespertal und Essen-Werden. |
558 | Schulzentrum – Hattingen S – Hattingen Mitte – Hattingen-Bredenscheid – Sprockhövel-Niedersprockhövel Kirche – Niedersprockhövel, Hohe Egge |
Haltepunkt Hattingen (Ruhr) Mitte
Hattingen (Ruhr) Mitte | ||||||
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BF Hattingen-Mitte.jpg Eingangsbereich zur S-Bahn
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Daten | ||||||
Lage im Netz | Endbahnhof | |||||
Bauform | Kopfbahnhof | |||||
Bahnsteiggleise | 1 | |||||
Abkürzung | EHTM | |||||
IBNR | 8002640 | |||||
Kategorie | 5 | |||||
Eröffnung | 1987 | |||||
Lage | ||||||
Stadt/Gemeinde | Hattingen | |||||
Land | Nordrhein-Westfalen | |||||
Staat | Deutschland | |||||
Koordinaten | 7,180311| | dim=2000 | globe= | name=Hattingen (Ruhr) Mitte | region=DE-NW | type=landmark
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Eisenbahnstrecken | ||||||
Bahnhöfe in Nordrhein-Westfalen |
Die S-Bahn-Haltestelle Hattingen (Ruhr) Mitte ist die südliche Endstation der Linie S 3 der S-Bahn Rhein-Ruhr in der Innenstadt von Hattingen. Der Haltepunkt liegt in Tieflage und besitzt einen 96 cm hohen Seitenbahnsteig. Der Zugang erfolgt über zwei Treppen, einer Rolltreppe oder einen Aufzug. Somit ist der Bahnhof barrierefrei.
Geschichte
Der Bahnhof Hattingen Mitte wurde 1987 als Endstation der Verlängerung der S 3 vom Bahnhof Hattingen (Ruhr) kommend eröffnet, da Hattingen (Ruhr) abseits zur Innenstadt und zum ZOB lag. Weil nur wenige Buslinien den Bahnhof bedienten, aber sämtliche Verbindungen in zahlreiche Richtungen, insbesondere in Nachbarstädte, ohne Bahnanschluss am ZOB begannen, wurde die S-Bahn über eine Stichstrecke zum ZOB verlängert, um dort eine ideale Umsteigemöglichkeit zwischen den Verkehrsmitteln zu erreichen.
1994 wurde die Endstelle der von der Bogestra betriebenen Straßenbahnlinie 308 nach Bochum aus ihrer bisherigen, abseits der übrigen ÖPNV-Angebote liegenden Endstelle „Am Reschop“ zum Haltepunkt Mitte verlegt.<ref>Bahninfo regional, Stadtverkehr Bochum (abgerufen am 29. Mai 2013)</ref> 2008 wurde der Bahnhof renoviert.
Bedienung
Es besteht Umsteigemöglichkeit zur Straßenbahnlinie 308. Diese hält direkt am Ausgang der S-Bahn. Über eine Fußgängerbrücke erreicht man den ZOB Hattingen Mitte. Dort halten die Buslinien SB37, SB38, CE31, 141, 330, 331, 332, 359/AST59, 558, 559, 647, NE4 und Bürgerbus BB1. Diese Buslinien verkehren nicht nur durch Hattingen, sondern auch in die umliegenden Städte Velbert, Sprockhövel und Witten. Eine Vielzahl der Busse werden von der Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr betrieben.
S-Bahnhof
Linie | Linienweg | Takt |
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S 3 | Oberhausen Hbf – Mülheim (Ruhr)-Styrum – Mülheim (Ruhr) West – Mülheim (Ruhr) Hbf – Essen-Frohnhausen – Essen West – Essen Hbf – Essen-Steele – Essen-Steele Ost – Essen-Horst – Bochum-Dahlhausen – Hattingen (Ruhr) – Hattingen (Ruhr) Mitte | 20 min |
308 | Hattingen (Ruhr) Mitte S – Bochum-Linden – Bochum-Weitmar – Bochum Hbf – Bochum-Gerthe, Schürbankstr. | 10 min |
Busbahnhof
Zu folgenden Buslinien kann umgestiegen werden.<ref>VRR-Linienplan Hattingen</ref>
Weblinks
NRWbahnarchiv von André Joost:
- Beschreibung der Betriebsstelle EHAT
- Beschreibung der Personenzugangsstelle Hattingen (Ruhr)
- Beschreibung der Betriebsstelle EHTM
- Beschreibung der Personenzugangsstelle Hattingen (Ruhr) Mitte
weitere Belege:
Einzelnachweise
<references />
Besucherzentrum und Ankerpunkte (von West nach Ost): Museum der Deutschen Binnenschifffahrt | Innenhafen Duisburg | LVR-Industriemuseum Oberhausen | Landschaftspark Duisburg-Nord | Gasometer Oberhausen | Aquarius-Wassermuseum | Villa Hügel | Nordsternpark | Welterbe Zeche Zollverein und Kokerei Zollverein | Zeche Ewald | Chemiepark Marl | Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen | Henrichshütte | Jahrhunderthalle Bochum | Umspannwerk Recklinghausen | Deutsches Bergbau-Museum | Zeche Nachtigall | Schiffshebewerk Henrichenburg | DASA | Kokerei Hansa | Zeche Zollern II/IV | Hohenhof | Freilichtmuseum Hagen | Lindenbrauerei Unna | Maximilianpark Hamm
Themenrouten (aufsteigend nach Nummern): 1. Duisburg: Stadt und Hafen | 2. Industrielle Kulturlandschaft Zollverein | 3. Duisburg: Industriekultur am Rhein | 4. Oberhausen: Industrie macht Stadt | 5. Krupp und die Stadt Essen | 6. Dortmund: Dreiklang Kohle, Stahl und Bier | 7. Industriekultur an der Lippe | 8. Erzbahn-Emscherbruch | 9. Industriekultur an Volme und Ennepe | 10. Sole, Dampf und Kohle | 11. Frühe Industrialisierung | 12. Geschichte und Gegenwart der Ruhr | 13. Auf dem Weg zur blauen Emscher | 14. Kanäle und Schifffahrt | 15. Bahnen im Revier | 16. Westfälische Bergbauroute | 17. Rheinische Bergbauroute | 18. Chemie, Glas und Energie | 19. Arbeitersiedlungen | 20. Unternehmervillen | 21. Brot, Korn und Bier | 22. Mythos Ruhrgebiet | 23. Parks und Gärten | 24. Industrienatur | 25. Panoramen und Landmarken | 26. Sakralbauten | 27. Eisen & Stahl | 28. Wasser | 29. Bochum – Industriekultur im Herzen des Reviers | 30. Gelsenkirchen | per Rad
Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen 9px |
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Bahnhof Hattingen |
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Henrichshütte 9px |
Bahntrasse Hattingen–Schee–Silshede mit dem Bahnhof Sprockhövel |
Bahnhof Ennepetal |
Kruiner Tunnel |
Kleinbahntrasse Haspe-Voerde-Breckerfeld |
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Goldberg-Tunnel |
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